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Author: bonario
• Dienstag, August 03rd, 2010

Bor 150 flüssig Blattdünger zur optimalen Borversorgung.Nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden.
Empfohlene Aufwandmenge nicht überschreiten.
Borethanolamin 11 % wasserlösliches Bor entsprechend 150 g/l B
Bor 150

Anwendung Bor 150 flüssig

Zuckerrüben Gegen Herz- und Trockenfäule, Ertrag, Qualität 1 – 2 mal 3 l/ha zwischen 6-Blatt-Stadium und
Reihenschluss

Raps Winterhärte, gleichmäßige Blüte und Abreife, Ertrag
Gleichmäßige Blüte und Abreife, Ertrag
3 l/ha im Herbst ab 4- bis 6-Blatt-Stadium
3 l/ha im Frühjahr bis Anfang Blüte

Mais Pollenqualität, Kornansatz, Kornertrag, Energiedichte 3 l/ha zwischen 4- und 10-Blatt-Stadium

Getreide Ertrag 0,5 – 1 l/ha bis Ende der Bestockung, Mangelnachweis
durch Blattanalyse vorausgesetzt

Erdbeeren Blütenknospenanlage, Winterhärte, Blütenqualität,
Blüte, Fruchtansatz, gegen verformte Beeren,
Pflanzenqualität in Vermehrungsbeständen: kräftige
Pflanzen, Ablegerbildung
2 l/ha im Herbst (bei Neupflanzung)
1 l/ha Grüne bis Weiße Knospe
2 mal 1 l/ha 14 und 7 Tage vor der Pflanzenernte

Strauchbeeren Blüte, Fruchtansatz 1 l/ha vor der Blüte

Kernobst Pollenschlauchwachstum, Blüte, Fruchtansatz,
Calciumtransport, Schalenqualität
2 – 3 mal 1 l/ha ab Rote Knospe bis Abblüte
Kernobst, Steinobst,

Erdbeeren, Strauchbeeren
Reservestoffeinlagerung, Regenerierung, Winterhärte,
Blütenqualität
2 mal 1 l/ha nach der Ernte

Steinobst Blüte, Fruchtansatz 1 l/ha Anfang Blüte

Weinbau Blüte, Fruchtansatz, gleichmäßige Abreife 2 mal 1 l/ha ab Vergrößern der Gescheine bis
Blühbeginn

Fruchtgemüse Blüte, Fruchtansatz 1 – 2 mal 2 l/ha vor der Blüte bei ausreichend
Blattmasse

Kohl-, Blatt- und
Zwiebelgemüse
Innere Qualität, gegen Herznekrose in Kohl 1 – 2 mal 2 – 3 l/ha sobald ausreichend
Blattmasse entwickelt ist

Wurzel- und Knollengemüse
Qualität (Risse, hohle Stangen bzw. Knollen, innere
Verbräunung)
1 – 2 mal 3 l/ha sobald ausreichend Blattmasse
entwickelt ist

Kartoffeln Innere Qualität 1 – 2 mal 1 l/ha bei Reihenschluss

Hopfen Knospen- und Triebentwicklung, Qualität 3 – 5 mal 0,1% bis zur Blüte
In allen Kulturen Zur Borversorgung 1 – 3 l/ha Blattdüngung in 200 – 400 l Wasser
bzw. 4 – 8 l/ha Bodendüngung, bei Applikation
mit Rückenspritze 0,5 %-ig

Bor 150 flüssig Blattdünger     10        Liter Gebinde

Bor 150 flüssig Blattdünger     750    Liter 75x 10 Liter Gebinde

Bor 150 flüssig Blattdünger     1000 Liter Gebinde

Die Raps Aussaat steht vor der Tür. Jetzt gilt es den Raps optimal zu versorgen.
Raps reagiert besonders empfindlich auf Bor-Mangel. Bei regelmäßigem Anbau von borbedürftigen Kulturen wie Raps, Z-Rüben und Körnerleguminosen liegen die Versorgungsstufen der Böden meist im Bereich A bis C. Eine Bordüngung zu den oben genannten Kulturen ist deshalb empfehlenswert.

Funktion in der Pflanze:
Bor ist in der Pflanze neben Calcium und Kalium für den Aufbau der Zellwände und für die Zellteilung
notwendig. Daneben ist Bor für verschiedene Stoffwechselprozesse, (wie z. B. Kohlenhydratstoffwechsel,
Eiweißhaushalt, Hormonstoffwechsel) und die Zuckerbildung, sowie insbesondere
für die Ausbildung wachsender grüner Zellen, von Bedeutung. Es ist in der Pflanze nicht
verlagerbar.
Mangelstandorte:
Geringe Borverfügbarkeit bei
hohen pH-Werten (insbesondere bei pH > 7,0)
aufgekalkten Böden
zu Trockenheit neigenden Standorten
stark tonhaltigen Böden
Bor ist gut wasserlöslich und daher auswaschungsgefährdet
Gefahr der Auswaschung bei
leichten Böden
Standorten mit hohen Niederschlägen
Mangelsymptome:
Bor ist in der Pflanze wenig beweglich. Daher treten Mangelerscheinungen zuerst an den jungen
Blättern auf. Oftmals ist ein gestauchtes Wachstum zu beobachten. Bei Bormangel ist immer
eine Verbräunung festzustellen.
Rüben:
Die jüngsten Blätter sitzen sehr eng und sind oft chlorotisch. Die Interkostalfelder sind spröde
und brüchig. Bei jungen Blättern treten schorfähnliche Erhebungen am Stiel auf (Welketracht,
Trockenfäule).
Raps:
Chlorosen an jüngeren Blättern, Blattränder gerollt, Aufreißen der Blattstiele jüngerer Blätter. An
älteren Blättern sind oftmals rot-violette Verfärbungen der Blattränder erkennbar.
Mais:
Lückiger und unregelmäßiger Kornansatz, verkürztes Internodienwachstum, nekrotische Flecken
zwischen den Blattadern.

So wie eine optimale Bor Versorgung im Raps ist eine Schwefeldüngung für eine optimale Dünger Versorgung
sehr zu empfehlen.
Schwefel Bentonit Granulat kann hierbei helfen.

Schwefel Bentonit Granulat für eine ausgewogene Schwefel Düngung.

Schwefel Bentonit Granulat im Raps


Author: bonario
• Montag, Juli 26th, 2010

Presseinformation  K-Obiol® EC25

Bayer CropScience Deutschland GmbH teilt mit, dass rechtzeitig vor der anstehenden Getreideernte die Anwendung des Pflanzenschutzmittels K-Obiol® EC25 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) genehmigt wurde.

K-Obiol® EC25 ist ein Pflanzenschutzmittel gegen Vorratsschädlinge, einschließlich kriechender Insekten, wie z. B. Kornkäfer, Reismehlkäfer oder Getreidekapuziner.

Zudem wirkt K-Obiol® EC25 gegen fliegende Insekten, wie z. B. die Getreidemotte. Die Genehmigung wurde vom BVL bis zum 21. September 2010 für 120 Tage ausgesprochen. Das Produkt ist in Deutschland das einzige zugelassene Produkt für die Spritzapplikation in Leerräumen und kann sowohl auf glatten als auch auf porösen Oberflächen eingesetzt werden. Der gezielte Vorratsschutz vor der Getreideeinlagerung ist entscheidend für den Erfolg.

Wird der Befall erst im Lager bemerkt, sind Bekämpfungsmaßnahmen meist nur unter erheblichem Aufwand möglich. Neben dem Einsatz geeigneter Präparate in Leerräumen ist eine vorbeugende begleitende Hygiene notwendig. Dazu zählt beispielsweise Altgetreide rechtzeitig aus dem Lager zu entfernen und nicht mit der neuen Ernte gemeinsam zu lagern oder zu vermischen.

Jährlich entstehen hohe wirtschaftliche Schäden durch den Befall von Getreideschädlingen. Der Kornkäfer ist der häufigste Lagerschädling. Aus mangelnder Sorgfalt nimmt der Befall mit Lagerschädlingen nach Einschätzungen von Experten in den letzten Jahren stark zu. Vor allem Kornkäfer können sich rasant im Getreidelager ausbreiten. Primäres Schadbild ist das Ausfüllen der Getreidekörner mit einem Gewichtsverlust bis zu 90 Prozent des gesamten Korns. Meist kommt es durch den Befall zu einer Erwärmung sowie die Kondenswasserbildung im Getreidelager. Dies führt schnell zu erheblichem Schimmelbefall. Dadurch sind Gesundheitsprobleme für Mensch und Tier nicht auszuschließen.

Bestellungen unter www.kas-stralsund.de

Pflanzenschutz Schwefel Dünger Unkrauttod Unkrautbekämpfung Getreidelager Vorratsschutz

Author: bonario
• Montag, Juli 19th, 2010

Spezialdünger in der Landwirtschaft im Agrar Obstbau Gemüse Gartenbau kommen immer mehr zum Einsatz.

Flüssigdünger 12/4/6   NPK

Flüssigdünger 6/12/6   NPK

Schwefel Bentonit Granulat

Flüssigdünger 12-4-6
NPK-Flüssigdünger zur Blattdüngung landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturen
12-4-6 ist ein NPK-Flüssigdünger speziell zur Blattdüngung in landwirtschaftlichen und
gärtnerischen Kulturen. Im Gartenbau ist 12-4-6 darüber hinaus auch als Bodendünger
verwendbar.

