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• Mittwoch, August 03rd, 2011

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Kalkstickstoff ist ein Spezialist unter den Düngemitteln. Seit mehr als 100 Jahren wird dieser Dünger mit Erfolg ein gesetzt . Als fester Bestandteil der pflanzlichen Produktion sichert der Kalkstickstoff hohe und stabile Erträge. Der große Vorteil liegt nicht nur in der Versorgung der Pflanzen mit Kalk und Stickstoff, nein der Kalk Stickstoff hat auch noch eine Reihe von positiven Nebenwirkungen.

Kalkstickstoff bekannt auch unter den Markennamen PERLKA fördert die Bodenhygiene und ist mit verantwortlich für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion. Die Wirkung des Kalkstickstoffs zur Verbesserung der Bodenhygiene beruht in einer Verringerung des Unkraut und Krankheitsdruckes auf den mit Kalk Stickstoff gedüngten Flächen. Weiterhin nimmt der Kalkstickstoff Einfluss auf im Boden lebende Schädlinge.

Zur Stickstoffwirkung des Kalkstickstoffs

Die allmähliche Freisetzung von Ammoniumstickstoff aus Kalkstickstoff und die Nitrifikationshemmung bewirken, dass Kalkstickstoff den Pflanzen Stickstoff gleichmäßig über einen langen Zeitraum zur Verfügung stellt.

Zur Kalkwirkung des Kalkstickstoffs

Der im Kalkstickstoff vorhandene Kalk sichert die Erhaltung eines optimalen pH-Wertes, dient zur Förderung der Mikroorganismen, beeinflusst positiv die Krümelstabilität des Bodens, beeinflusst die Auf-und Abbauprozesse und dient der Pflanzenernährung.
Es gibt keinen anderen Stickstoffdünger, der so viel schnell wirksames Calcium enthält wie PERLKA®.

Zur Herbiziden Nebenwirkung des Kalkstickstoffs

Die Herbizide Nebenwirkung des Kalkstickstoffs Beschränkt  sich auf die ersten Tage nach dem Ausstreuen in einer Bodentiefe von 2-3 cm. Keimende und auflaufende Unkräuter werden unterdrückt. Ab dem Keimen bis hin zum zweiten maximal vierten Laubblatt sind die Unkräuter am empfindlichsten. Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung des Kalkstickstoffs so wie eine gute Bodenfeuchtigkeit. Eine gute Nebenwirkung lässt sich bei folgenden Unkräutern feststellen: Ackerwinde, Ehrenpreis, Einjährige Rispe, Franzosenkraut, Gänseblümchen, Löwenzahn auf Grünland, Melde, Mohn um einige zu nennen.   Es gibt keine Nachbauprobleme.

Zur Fungiziden Nebenwirkung des Kalkstickstoffs

Kalkstickstoff reduziert den Infektionsdruck und hält auf diese Weise viele Pflanzenkrankheiten unterhalb der wirtschaftlichen Bekämpfungsschwelle. Bei einigen Krankheitserregern, die sich chemisch nur schwer bekämpfen lassen, sind mit Kalkstickstoff gute Erfolge zu erzielen. Bislang sind keinerlei Resistenzbildungen bekannt, obwohl Kalkstickstoff schon seit mehr als 100 Jahren eingesetzt wird. Kalk Stickstoff hemmt Dauersporen am Auskeimen (Kohlhernie, Sclerotinia), hemmt das Myzelwachstum (Phytophthora, Phytium), vermindert die Ascosporenbildung (Mutterkorn, Apfelschorf),  reduziert die Erreger von Auflaufkrankheiten (z.B. Fusarien), bekämpft den Erreger der Halmbruchkrankheit (Cercosporella), fördert natürliche Gegenspieler, z.B. Penicillium-Arten, fördert erwünschte Pilze, wie z. B. die zelluloseabbauenden.

