In den späten siebziger Anfang der Achtzieger Jahre war das Schwefeldioxid ( saurer Regen )die Ursache des Waldsterbens. Der Schwefeleintrag durch die Luft hat sich inzwischen sehr stark reduziert.
Durch gezielte Umweltschutzmaßnahmen so zum Beispiel Filteranlagen in Kraftwerken, Kraftstoff Entschwefelung Anlagen und vieles andere mehr, hat sich der Schwefelausstoß um ein vielfaches verringert.
Ist also der Umweltschutz die gezielte Reduzierung des Schwefeleintrags durch die Luft, eine mögliche Ursache des Bienensterbens? Finden Bienen in den Rapsblüten nicht genug Nahrung?
Mittlerweile gelangt heute meistens weniger als zehn Kilogramm Schwefel aus der Luft in den Boden. War früher der Schwefelmangel gar kein Tema so ist er heut die häufigste Ernährungsstörung von Kulturpflanzen. Besonders Pflanzen mit einem sehr hohen Schwefelbedarf, wie der Raps nun mal ist zeigen charakteristische Mangelsymtome.
Dies sind zum Beispiel, kleine weiße längliche Blütenblätter sogenannte Weisblüher oder Aufhellungen an den jüngsten Blättern.
Wissenschaftler erkannten an Rapsfeldern die an typischen Schwefelmangel litten das diese kaum noch nach Nektar rochen. Desweiteren gab es an diesen Feldern kaum noch Insektenflug.
Wie wichtig ist heute mehr den je eine ordentliche Schwefelversorgung nicht nur für unsere Kulturpflanzen und einen möglichst hohen Ertrag nein auch für unsere Bienen. Diese leisten durch Ihre Arbeit einen ganz wichtigen Beitrag für die ordentliche Befruchtung der Blüten. Aber ohne entsprechenden Anreiz durch gesunde prächtig gelb gefärbte Rapsblüten klappt es nicht auf Dauer.