Flüssigdünger 12-4-6
NPK-Flüssigdünger zur Blattdüngung landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturen
12-4-6 ist ein NPK-Flüssigdünger speziell zur Blattdüngung in landwirtschaftlichen und
gärtnerischen Kulturen. Im Gartenbau ist 12-4-6 darüber hinaus auch als Bodendünger
verwendbar.
12-4-6 als Blattdünger bietet der Kultur die Nährstoffe in leichtverfügbarer und
pflanzenverträglicher Form an.
Nährstoffgehalte / Spezifikationen:
NPK-Düngerlösung 12+4+6 mit Spurennährstoffen.
Für die die Anwendung im Gartenbau oder Blattdüngung
EG-Düngemittel
Zusammensetzung:
12 % N Gesamtstickstoff
1% N Nitratstickstoff
11% N Carbamidstickstoff
4 % P2O5 wasserlösliches Phosphat
6 % K2O wasserlösliches Kaliumoxid
0,01 % B wasserlösliches Bor
0,01 % Cu wasserlösliches Kupfer*
0,02 % Fe wasserlösliches Eisen*
0,01 % Mn wasserlösliches Mangan*
0,005 % Mo wasserlösliches Molybdän
0,005 % Zn wasserlösliches Zink*
* als Chelat von EDTA
Lagerung / Entsorgung:
Nicht bei Temperaturen unter 0°C oder über +40 °C lagern bzw. transportieren sowie starke
Temperaturschwankungen vermeiden.
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
Die Verpackung (Fass, Kanister) besteht aus umweltverträglichem und die stoffliche Verwertung
nicht belastendem Material. Sie ist entsprechend gekennzeichnet. Die Verpackung nur gründlich
gereinigt einem entsprechenden Verwertungssystem zuführen. Restmengen bzw. Spülwasser nie in
die Kanalisation, sonstige Abflüsse oder Gewässer entleeren.
Wirkungsweise:
Der wiederholte Einsatz von WW 12-4-6 stellt eine wertvolle Ergänzung der Bodendüngung dar, da
neben den Hauptnährstoffkomponenten Stickstoff, Phosphat und Kalium wichtige Spurennährstoffe
in der Düngelösung enthalten sind. Die kationischen Spurennährstoffe Kupfer, Eisen, Mangan und
Zink sind voll chelatisiert.
Bei einer Anwendung in Unterglaskulturen, Baumschulen und im Zierpflanzenbau sollten je nach
Kultur Blattdüngerkonzentrationen zwischen 0,05 % und 0,4 % eingehalten werden. Bei
empfindlichen Kulturen, die durch eventuell auftretende Blattflecken eine Wertminderung erfahren
können, empfehlen wir aus Sicherheitsgründen alternativ die Anwendung von proagro 8-8-6.
Mischbarkeit / Vorbereitung:
Beim Einsatz von WW 12-4-6 empfehlen wir bei kombinierter Ausbringung mit
Pflanzenschutzmitteln vor der Anwendung einen Mischbarkeitsversuch durchzuführen. WW 12-4-6
durch ausreichendes Rühren homogenisieren. Wahrend des Befüllens des Spritzfasses ist folgende
proagro GmbH – Innovativer Pflanzenschutz – Beerbach 55 – 91183 Abenberg
Telefon: 0 98 73 – 794 – Telefax: 0 98 73 – 795 – www.proagro-gmbh.de
Reihenfolge einzuhalten:
1. Wasser vorlegen
2. Rührwerk anstellen
3. WW 12-4-6 zugeben
4. Ggf. Pflanzenschutzmittel zuführen
5. Spritzfaß mit Wasser auffüllen
6. Spritzbrühe sofort ausbringen
Ausbringung:
WW 12-4-6 läßt sich im Spritz- und Sprühverfahren (max. 5 %-ig) ausbringen. Zur Verbesserung
der Blattdüngerwirkung sollten die Sprizungen in de Morgen- bzw. Abendstunden oder bei
bedecktem Himmel durchgeführt werden. Bei der Anwendung im Gartenbau läßt sich das Produkt
mit allen Düngegeräten (z.B. Gewa-Mischer, Volmatic-Geräte, Fert-O-Ject, u.a.) und mit
Beregnungsanlagen ausbringen.
Anwendung:
Kultur Anzahl der
Anwendungen
Art der Anwendung Aufwandmenge
Getreide 2 – 3 nach Bedarf Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
Überwindung von Streßsituationen
5 l / ha
5 – 10 l / ha
Zuckerrüben 2 – 3 nach Bedarf Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
Zur Kräftigung der PflanzenÜberwindung von
Streßsituationen
5 l / ha
5 – 10 l / ha
Kartoffeln 2 – 3 nach Bedarf Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
Allg. Stärkung des Pflanzenwachstums
Überwindung von Streßsituationen
5 l / ha
5 – 10 l / ha
Raps 2 – 3 nach Bedarf Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
Überwindung von Streßsituatione
5 l / ha
5 – 10 l / ha
Hopfen 3 – 4 Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
5 l / ha

NPK-Flüssigdünger zur Blattdüngung landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturen. Flüssigdünger 6-12-6 ist ein NPK-Flüssigdünger speziell zur Blattdüngung in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen. Im Gartenbau ist WW 6-12-6 darüber hinaus auch als Bodendünger verwendbar.
Flüssigdünger 6-12-6 als Blattdünger bietet der Kultur die Nährstoffe in leichtverfügbarer und pflanzenverträglicher Form an.

NPK-Flüssigdünger 6-12-6 zur Blattdüngung landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturen

WW 6-12-6 ist ein NPK-Flüssigdünger speziell zur Blattdüngung in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen. Im Gartenbau ist WW 6-12-6 darüber hinaus auch als Bodendünger verwendbar.

WW 6-12-6 als Blattdünger bietet der Kultur die Nährstoffe in leichtverfügbarer und pflanzenverträglicher Form an.

Nährstoffgehalte / Spezifikationen:
NPK-Düngerlösung 6+12+6 mit Spurennährstoffen
Für die Anwendung im Gartenbau oder Blattdüngung
EG-Düngemittel

Zusammensetzung:
6 % N Gesamtstickstoff
1,1%N Nitratstickstoff
2,6%N Ammoniumstickstoff
2,3%N Carbamidstickstoff
12 % P2O5 wasserlösliches Phosphat
6 % K2O wasserlösliches Kaliumoxid
0,01 % B wasserlösliches Bor
0,01 % Cu wasserlösliches Kupfer*
0,02 % Fe wasserlösliches Eisen*
0,01 % Mn wasserlösliches Mangan*
0,005 % Mo wasserlösliches Molybdän
0,005 % Zn wasserlösliches Zink*
* als Chelat von EDTA

Lagerung / Entsorgung:
Nicht bei Temperaturen unter 0°C oder über +40 °C lagern bzw. transportieren sowie starke Temperaturschwankungen vermeiden.
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.

Die Verpackung (Fass, Kanister) besteht aus umweltverträglichem und die stoffliche Verwertung nicht belastendem Material. Sie ist entsprechend gekennzeichnet. Die Verpackung nur gründlich gereinigt einem entsprechenden Verwertungssystem zuführen. Restmengen bzw. Spülwasser nie in die Kanalisation, sonstige Abflüsse oder Gewässer entleeren.

Wirkungsweise:
Der wiederholte Einsatz von WW 6-12-6 stellt eine wertvolle Ergänzung der Bodendüngung dar, da neben den Hauptnährstoffkomponenten Stickstoff, Phosphat und Kalium wichtige Spurennährstoffe in der Düngelösung enthalten sind.

Bei einer Anwendung in Unterglaskulturen, Baumschulen und im Zierpflanzenbau sollten je nach Kultur Blattdüngerkonzentrationen zwischen 0,04 % und 0,06 % eingehalten werden. Bei empfindlichen Kulturen, die durch eventuell auftretende Blattflecken eine Wertminderung erfahren können, empfehlen wir aus Sicherheitsgründen alternativ die Anwendung NPK Flüssigdünger -8-8-6.

Mischbarkeit / Vorbereitung:
Beim Einsatz von WW 6-12-6 empfehlen wir bei kombinierter Ausbringung mit Pflanzenschutzmitteln vor der Anwendung einen Mischbarkeitsversuch durchzuführen. WW 6-12-6 durch ausreichendes Rühren homogenisieren. Wahrend des Befüllens des Spritzfasses ist folgende Reihenfolge einzuhalten:

1. Wasser vorlegen
2. Rührwerk anstellen
3. WW 6-12-6 zugeben
4. Ggf. Pflanzenschutzmittel zuführen
5. Spritzfaß mit Wasser auffüllen
6. Spritzbrühe sofort ausbringen

Ausbringung:
WW 6-12-6 läßt sich im Spritz- und Sprühverfahren (max. 1 %-ig) ausbringen. Zur Verbesserung der Blattdüngerwirkung sollten die Sprizungen in de Morgen- bzw. Abendstunden oder bei bedecktem Himmel durchgeführt werden. Bei der Anwendung im Gartenbau läßt sich das Produkt mit allen Düngegeräten (z.B. Gewa-Mischer, Volmatic-Geräte, Fert-O-Ject, u.a.) und mit Beregnungsanlagen ausbringen.

Anwendung:
Kultur     Anzahl der Anwendungen     Art der Anwendung     Aufwandmenge
Mais     1 – 2 nach Bedarf     Zur Jugendentwicklung gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen Überwindung von Streßsituationen     5 l / ha
Kartoffeln     3 – 4 nach Bedarf     Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen zu Phytophtera-Behandlungen
Allg. Stärkung des Pflanzenwachstums
Überwindung von Streßsituationen     5 l / ha
5 – 10 l / ha
Getreide     2 – 3 nach Bedarf     Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
Überwindung von Streßsituationen     4 l / ha
4 – 8 l / ha
Zuckerrüben     2 – 3 nach Bedarf     Gemeinsam mit Pflanzenschutzmaßnahmen
Zur Kräftigung der Pflanzen
Überwindung von Streßsituationen     5 l / ha
5 – 10 l / ha

Schwefel Bentonit Dünger für den Herbst

Schwefel Dünger unter www.kas-stralsund.de

Schwefel Bentonit Granulat für den Herbst Schefelbedarf.