Zur Nebenwirkung gegen tierische Schädlinge durch Kalkstickstoff

Eine Düngung mit Kalkstickstoff zeigt eine bemerkenswerte schneckenbekämpfende Zusatzwirkung. Sein Vorteil gegenüber den Molluskiziden liegt darin, dass er nicht nur die Schnecken, sondern auch die Schneckeneier beeinträchtigt. Gegenüber Drahtwürmern kann mit einer Kalkstickstoff-Düngung teils eine vernichtende, teils eine vertreibende Nebenwirkung erzielt werden. Die Larven von Wiesenschnaken (Tipula), Haarmücken (Bibioniden) und Strahlenmücken (Philia) können erhebliche Schäden an der Grasnarbe hervorrufen. Durch Fraß an den Wurzeln und zum Teil sogar an den Blättern bewirken sie im Extremfall ein Absterben der Pflanzen. Aber auch die durch die Larven angelockten Krähen, Möwen und Maulwürfe verursachen auf der Suche nach diesen Wiesenwürmern großen Schaden. Eine gezielte und regelmäßige Düngung der Grünflächen mit Kalkstickstoff beugt dem Auftreten der gefräßigen Larven wirksam vor.

Rottebeschleunigung durch Kalkstickstoff

Kalkstickstoff wird zur Herstellung von Kompost eingesetzt. Die anfallenden organischen Materialien haben oftmals ein weites C/N- Verhältnis von ca. 80:1. Die für die Verrottung verantwortlichen Mikroorganismen benötigen aber ein engeres C/N- Verhältnis von ca. 20:1. Das bedeutet, dem Rottematerial muss Stickstoff zugegeben werden, damit sich die Bakterienfauna besser entwickeln kann. Ferner entstehen bei den Verrottungsvorgängen als Zwischenprodukte organische Säuren, die neutralisiert werden müssen, bevor sie zum Aufbau wertvoller Huminstoffe verwendet werden können. Diese beiden Voraussetzungen für eine rasche Verrottung organischer Substanzen – zusätzlicher Stickstoff und Neutralisation von Säuren – erfüllt Kalkstickstoff. Die Herbiziden und fungiziden Eigenschaften des Kalkstickstoffs wirken darüber hinaus der Verpilzung des Kompostes sowie der Verbreitung von Unkräutern und Pilzkrankheiten ebenso entgegen wie einer Ansiedlung von Schadnagern.

Anwendungshinweise zum Einsatz von Kalkstickstoff

Kalkstickstoff ist viel mehr als ein gewöhnlicher Stickstoffdünger. Seine spezielle Wirkungsweise erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Anwendung. Um seine Zusatzwirkungen voll nutzen zu können, ohne die Kulturpflanzen zu beeinträchtigen, sollten Sie folgende Hinweise beachten: Wird Kalkstickstoff vor der Saat bzw. dem Pflanzen der Kulturen ausgestreut, muss mit dem Säen bzw. Pflanzen so lange gewartet werden, bis sich der sich bildende Düngerstickstoff im Boden in Form von Harnstoff bzw. Ammonium vorliegt. Eine Umsetzung findet nur unter feuchten Bedingungen statt. Flaches Einarbeiten in die Bodenkrume kann die Umsetzung beschleunigen.
Faustregel für die Wartezeit: 2 – 3 Tage pro dt/ha
Das bedeutet z.B. bei 4 dt/ha PERLKA® ist eine Wartezeit von ca. 8 – 12 Tagen notwendig. Im Zweifelsfall einen Kressetest durchführen!
Kopfdüngung:
Bei bestimmten Kulturpflanzen ist auch eine Kopfdüngung möglich. Der Einsatzzeitpunkt hängt dabei vom Wachstums- und Entwicklungsstadium der Pflanzen ab und ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Genauere Angaben finden Sie in den kulturspezifischen Anwendungsempfehlungen.
Generell:
Während einer Stresssituation für die Pflanzen keinen Kalkstickstoff auf den Bestand ausbringen.

Für eine Kopfdüngung grundsätzlich PERLKA® verwenden. Bei der Anwendung sollte die Kulturpflanzen trocken, der Boden jedoch feucht sein, damit sich der Dünger umsetzen kann.

Pflanzenschutz, Dünger, Schädlingsbekämpfung im online Shop der Firma
KAS-Stralsund

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