Author: bonario
• Dienstag, Juli 13th, 2010

Bi 58 Bi58 Insektizid Compo 100ml Dimethoat


Bi 58®
Gegen saugende und beißende Insekten
an Gemüse und Zierpflanzen
 Systemische Wirkung, erfasst auch versteckt sitzende Insekten
 Breites Anwendungsspektrum
 Sofort- und Dauerwirkung
 Gute Pflanzenverträglichkeit
Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig!
Konzentrat, wie in der folgenden Tabelle beschrieben, in Wasser geben und gut durchmischen.
Die Pflanzen von allen Seiten gleichmäßig einsprühen. Immer nur soviel
Spritzbrühe ansetzten, wie an einem Tag benötigt wird. Reste der Spritzbrühe nicht aufbewahren
sondern 1:10 mit Wasser verdünnen und auf den behandelten Kulturen ausbringen.
Nicht ins Grundwasser gelangen lassen.
Dosierung: 14 Tropfen = 0,5 ml Bi 58®
28 Tropfen = 1,0 ml Bi 58®
Pflanzenschutzmittel,Schädlingsbekämpfungsmittel, Produkteigenschaften, Anwendung
Verträglichkeit:
Bi 58® nicht bei Chrysanthemen einsetzen.
Bi 58® zeichnet sich durch eine hervorragende, an zahlreichen Arten getestete Pflanzenverträglichkeit
aus wie z. B. bei: Abutilon, Anthurie, Aronstabgewächs, Begonie-Rex, Bergpalme,
Billbergie, Blattbegonie, Blattfarne, Bogenhanf, Brotnußbaum, Cinerarie, Dahlie,
Dieffenbachie, Drachenlilie, Efeu, Efeutute, Eselskopf, Fensterblatt, Fetthenne, Ficus, Zierliche
Fingeraralie, Fleißiges Lieschen, Gummibaum, Guzmanie, Hahnenkamm, Keulenlilie,
Kolbenfaden, Korallenranke, Kürbis, Lanzenrosette, Lorrainebegonie, Nachtfarn, Nelke,
Nesselblatt, Palme, Paprika, Passionsblume, Petunie, Philodendron, Rebenklimme, Rose,
Chinesischer Roseneibisch, Schönpfote, Stephanotis, Verbene, Wachsblume, Wunderstrauch,
Zierspargel, Zimmertanne, Zwergpfeffer, Zyperngras. Aufgrund der großen Zahl
von Pflanzenarten und ihren verschiedenen Sorten empfehlen wir, bei größeren Beständen
oder wertvollen Pflanzen die Empfindlichkeit an einzelnen Teilen der Pflanze zu prüfen.

Lizetan Combistäbchen Bayer 100 Stück Schädlingsfrei

Gegen saugende Schädlinge an Zierpflanzen in Blumentöpfen und Pflanzkübeln in Wohn- und Büroräumen, Wintergärten sowie Gewächshäusern.

Erdkultur:

* Schild-, Woll-, Blattläuse
* Weiße Fliegen
* Blattwanzen, Zikaden
* Thripse (ausgenommen Frankliniella)

Hydrokultur:

* Blatt- und Schildlausarten
* Weiße Fliegen

Eigenschaften:

* Systemische Wirkung: Erfasst sicher auch versteckt sitzende Schädlinge
* Wirkungsdauer: Bis zu 16 Wochen
* Spezialdünger: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink, Silizium
* Anti-Stress-Formel, ASF: Eingebauter Stress-Schutz für die Pflanze
* Bitrex®: Bitterstoff, der Brechreiz auslöst, so dass das Stäbchen ausgespuckt wird
* Einsteckhilfe: Einfaches und sauberes Platzieren der Stäbchen
Wirkstoffe:

25 g/kg Imidacloprid
4 % MgO
39 % NPK (16+8+12)

Anwendung/Dosierung:

Pro Behandlung eines 13er Topfes reicht bereits ein Stäbchen in der Erde aus. Bei Hydrokultur ist die halbe Aufwandmenge ausreichend.
Erdkultur: Stäbchen direkt in den Wurzelballen stecken. Anschließend gut gießen.
Hydrokultur: Entweder das Stäbchen in das vorhandene Gießwasser des Übertopfes legen oder bei größeren Containern geteilte Stäbchen in den Wasserstandsanzeiger platzieren. Bei Bedarf die Behandlung wiederholen.

Lizetan Combigranulat Bayer 200 g gegen Blattläuse

Gegen Schädlinge an Zimmer-, Kübel- und Containerpflanzen in Wohn- und Büroräumen sowie Wintergärten wie:
* Blatt-, Napfschild- und Wollläuse
* Weiße Fliegen
* Zikaden
* Thripse (ausgenommen Frankliniella).
Aufgrund eigener Erfahrung auch wirksam gegen
* Dickmaulrüsslerlarven
* Trauermückenlarven
Eigenschaften:
* Systemische Wirkung: Erfasst sicher auch versteckt sitzende Schädlinge
* Wirkungsdauer: Bis zu 16 Wochen
* Vollwertdünger: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Schwefel, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink
* Anti-Stress-Formel, ASF: Eingebauter Stress-Schutz für die Pflanze
* Streumittel: Lange Haltbarkeit, einfache Dosierung, hohe Reichweite
Wirkstoffe:
25 g/kg Imidacloprid
93 % NPK
Anwendung/Dosierung:
2 g entsprechen 2 ml (siehe Messbecher)
2 g je Topf bis 13 cm Durchmesser (entspricht 2 g/l Topferde). Gegen Blattläuse reicht nach eigener Erfahrung die halbe Aufwandmenge aus.
Das Granulat auf die Erdoberfläche streuen, einarbeiten und anschließend gut gießen. Bei Bedarf die Behandlung wiederholen.

Compo VOROX Unkrautfrei Komplett


Compo VOROX Unkrautfrei Komplett

VOROX® Unkrautfrei Protekt ist ein Herbizid in Granulatform. Im Herbst und im Winter unter
Hecken, Ziergehölzen oder zwischen Bodendeckern angewendet, verhindert es das
Auflaufen von Gräsern und verschiedenen Unkräutern im nächsten Frühling und schützt die
behandelten Flächen für eine Saison.

VOROX® Unkraut-frei Direkt ist ein flüssiges Totalherbizid, welches gegen bestehendes
Unkraut eingesetzt wird. Es wird bis in die Wurzel abgetötet.

Mit dem Kombipack können Sie Unkraut das ganze Jahr über bekämpfen. VOROX® Unkrautfrei Protekt verhindert das Auskeimen von Gräser- und Unkrautsamen (Bodenherbizid).
Im Garten unter Hecken, Ziergehölzen und zwischen Bodendeckern.
Leicht auszubringen
Schützt die zu behandelten Flächen für eine Saison Anwendung von November bis März

Der im VOROX® Unkrautfrei Protekt enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich
über die Wurzel, kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird deshalb
erst mit Beginn der Vegetation sichtbar. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die
Wirkung. Das Mittel ist von hoher Verträglichkeit für Ziergehölze.
VOROX® Unkrautfrei Protekt wird direkt aus der Streudose ausgebracht. Eine gleichmäßige
Verteilung ist die Voraussetzung für eine optimale Wirkung. Eine besonders gleichmäßige
Verteilung wird erreicht, wenn man – ähnlich wie beim Düngen – die Fläche mit der halbierten
Granulatmenge zweimal abstreut (über Kreuz).
VOROX® Unkrautfrei Protekt lässt sich mit dem Siebeinsatz sowie mit der Öffnung ohne
Sieb ohne Schwierigkeit gleichmäßig verteilen.
Bei der Anwendung von VOROX® Unkrautfrei Protekt ist die Streudose waagerecht zu halten
und das Produkt durch leichte, gleichmäßige Streubewegungen auszubringen.

Aufwandmenge:

40 g/m2 streuen, 1 Anwendung jährlich.

Anwendung:

Vorox Unkrautfrei Direkt wird mit Wasser verdünnt und gleichmäßig auf die zu bekämpfenden Unkräuter gespritzt. Immer nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie am selben Tag gebraucht wird. Die Behandlung kann von Frühjahr bis Herbst erfolgen, wenn die zu bekämpfenden Pflanzen genug aufnahmefähige Blattmasse gebidet haben.

Aufwandmenge:

5ml / 10m2 spritzen  Wirkstoff 360 g / l Glyphosat, VOROX® Unkraut-frei Direkt wird von April bis Oktober angewendet.

Anwendung im Haus- und Kleingarten zulässig! Unbedingt die Packungsbeilage lesen!

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol®


Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol®

Eigenschaften | Inhaltsstoffe | Beschreibung | Anwendungszeitraum | Gebrauchsanleitung | Packungseinheit
Eigenschaften

Wirksam gegen die typischen drei Pilzkrankheiten Vollsystemische und heilende Wirkung Nicht bienengefährlich (B4)
Inhaltsstoffe

9,72 g/l Triticonazol
Beschreibung

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist ein systemisches Fungizid mit vorbeugenden und im Frühstadium heilenden Eigenschaften zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten (Echten Mehltau, Sternrußtau und Rost) an Rosen. Der Wirkstoff dringt in das Blattgewebe ein, bekämpft dort vorhandenen Befall und schützt vor Neubefall.
Anwendungszeitraum

März bis September
Gebrauchsanleitung

Ihre wertvollen Rosen schützen Sie am besten durch frühzeitige Spritzungen im Abstand von 12 bis 14 Tagen ab Beginn der Wachstumszeit. Bei bereits eingetretenem stärkeren Befall sollten zwischen den Spritzungen höchstens 10 Tage liegen.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® wird mit Wasser verdünnt gleichmäßig über die Rosen gespritzt. Immer nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie für eine Behandlung nötig ist. Zur Ermittlung der benötigten Wassermenge die zu behandelnden Pflanzen zuvor mit reinem Wasser tropfnass benetzen (Spritzung des Mittels kann nach Abtrocknung der Pflanzen erfolgen). Pilzkrankheiten lassen sich am wirkungsvollsten bekämpfen, wenn man frühzeitig mit den Behandlungen beginnt.

Bei wiederholten Anwendungen von Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen (beispielsweise Celaflor® Gemüse-Pilzfrei Saprol®) ohne Kreuzresistenz verwenden.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist gut pflanzenverträglich. Empfindlich reagieren können die Sorten Rock ‘n’ Roll, Kleine Dortmunderin, City of London, Rosa Perle, Christel von der Post, Lilli Marleen, Rumba, Monica, Desiree, Montana.

An heißen, sonnigen Tagen sollte Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® vorsorglich in den Morgen- oder Abendstunden gespritzt werden.

Sonstige Hinweise:
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist unschädlich für Bienen und schont Laufkäfer, Marienkäfer, Raubmilben und Wolfsspinnen.

Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig.

Author: bonario
• Freitag, Juli 02nd, 2010

Schwefel Bentonit Pastillen ca. 90% elementarer Schwefel+10% Bentonit

Schwefel Bentonit Granulat ca. 90% elementarer Schwefel+10% Bentonit





Elementarer Schwefel ist ein wichtiger Beitrag für den aktiven Umweltschutz. Nutzlose Sulfat Auswaschungen belasten nicht mehr die Umwelt.

Der gegebene Stickstoff wird in hohem Maße von den Pflanzenbeständen aufgenommen. Es kommt zu weniger Nitratauswaschungen.

Bedenken Sie in Ihrer Herbst Planung diese Dünger Form.

Wo kann ich preiswert diesen Dünger beziehen?
Das Agrar Handelsunternehmen Kulturen Agri Services in der schönen Hansestadt Stralsund bietet diesen Dünger in seinem reichhaltigen Pflanzen Schutz und Dünger Sortiment mit an. Zahlreiche Landwirtschaft und Agrar Unternehmungen nutzen diese Möglichkeit. Lassen Sie sich ein Angebot unterbreiten. Ihre Kulturen werden es Ihnen danken.
www.kas-stralsund.de
ein unverbindliches Preisangebot erhalten Sie unter:      teske@kas-stralsund.de
Online kaufen und Online bestellen sind heute schon nicht mehr aus der täglichen Arbeit weckzudenken. Der online Shop bietet viele Produkte die im Agrar Landwirtschaft und auch im privaten Haus Hof und Gartenbereich benötigt werden. Auch der Obstbau, Weinbau, Gartenbau sowie die Forstbetriebe nutzen diese Angebote.
Banvel M Roundup Glyphosat  Pflanzenschutz Dünger Schwefel Unkrautvernichter Fungizide Insektizide Rodentizide Molluskizide Akarizide und so weiter.
Online Shop online kaufen Shop allgemein.

Author: bonario
• Mittwoch, Juni 02nd, 2010

Wie sieht es oft so trist aus, wenn jemand an einer Straße mit vielen Gewerbegebäuden entlang geht und entlang fährt. Viele Viertel lassen erkennen, dass dort wenig an Natur zu sehen ist. Die Gründung vieler Gewerbeanlagen hat die normale Natur nicht überlebt, alles musste entfernt werden.

Es grünt nicht mehr würde heute Goethe sagen. Umweltaktivisten haben sich bestimmt schon gedacht wie schön es wäre, ein bisschen Grün in das besagte Gebiet bringen zu können. Nicht genutzte Flächen könnten mit kleinen Gartenanlagen angelegt werden, Bäume und Pflanzen gesetzt werden und eine kleine Parklandschaft ließe sich sicher auch im besagten Gewerbegebiet anlegen. Gemeint sind beispielsweise die Gewerbeimmobilien in Hamburg, die sehr wenig Grün zeigen. Es wäre sehr schön, wenn sich verschiedene Gärten fänden, die ein bisschen Grün anlegen, somit wäre auch ein kleiner Erholungs- oder Parkbereich für Besucher mit Kinder und Tieren möglich. Auch die Natur könnte sich wieder richtig entfalten.

Eine Pflege der Anlage wäre zwar auf Dauer auch notwenig, jedoch ließe sich mit modernen, die Umwelt nicht belastenden Dünger nachhelfen. Die besagten Immobilien kämen in dieser schönen Umgebung auch besser zur Geltung. Der Raum würde sich als besonders attraktiv und modern anbieten und würde bald zu einem beliebten Platz fundieren, zu dem Menschen nicht zur Arbeit gehen, sondern auch in ihrer Freizeit schlendern. Dies würde evlt. auch neue Cafés sich ansiedeln lassen. Im heutigen Zeitalter ist es ebenso wichtig auch auf die Natur und die Umwelt zu achten. Ein lukratives Geschäft wäre es allemal für alle Beteiligten und Berufsgruppen. Dies sollte in mehreren Städten Interesse finden.

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Author: bonario
• Donnerstag, Mai 27th, 2010

Energiesparhäuser werden bei den Bauherren immer beliebter, weil sie damit großen Einfluss auf ihre künftigen Betriebskosten für das neue Eigenheim nehmen können. Vor allem bei den Stromkosten und den Heizkosten brauchen die Besitzer der Energiesparhäuser keine allzu große Angst vor den künftigen Preissteigerungen zu haben, die angesichts der Entwicklung auf dem Energiemarkt auf jeden Fall kommen werden.

Manchmal sind es kleine Dinge, mit denen man für Einsparungen sorgen kann. Ein gutes Beispiel sind die Tageslichtspots, mit denen man Licht selbst in dunkle innen liegende Flure bringen kann, wenn sie sich im oberen Stockwerk befinden. Auch die Planung der Lage von Fenstern führt dazu, dass man kräftig an den Stromkosten sparen kann. So mancher Eigenheimbauer entscheidet sich auch für solche Varianten der Energiesparhäuser, bei denen eine Front fast komplett nur aus Glas besteht, wobei man dann allerdings darauf achten sollte, dass diese Fenster eine gut isolierende Dreifachverglasung aufweisen.

Isolierungen sind beim Thema Energiesparhäuser ein gutes Stichwort. Das gilt von der Bodenplatte über die Außenwände bis hin zum Dach. Bei den möglichen Techniken findet man eine so reiche Auswahl, dass vom Fertighaus bis hin zum Massivhaus jeder Neubau ganz individuell gestaltet werden kann. Auch die Nachrüstung eines Altbaus ist heute technisch kein größeres Problem mehr. Das gilt vor allem auch für die innen liegende Isolierung der Dächer oder das Aufbringen von schützenden Platten auf der Fassade.

Überall kann die aus der Entwicklung der Energiesparhäuser stammende Technik der Energierückgewinnung angewendet werden. Wärmetauscher sorgen dafür, dass das Abwasser und die Abluft das Haus erst dann verlassen, wenn ihnen so viel wie möglich Energie entzogen worden ist. Weiterführende Tipps zum Energiesparen finden Sie im Energie Blog.

Author: bonario
• Sonntag, April 11th, 2010

Wirkung von Fungiziden

Pilze besitzen kein Chlorophyll und können daher nicht aus Kohlendioxid und Wasser Kohlenhydrate synthetisieren. Pilze leben auf dem Gewebe anderer Organismen und beziehen ihre Nahrung aus dem Körper des Wirtes. Pilzenzyme bilden Pilzfäden, die die Zellwände des Wirtes auflösen können. Pilzsporen sind in der Luft und im Boden verstreut. Wenn sie auf eine günstige Umgebung treffen, wachsen schnell neue Pilzfäden heran.

Fungizide können protektiv, kurativ oder eradikativ wirken. Protektive Fungizide verhindern eine Sporenkeimung oder das Eindringen des Pilzes in das Pflanzengewebe. Das kann durch direkte Einwirkung auf die Spore (sporozide Wirkung) oder durch Änderung der physiologischen Bedingungen auf dem Blatt geschehen. Bei Anwendung protektiver Fungizide sind oft mehrere Spritzungen nötig, um während des Gefährdungszeitraums eine Infektion zu verhindern. Dies führt zu insgesamt hohen Aufwandmengen und hohen Arbeitskosten.

Seit Mitte der 1980er Jahre sind auch kurative und eradikative Fungizide erhältlich. Kurative Fungizide können eine Infektion im Anfangsstadium stoppen. Eradikative Fungizide können Pilzbefall sogar dann noch erfolgreich bekämpfen, wenn bereits Befallssymptome sichtbar sind. Bisher gibt es eradikative Wirkstoffe nur für die Bekämpfung von ektoparasitischen Pilzen wie z. B. dem Mehltau.

KUMULUS®WG        Netzschwefel   www.kas-stralsund.de

Fungizid

Wirkstoff: Schwefel (800 g/kg)

Formulierung: Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Packungsgröße: 25 kg

Fungizid gegen Pilzkrankheiten im Obst-, Wein-, Gemüse-, Acker-,

Zierpflanzenbau und in Eichenkulturen, Akarizid gegen Gallmilben

in himbeer- und johannisbeerartigem Beerenobst, Kernobst und

Pflaume sowie Echten Mehltau in Hopfen

ANWENDUNG

Wirkungsspektrum

Kumulus WG ist sehr gut geeignet zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten, vor allem

von Echtem Mehltau und Schorf im Obstbau, Pflaumenrost und Sprühfleckenkrankheit

in Steinobst, Echtem Mehltau im Wein-, Gemüse-, Acker- , Zierpflanzenbau sowie

an Eichen, zur Bekämpfung von Gallmilben an Himbeer- und Johannisbeerartigem

Beerenobst, Kernobst und Pflaume.

Schadenverhütung / Pflanzenveträglichkeit

Verschiedene Apfelsorten, wie z. B. Berlepsch, Ontario, Cox Orange, sind schwefelempfindlich.

Die Empfindlichkeit gegenüber Schwefel wird aber auch vom Standort

und den zur Zeit der Spritzung herrschenden Temperaturen stark beeinflusst. Daher

sind örtliche Erfahrungen zu beachten.

Gegen Echte Mehltaupilze und Schorf an Kernobst

mit befallsmindernder Wirkung gegen Spinnmilben.

Vor der Blüte 3,5 kg/ha je m Kronenhöhe

abfallend zur Blüte auf 2,5 kg/ha je m Kronenhöhe

Nach der Blüte 2,0 kg/ha je m Kronenhöhe

abfallend auf 1,0 kg/ha je m Kronenhöhe

Wassermenge: max. 500 l/ha und je m Kronenhöhe

Spritzen oder sprühen bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Bei schwefelempfindlichen Sorten mit halber Aufwandmenge arbeiten, dafür aber

häufiger spritzen und gegen Schorf durch organische Fungizide, z. B. Polyram® WG,

verstärken.

Max. 14 Anwendungen je Indikation, max. 14 Anwendungen in der Kultur pro Jahr

Gegen Echten Mehltau an Weizen, Gerste, Roggen 6,0 kg/ha

Die erste Anwendung erfolgt im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden

der ersten Symptome, frühestens zur Hauptbestockungsphase (ES 25, BBCH-Code,

5 Bestockungstriebe sind vorhanden). Bei Neubefall ist eine zweite Spritzung möglich.

Spätester Anwendungstermin ist bei Beginn der Blüte (ES 61, BBCH-Code).

Wassermenge: 200-400 l/ha

Max. 2 Anwendungen in dieser Indikation je Kultur und Jahr

Ansetzen der Spritzflüssigkeit / Spritzarbeit

Spritzgeräte regelmäßig auf Prüfstand testen! Kumulus WG ohne Verwendung eines

Siebeinsatzes in den zu 3/4 mit Wasser gefüllten Behälter langsam einrieseln lassen.

Während der Fahrt und während des Spritzens Spritzbrühe durch Rührwerk oder

Rücklauf ständig in Bewegung halten. Nach Arbeitspause Spritzbrühe erneut sorgfältig

aufrühren.

Kumulus WG stets als erstes Produkt in den Tank einfüllen. Mischpartner getrennt

zugeben. Mischung mit EC-Formulierungen nur, wenn die Wasseraufwandmenge

mindestens 500 l / ha beträgt. Keine Mischung mit Spritzölen oder ölhaltigen Formulierungen.

Mischungen möglichst umgehend ausbringen.

In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten

Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner

einzuhalten.

Physikalische und chemische Eigenschaften

Form: staubarmes Feingranulat

Farbe: graubraun

Geruch: schwacher Eigengeruch

Flammpunkt:

nicht anwendbar

Entzündlichkeit: nicht leicht entzündlich (Richtlinie 92/69/EWG, A.10)

Mindestzündenergie: 0 – < 10 mJ

Brandfördernde Eigenschaften: nicht brandfördernd

Dampfdruck:

Keine Daten vorhanden.

Schüttdichte: 800 – 1.000 kg/m3

Netzschwefel Stulln Netzschwefel   www.kas-stralsund.de

Die Bedeutung von Netzschwefel (Netzschwefel Stulln®) als Pflanzenschutzmittel

1. Geschichte
Schon seit 1857 wird Schwefel zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten der Weinreben eingesetzt. Er ist der älteste Wirkstoff zur Mehltaubekämpfung. Bereits damals wußte jeder Winzer, daß ohne Schwefelspritzungen keine befriedigenden Erträge und Qualitäten zu erzielen sind .
Seine große Bedeutung als Pflanzenschutzmittel hat sich bis in die Gegenwart nicht nur erhalten, sondern erfährt in unserer Zeit eines gewachsenen Umweltbewußtseins und ökologischer Vernunft wieder mehr an Bedeutung.

2. Verwendung:
Im Pflanzenschutz wird Schwefel in Form von Netzschwefel (Netzschwefel Stulln®) benutzt. Das ist ein sehr fein vermahlenes Pulver mit Netzmittelzusatz, daß sich besonders gut im Wasser lösen (benetzten) läßt. Spritzungen mit Netzschwefel wirken gegen Schorf und insbesondere gegen echten Mehltau. Eingeschränkte Wirkungen werden auch gegen falschen Mehltau und Schimmelpilz (Botrytis) erzielt.

3. Wirkung:
Schwefelpartikel, die sich auf der Blattoberfläche der Pflanze ablagern, bilden durch die Einwirkung von Feuchtigkeit, Licht und Sauerstoff Schwefeldioxid. Diese Verbindung wirkt auch wenn sie nur sehr schwach auftritt giftig auf Pilze und Insekten. Schwefelteilchen, die in die Pilzorganismen eindringen, töten diese von innen ab.
Vorteile der Applikation von Netzschwefel Stulln® liegen:

  • in der fehlenden Resistenzentwicklung
  • neben seiner reinen Kontaktwirkung auch in der Wirkung über die Dampfphase, d.h. auch Schadpilze an nicht direkt behandelten Pflanzenzteilen werden bekämpft
  • in der Wirkung sowohl von außen als auch von innen auf die Pilzhyphen
  • in seiner guten Verträglichkeit
  • in den geringen Ansprüchen an die Applikationstechnik
  • in seinen günstigen Kosten
  • in seiner hohen Umweltfreundlichkeit , es ist ein sehr naturnahes, ökologisch wertvolles und schonendes Produkt
  • in seiner Einsatzmöglichkeit auch als Schwefeldünger

4. Anwendung:
Netzschwefel Stulln® ist ein bewährtes protektives Mittel gegen Pilzkrankheiten im Pflanzenschutz. Netzschwefel Stulln® wird als Mikrogranulat (WG), Spritzpulver (WP) und Flüssigformulierung (SC) hergestellt. Die WG und WP-Formulierungen enthalten als fungiziden Wirkstoff 80 % Schwefel, in der SC-Formulierung sind 850g S/Liter enthalten. Netzschwefel Stulln® ist von der Biologischen Bundesanstalt für Land- u. Forstwirtschaft amtlich geprüft und sowohl für die konventionelle Landwirtschaft als auch für den biologischen Anbau zugelassen!

Netzschwefel Stulln
Wirkstoff: 80 % Schwefel

Anwendungsbereiche:
Staubarmes Mikrogranulat zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten im Wein-, Obst-, Gemüse-, Acker-, und Zierpflanzenbau sowie in Forstkulturen.
Netzschwefel Stulln kann je nach Anwendung im Spritz- oder Sprühverfahren ausgebracht werden.

Microthiol WG Netzschwefel   www.kas-stralsund.de

Fungizides, wasserdispergierbares Granulat  Wirkstoff: 800 g/kg Schwefel

Gegen Echte Mehltaupilze im Acker-, Obst- und Weinbau sowie im Gemüse- und Zierpflanzenbau. Durch die Anwendung wird auf der Blattoberfläche ein Schutzbelag aufgebaut, der die Sporenkeimung bei Echten Mehltaupilzen verhindert. Die Wirkung ist vorbeugend, Microthiol WG muss daher vor oder beim Infektionsbeginn eingesetzt werden. Bei der zugelassenen Anwendung gegen Schorf und Mehltau an Kernobst wird bei Spinn- und Rostmilben eine Befallsminderung erreicht.

Netzschwefel Schwefel elementarer Schwefel Sulfu Sulpfur          Netzschwefel   www.kas-stralsund.de

Author: bonario
• Donnerstag, März 18th, 2010

SCHWEFEL

Eigenschaften, Verwendung und wichtige chemische Verbindungen

1. EIGENSCHAFTEN

Schwefel ist das zweite Element der sechsten Hauptgruppe des Periodensystems. Der Name stammt vom lateinischen sulphur= Schwefel.

Schwefel ist ein gelbes, geruchloses Nichtmetall, das in zahlreichen Modifikationen auftritt. Die Basisstruktur ist ein gewellter Achterring („Kronenform“). Bei 444°C siedetSchwefel, wobei der Dampf aus Molekülen besteht, die nicht mehr als 8 Moleküle enthalten. Schwefel zeichnet sich durch seine große Reaktivität aus. So geht er mit fast allen anderen Elementen Verbindungen ein. Ausnahmen sind: Edelgase, Stickstoff, Tellur, Jod sowie die Edelmetalle Gold, Platin und Iridium. In seinen Verbindungen hat Schwefel im allgemeinen die Oxidationsstufe –2. Schwefel tritt sowohl gediegen als auch gebunden in sedimentären Lagerstätten und vulkanischen Ablagerungen auf.

Wichtige Schwefelmineralien:

- Zinkblende ZnS 12694gqv26dxi5s

- Anhydrit CaSO4

- Kieserit MgSO4

- Glaubersalz Na2SO4

Wird Schwefel an Luft erhitzt verbrennt er zu Schwefeldioxid. Zur Erlangung der Edelgaskonfiguration fehlen ihm lediglich 2 Elektronen. Schwefel ist ein schlechter elektrischer und thermischer Leiter. qx694g2126dxxi

Es gibt 4 Arten des Schwefels: Den a-, den b-, den l- und den m- Schwefel.

1.1 Fester Schwefel

Unter Normalbedingungen tritt die feste Modifikation, der sogenannte „rhombische Schwefel“ oder „a- Schwefel“ in Erscheinung.

Bei dieser Modifikation handelt es sich um gelbe, rhombische Kristalle, die aus ringförmigen S8- Molekülen aufgebaut sind. Diese spröden Kristalle sind geruch- und geschmacklos, in Wasser unlöslich, schwer löslich in Alkohol und Ether und leicht löslich in Kohlendisulfid.

Bei einer Temperatur von 95,6°C wandelt sich a- Schwefel unter geringem Wärmeverbrauch und Volumenvergrößerung langsam in eine zweite, etwas weniger dichte feste Modifikation, den sogenannten „monoklinenSchwefel“ oder „b- Schwefel“ um, der in Kohlendisulfid leicht löslich ist. b- Schwefel tritt in Form farbloser, nadelförmiger Kristalle in Erscheinung. Auch beim b- Schwefel handelt es sich um S 8- Ringmoleküle, die aber anders aufgebaut sind als bei der a- Form.

1.2 Flüssiger Schwefel

Bei 119,6°C schmilzt der monokline Schwefel (b- Schwefel) zu einer dünnen, durchsichtigen, hellgelben Flüssigkeit, dem sogenannten „l- Schwefel“ oder „cyclo- Oktaschwefel“. Diese Modifikation wird ebenfalls aus S8 Ringen gebildet. In flüssigem Schwefel können sich aber neben den S8 Ringen auch Ringe anderer Molekülgrößen befinden: z.B. S6, S7, S9, S10, S12, S18, etc.. Kühlt man diese Flüssigkeit unmittelbar nach dem Schmelzen ab. So erstarrt sie wieder bei 119.6°C und löst sich nach dem Erstarren vollständig in Kohlendisulfid auf.

Doch bei weiterem Erhitzen brechen die Schwefelringe auf und eine weitere Modifikation tritt hinzu. Die m- Form oder „catena- Polyschwefel“ ist dunkelbraun, harzartig zäh und besteht aus langen S- Molekülketten mit helixartiger Struktur. Diese Ketten können bis zu einer Million Schwefelatome enthalten. Anfangs stehen die l- Modifikation und die m- Modifikation im Gleichgewicht. Der Anteil des m- Schwefels wächst mit steigender Temperatur und überwiegt oberhalb von 159°C.

2. VERWENDUNG

2.1 Vorkommen

Schwefel gehört mit Sauerstoff, Selen, Tellur und Polonium zur Gruppe der Chalkogene. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste beträgt ca. 0,05 Gewichtsprozent. In der Natur kommtSchwefel unter anderem auch rein vor. Diese gediegenen Vorkommen sind vulkanischen Ursprungs und wurden in den vergangenen Jahrhunderten bevorzugt abgebaut. ReinerSchwefel wird gewonnen durch das Ausschmelzen und die anschließende Destillation schwefelhaltiger Gesteine und Erze. Mächtige Lager von freiemSchwefel finden sich vor allem in Italien (Sizilien), Nordamerika (Louisiana und Texas), Mittelamerika (Mexiko), Südamerika (Peru und Chile), Japan (Hokkaido) und Polen. Anorganisch gebundenerSchwefel findet sich vorwiegend in Form von Sulfiden (Salze des Schwefelwasserstoffs H 2S) und Sulfaten (Salze der Schwefelsäure H2SO4). Die Sulfide bezeichnet man je nach ihrem Aussehen als Kiese, Blenden und Glanze. Die meistverbreiteten unter ihnen sind der Eisenkies FeS2 (Schwefelkies, Pyrit), der Kupferkies CuFeS2, der Bleiglanz PbS und die Zinkblende ZnS.

Die wichtigsten Sulfate der Natur sind Calciumsulfat (Gips CaSO4 2 H2O), Magnesiumsulfat (Bittersalz MgSO4 7H2O), Bariumsulfat (Schwerspat CaSO4) und Natriumsulfat (Glaubersalz).

Auch als Bestandteil der Eiweißstoffe findet sich der Schwefel organisch gebunden im Pflanzen- und Tierreich. Der bei der Verwesung von Tierleichen oder beim Faulen von Eiern auftretenden üble Geruch kommt hauptsächlich von Schwefelverbindungen, die sich bei Eiweißfäulnis bilden.Auch in allen fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, kommen Schwefelverbindungen in erwähnenswerten Mengen vor.

2.2 Gewinnung

Heute verwendet man großteils das Frasch- Verfahren. Es wurde um 1900 von Hermann Frasch entwickelt, um Schwefellager in Texas und Louisiana in einigen hundert Metern tiefe auszubeuten.

Drei Rohre werden in das Bohrloch eingeführt. Am Fuß ist das äußere Rohr perforiert, durch die Löcher tritt von oben eingesperrter überhitzter Wasserdampf (rund 180°C) in das Schwefellager. 10- 15 Tonnen Dampf schmelzen eine Tonne Schwefel. Durch das innere Rohr wird heiße Pressluft (rund 40 bar) eingeblasen, die dann den geschmolzenen Schwefel im mittleren Rohr zutage bringt. So ein Bohrloch fördert ca. 300 Tonnen Schwefel pro Tag.

Der erstarrte Schwefel ist so rein, dass er direkt an die Verbraucher verschickt werden kann. Zur Zeit werden ca. 80 Tonnen Schwefel pro Jahr abgebaut. Der Preis dafür beträgt ca. 145 Euro pro Tonne

Einen weiteren großen Anteil erhält man bei der Entschwefelung von Erdöl und Erdgas nach dem Claus- Verfahren. In zwei Stufen wird der im Erdgas (oder in Kokereigasen) enthaltene Schwefelwasserstoff (H2S) zunächst zu einem Drittel mit Sauerstoff in einer Brennkammer zu Schwefeldioxid verbrannt. Dieses wird dann zusammen mit den restlichen zwei Dritteln Schwefelwasserstoff in Gegenwart eines Bauxitkatalysators bei 300°C umgesetzt:

1. Schritt 2 H2S + 3 O2 ¾® 2 SO2 + 2 H2O

2. Schritt 2 SO2 + 4 H2S ¾® 6 S + 4 H2O

3. Schritt 6 H2S + 3 O2 ¾® 6 S + 6 H2O

2.3 Verwendung

Da Schwefel an den verschiedensten Stellen der Erde vorkommt, war dieser Stoff bereits Menschen des Altertums bekannt. Besonders die Brennbarkeit des Schwefels und die stechenden Dämpfe, die bei seiner Verbrennung frei wurden, weckten schon früh das Interesse der Menschen. In China und im alten Ägypten verwendete manSchwefel zum Bleichen von Textilien und zum Räuchern. Auch im antiken Griechenland kannte man die gelbe Substanz, wo sie darüber hinaus auch als Arzneimittel eingesetzt wurden.

Auch für die Alchemisten des Mittelalters war Schwefel von ganz besonderem Interesse, zumal man annahm, dass Schwefeldämpfe Ausdünstungen der Hölle waren. Mehr durch Zufall entdeckte ein deutscher Mönch Anfang des 14. Jahrhunderts die explosive Wirkung eines pulverförmigen Gemisch, das ganz wesentlich ausSchwefel bestand. Als Schießpulver sollte es wenig später di gesamte Waffentechnologie grundlegend verändern. Aber erst 1777 erkannte der Franzose Antoine de Lavoisier in der gelben Substanz ein eigenständiges Element. Mit dem Beginn der industriellen Revolution im ausgehenden 18. Jahrhundert wurdeauch die technische Bedeutung von Schwefel und insbesondere Schwefelsäure spürbar. Der größte Abnehmer von Schwefelsäure, deren Erzeugung schon seit dem Mittelalter bekannt war, blieb lange Zeit die Textilindustrie.

Schwefel ist neben Salz, Kalk, Kohle und Erdöl einer der fünf Basisrohstoffe der chemischen Industrie. Etwa 85% der Schwefelproduktion dienen der Schwefelsäureherstellung. Rund 10% werden rein genutzt. ReinerSchwefel wird unter anderem zur Herstellung von Schießpulver, Streichhölzern und Feuerwerkskörpern benutzt. Zum „Schwefel“ das heißt zum Abtöten von Bakterien und Schimmelpilzen, wird Schwefel auch beim Reinigen der Weinfässer oder bei der Konservierung von Nahrungsmittel eingesetzt. Im Pflanzenschutz wird Schwefel in Form von Netzschwefel (entsteht durch erhitzen reinen Schwefels und anschließender Auskristallisieren in kaltem Wasser), benutzt. Spritzungen mit Netzschwefel wirken gegen Schorf und gegen Mehltau,

Auch in der Medizin spielt Schwefel eine große Rolle. Chronische Bronchitis und Tuberkulose werden ebenso mit Schwefelpräparaten behandelt wie Bluthochdruck und Verletzungen der Mundschleimhaut. Schwefelhaltige Heilquellen helfen gegen Rheuma, Gicht oder Ekzeme. In der kosmetischen Medizin sind schwefelhaltige Präparate in der Behandlung von Akne oder Schuppen nicht mehr wegzudenken.

Je mehr Schwefel ein Land verbraucht, desto höher ist sein Lebensstandart. Das gilt für landwirtschaftliche Produkte und ganz besonders für die Industrie. In der Stahlindustrie ist Schwefel genauso unentbehrlich, wie bei der Vulkanisierung von Kautschuk ( Herstellung von Autoreifen).

2. WICHTIGE CHEMISCHE VERBINDUNGEN

Chemische Reaktionen von Schwefel

S + O2 ¾® SO2 (Schwefeldioxid)

SO2 + H2O ¾® H2SO3 (schwefelige Säure)

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3 (Schwefeltrioxid)

SO3 + H2O ¾® H2SO4 (Schwefelsäure)

3.1 Schwefelwasserstoff H2S

3.1.1 Eigenschaften

Schwefelwasserstoff ist ein farbloses, nach faulen Eiern riechendes, stark giftiges Gas, das sich leicht zu einer farblosen Flüssigkeit kondensieren lässt, welche bei -60°C siedet und bei –85°C erstarrt. Flüssiger Schwefelwasserstoff ist wie flüssiges Wasser ein Lösungsmittel für zahlreiche Stoffe.

Bei hoher Temperatur zerfällt Schwefelwasserstoff in Umkehrung seiner Bildung aus den Elementen wieder weitgehend in Schwefel und Wasserstoff.

2 H2S + 2 O2 ¾® 2 S + 2 H2O

Eine gesättigte Lösung besitzt einen pH- Wert von 4,5 und reagiert schwach sauer. An der Luft entzündet, verbrennt er je nach Luftzufuhr mit blauer Flamme zu Wasser und Schwefeldioxid oder zu Wasser und Schwefel. Mit Metallen bildet er bei Anwesenheit von Feuchtigkeit Metallsulfide, z.B. mit Eisen Eisensulfid, mit Chlor Chlorwasserstoff und mit Schwefelsäure Schwefel und Schwefeldioxid.

3.1.2 Entstehung von H2S

Vulkanismus:

Viele Vulkane wie zum Beispiel der Vesuv enthalten in ihren Abgasen neben Schwefeldioxid auch große Mengen von Schwefelwasserstoff. Hierher kommen auch die Schwefelwasserstoffanteile in manchen Heilbädern.

Anaerobe Fäulnisprozesse:

H2S entsteht bei der Zersetzung von schwefelhaltigen Aminosäuren der Eiweißstoffe unter dem Einfluss von Fäulnis- u. Schwefelbakterien, z.B. in Sümpfen, stehenden Gewässern und Kläranlagen.

Menschen und Tiere emittieren mit Atemluft und Darmgasen stets H2S.

Im Labor kann Schwefelwasserstoff durch die Einwirkung von Salzsäure auf Eisensulfid erhalten werden:

FeS + 2 HCL ¾® FeCl2 + H2S

In der Technik erfolgt die Herstellung durch die Reaktion von Schwefel und Wasserstoff bei ca. 350°C mit Hilfe von Katalysatoren:

S + H2 ¾® H2S

  1. Wirkung auf den menschlichen Körper

Schwefelwasserstoff ist ein hochgiftiges Gas, das fast so giftig wie Blausäure wirkt. Luft, die nur wenig Prozent des Gases enthält, wirkt innerhalb weniger Sekunden tödlich. Vergiftungen mit kleineren Mengen führen zu Schwindel, Atemnot und Erregungszuständen. Die Giftwirkung beruht auf einer Umwandlung des Blutfarbstoffes Hämoglobin zu Sulfhämoglobin, einer Schwefelverbindung. Dadurch wird das Atemzentrum gelähmt, dem eine Schädigung des Herzens folgt. Bei Vergiftungsfällen sollte viel frische Luft geatmet und gegebenenfalls auch künstlich beatmet werden.

3.1.4 Verwendung

Außer zur Schwefelgewinnung dient Schwefelwasserstoff zur Herstellung von Natriumhydrogensulfid, Natriumsulfid und organischen Schwefel- Verbindungen wie Thiophenen und Thiolen.

Schwefelwasserstoff wird auch verwendet bei der Herstellung von Sulfatzellstoff nach dem Kraft- Verfahren und bei der Oberflächenbehandlung von Metallen

3.2 Schwefeldioxid SO2

3.2.1 Eigenschaften

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes, nicht brennbares Gas. Es lässt sich leicht zu einer farblosen Flüssigkeit verdichten, die bei -10°C siedet und bei -75,48°C zu weißen Kristallen erstarrt. In Wasser ist Schwefeldioxid leicht löslich. Flüssiges Schwefeldioxid ist ein ausgezeichnetes Lösungsmittel für viele anorganische und organische Stoffe.

In der Natur befindet sich Schwefeldioxid in vulkanischen Gasen und im Erdgas.

Die wässrige Lösung des Schwefeldioxids reagiert sauer und verhält sich auch sonst wie eine Säurelösung. Im übrigen ist das Schwefeldioxid durch seine reduzierende Wirkung ausgezeichnet, die auf seinem Bestreben beruht, sich zur Oxidationsstufe der Schwefelsäure zu oxidieren:

SO2 + O ¾® SO3

Viele organische Farbstoffe werden durch Schwefeldioxid entfärbt, worauf die Bleichwirkung beruht, die man z.B. zum Bleichen von Stroh, Seide, Seide, Wolle und anderen Stoffen verwendet, welche die Chlorbleiche nicht vertragen.

Die oxidierende Wirkung des Schwefeldioxids zeigt sich nur beim Erhitzen mit besonders kräftigen Reduktionsmittel (Magnesium, Aluminium, Kalium, Calcium), da die Sauerstoffatome des SO2- Moleküls sehr fest gebunden sind. Dementsprechend unterhält auch Schwefeldioxid die Verbrennung nicht. Man kann daher z.B. Brände im Inneren von Schornsteinen dadurch löschen, dassman unter Schwefel abbrennt. Der Schwefel bindet dann allen Sauerstoff, so dass der Ruß nicht weiterbrennen kann.

3.2.2 Herstellung

Beim Verbrennen von Schwefel an der Luft entsteht Schwefeldioxid

S + O2 ¾® SO2

Ein weiteres wichtiges Verfahren stellt das Rösten des Minerals Pyrit (Eisensulfid FeS2) oder anderer Sulfiderze dar. Der Pyrit wird auf über 800°C erhitzt, wobei sich Röstgase bilden:

4 FeS2 + 11 O2 ¾® 2 Fe2O3 + 8 SO2

Das Schwefeldioxid wird durch eine Absorption mit kaltem Wasser aus den Röstgasen abgetrennt und danach wieder aus dem Wasser mit Wasserdampf ausgetrieben. Daneben existieren noch weitere Verfahren, insbesondere entsteht Schwefeldioxid als Nebenprodukt bei vielen chemischen Reaktionen.

3.2.3 Verwendung

Verwendung in erster Linie für die Schwefelsäureproduktion. Da die Verdampfungsenergie sehr groß ist dient flüssiges SO2 als Kühlmedium in Kältegeräten. Weitere Nutzung als Desinfektionsmittel, in der Schädlingsbekämpfung und zum Bleichen.

Bei festen Brennstoffen (Braun- und Steinkohle) ist nur eine Entschwefelung der Rauchgase möglich. Die heute in Kraftwerken meist verwendeten Verfahren benötigen dazu Kalk oder Calciumhydroxid, wobei der Kalk bereits im Verbrennungsraum zugesetzt wird und/ oder die Rauchgase mit einer Calciumhydroxidlösung zur Reaktion gebracht werden.

CaCO3 CO2

SO2 + ¾® CaSO3 +

Ca(OH)2 H2O

Das entstehende Calciumsulfid CaSO3 reagiert zum Großteil mit Sauerstoff weiter zu Calciumsulfat CaSO4 (Gips), das Endprodukt kann von der Baustoffindustrie verwendet werden.

 

3.2.4 Wirkung auf den menschlichen Körper

Schwefeldioxid ist ein starkes Atemgift. Schon geringe Konzentrationen in der Luft (0,04%) können Husten, Atemnot oder eine Entzündung der Atemwege hervorrufen. Lösungen von Schwefeldioxid in Wasser verätzen die Magenwände, wenn sie getrunken werden.

 

3.3 Schwefeltrioxid SO3

3.3.1 Eigenschaften

Schwefeltrioxid tritt in drei Modifikationen auf:

a- und b- SO3 bilden weiße, glänzende verfilzte Nadeln der Moleküle (SO3)n und (SO3)m mit m > n > 3. Beim Schmelzen zerfallen sie zu (SO3)3 und SO3. Das feste SO3 im Handel ist ein Gemisch aus a- und b- Form.

g- SO3 ist eine eisartige, durchscheinende, vorwiegend aus (SO3)2- Molekülen aufgebaute Masse. Sie schmilzt bei 16,86°C. Unterhalb von Raumtemperatur geht diese Modifikation langsam in die a- und b- Form über.

SO3 raucht an feuchter Luft durch Bildung von Schwefelsäuretröpfchen und ist ein starkes Oxidationsmittel. Mit Wasser reagiert Schwefeltrioxid unter starker Wärmeentwicklung zu Schwefelsäure.

3.3.2 Herstellung

Schwefeltrioxid kann nicht durch direkte Verbrennung von Schwefel hergestellt werden, da Schwefeltrioxid in der Wärme zerfällt. Technische Gewinnung bei 400- 600°C aus Schwefeldioxid:

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3

Reines SO3 wird aus Oleum; z.B. durch Destillation und Verflüssigung der Dämpfe gewonnen, wobei die Temperatur von 27°C nicht unterschritten werden darf, um ein Erstarren des SO3 zu verhindern.

Die Reaktionsgeschwindigkeit ist sehr klein und muss durch Katalysatoren (z.B. Platin) beschleunigt werden.

Gewinnung im Labor durch Entwässern von konzentrierter Schwefelsäure oder durch Erhitzen von rauchender Schwefelsäure.

3.3.3 Verwendung

Zur Herstellung von Chlorsulfonsäure, Thionchlorid und Amidoschwefelsäure; zur Sulfonierung organischer Verbindungen insbesondere in der Waschmittelindustrie

 

3.4 Schwefelige Säure H2SO3

3.4.1 Eigenschaften

Schwefelige Säure ist eine farblose, zweiprotonige Säure, sie zerfällt leicht in H2O und SO2. Von Bedeutung sind vor allem ihre Salze. Man gewinnt die Salze der schwefeligen Säure durch Einleiten von Schwefeldioxid in wässrige Lösungen oder Suspensionen von Hydroxiden.

Die wichtigste Eigenschaft der schwefeligen Säure und ihrer Salze ist ihre reduzierende Wirkung. Sie beruht auf dem Bestreben der schwefeligen Säure in die höhere Oxidationsstufe der Schwefelsäure überzugehen.

So wandeln sich z.B. die Sulfite und die schwefelige Säure in wässrigen Lösungen an der Luft langsam in Sulfate bzw. Schwefelsäure um.

3.4.2 Gewinnung

Schwefeldioxid ist gut wasserlöslich, wobei ein Teil der Moleküle mit Wasser zu schwefeliger Säure reagiert:

SO2 + H2O ¾® H2SO3

Die Reaktion von Schwefeldioxid in wässrigen Lösungen erfolgt in zwei Stufen:

1. Stufe: SO2 + 2 H2O ¾® H3O+ + HSO3- Hydrogensulfit- Ion

2. Stufe: HSO3- + H2O ¾® H3O+ + SO32- Sulfit- Ion

3.4.3 Verwendung

Als Bleichmittel für Wolle, Seide und Stroh; zur Sulfitzellstoffgewinnung; als Reduktionsmittel z.B. in der analytischen Chemie

 

 

 

3.5 Schwefelsäure H2SO4

3.5.1 Eigenschaften

Die zweibasige Schwefelsäure ist eine farblose, ölige Flüssigkeit. Sie ist stark hygroskopisch (wasseranziehend) und wirkt stark oxidierend. In konzentrierter Form enthält sie noch 2 % Wasser und sie mischt sich mit Wasser unter starker Wärmeentwicklung. Ihr Siedepunkt liegt bei 338°C.

Konzentrierte Schwefelsäure zerstört organische Stoffe wie Zucker, Baumwollgewebe oder Haut unter Bildung von schwarzen Kohlenstoff. Gibt man in einem Glas konzentrierte Schwefelsäure auf Traubenzucker, entzieht sie dem Kohlenhydrat Wasserstoff und Sauerstoff, so dass nur noch das Kohlenstoffgerüst des Zuckers zurückbleibt. Man erhält nach einer Weile eine stark aufgeblähte Masse.

Im Magen verursacht Schwefelsäure lebensgefährliche Verätzungen. Gegenmaßnahmen sind das Trinken von Milch und die Neutralisation der Säure mit einer Mischung aus Wasser und Magnesiumoxid:

MgO + H2SO4 ¾® MgSO4 + H2O

Eisen und Blei widerstehen der konzentrierten Schwefelsäure. Eisen wird passiviert und das Blei bildet einen unlöslichen Überzug aus Bleisulfat. Daher kann Schwefelsäure unbedenklich in Bleigefäßen aufbewahrt oder in Eisenrohren transportiert werden. Reine 100%- ige Schwefelsäure leitet den elektrischen Strom nur schwach. Mit zunehmender Verdünnung spaltet die Säure zunächst ein Proton (H+) ab, bei stärkerer Verdünnung dissoziiert auch das zweite Proton und die Leitfähigkeit nimmt zu:

1. Schritt:

H2SO4 + H2O ¾® HSO4- + H3O+

È

H+

Schwefelsäure + Wasser ¾® Hydrogensulfation + H3O+- Ion

¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾

2. Schritt:

HSO4- + H2O ¾® SO42- + H3O+

È

H+

Hydrogensulfation + Wasser ¾® Sulfation + H3O+- Ion

¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾

Gesamtreaktion:

H2SO4 + 2 H2O ¾® SO42- + 2 H3O+

3.5.2 Herstellung

Das Doppelkontaktverfahren

In der chemischen Industrie ist das Bleikammerverfahren inzwischen von dem Kontaktverfahren verdrängt worden.

1. Schritt:

In einem Verbrennungsofen wird reiner Schwefel mit Luftsauerstoff verbrannt, dabei entsteht in einer Oxidation Schwefeldioxid:

S + O2 ¾® SO2

2. Schritt:

Das bei der Verbrennung von Schwefel zu Schwefeldioxid entstandene Röstgas besteht vor allem aus Stickstoffverbindungen, Sauerstoff und Schwefeldioxid. Das Röstgas darf nicht sofort direkt über den Kontakt im Kontaktofen geleitet werden, da zunächst eine Reinigung des Gasgemischs vollzogen werden muss. Flugstaub und Arsenverbindungen, die im Röstgas enthalten sind, wirken nämlich als „Katalysatorengifte“. Zur Reinigung des Röstgases wird heute die Elektrofiltration eingesetzt.

3. Schritt:

Im Kontaktofen wird das gereinigte Gasgemisch mit Sauerstoff weit oxidiert, dabei entsteht Schwefeltrioxid:

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3

Damit diese Reaktion überhaupt stattfindet, müssen folgende Reaktionsbedingungen vorliegen:

- eine Temperatur von 440°C

- Verhältnis des Gasgemischs Schwefeldioxid: Sauerstoff = 1 : 2

- Vorliegen eines Vanadiumoxid- Katalysators, welcher die Reaktion beschleunigt

Erst wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind, verläuft die Reaktion optimal.

4. Schritt

Im Zwischenabsorber wird Schwefeltrioxid in konzentrierte Schwefelsäure eingeleitet.

Im Endabsorber wird Wasser zugegeben. Das Schwefeltrioxid löst sich im Wasser und bildet dabei Schwefelsäure nach folgender Reaktionsgleichung:

SO3 + H2O ¾® H2SO4

Diese Reaktion findet nur statt, wenn zum Schwefeltrioxid im Zwischenabsorber konzentrierte Schwefelsäure zugegeben wird. Das Schwefeltrioxid bildet mit der konzentrierten Schwefelsäure Oleum (rauchende Schwefelsäure), welche mit Wasser zu Schwefelsäure zerfällt. Eine Direkteinleitung des Schwefeltrioxids in Wasser würde zu einer zu heftigen Reaktion führen.

Im Handel erhält man die entstandene „Kontaktsäure“ als konzentrierte Schwefelsäure (98%) oder als „rauchende Schwefelsäure“ (Oleum), die einen SO3- Überschuss enthält.

3.5.3 Verwendung

Schwefelsäure ist die meist gebrauchte Chemikalie der Welt. Der größte Teil der Schwefelsäureerzeugung geht an die Landwirtschaft zur Produktion von Phosphat- oder Sulfatdüngern. Auch bei der Herstellung von künstlichen Tensiden, Arzneimitteln (Sulfonamide), Farbstoffen, Sprengstoffen (TNT, Nitroglycerin), Kunststoffen, Waschmitteln, Trockenmittel, Autobatterien,  und Nahrungsmittelsäuren (Zitronensäure, Ascorbinsäure,….) spielt Schwefelsäure eine wichtige Rolle.  Ähnlich wie reines Wasser leitet reine Schwefelsäure in geringem Maße elektrischen Strom .

3.6. Organische Schwefelverbindungen

 

Thiole oder Thioalkohole sind Monosubstitutionsprodukte des Schwefelwasserstoffs und enthalten als funktionelle Gruppe die SH- Gruppe. z.B. Cystein (eine Aminosäure).

Thiole haben ebenso wie Alkohole niedrige Schmelzpunkte, da sie keine Wasserstoffbrücken ausbilden können. Thiole sind auch viel stärker sauer als Alkohole und bilden gut kristallisierende Schwermetallsalze.

3.6.1. Vorkommen

In der Natur bilden sich Thiole bei Zersetzungsprozessen (Fäulnis) von Eiweiß. Sie sind für den unangenehmen Geruch bei der Verwesung organischer Substanzen mit verantwortlich.

Auch in allen fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, kommen Schwefelverbindungen in erwähnenswerten Mengen vor.

 

3.6.2. Reaktionen

Thiole können oxidiert werden. Der Angriff erfolgt nicht am C- Atom wie bei den Alkoholen, sondern am S- Atom. Man enthält je nach Bedingungen Disulfide oder Sulfonsäuren.

3.6.3. Sulfonsäuren R -SO3H

Die SO3H- Gruppe heißt Sulfonsäuregruppe. In den Sulfonsäuren ist der Schwefel direkt an ein C- Atom gebunden.

 

  • Herstellung

Aromatische Sulfonsäuren entstehen durch die Sulfonierung von Benzol mit SO3 oder konzentrierter Schwefelsäure.

  • Verwendung

Die Natriumsalze aromatischer Sulfonsäuren dienen als Tenside. Zu den wichtigsten Vertretern der Anionenaktiven Tenside gehören die Fettalkoholsulfate (Natriumsalze der Schwefelsäure von Fettalkoholen), Alkylsulfonate und Alkylbenzolsulfonate (Salze starker Säuren mit einer starken Base).

Fettalkoholsulfat: O

||

CH3 – ( CH2 )n – O – S – O- Na+

||

O

Einige Sulfonamide werden als Chemotherapeutikum verwendet.

Knoblauch enthält eine Vielzahl an S- haltigen Verbindungen, die unter anderem für sein intensives Aroma verantwortlich sind. Viele dieser Verbindungen zeigen aber auch antibakterielle Eigenschaften und hemmen z.B. das Bakterienwachstum.

Author: bonario
• Mittwoch, Februar 10th, 2010

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