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Author: bonario
• Montag, November 02nd, 2009

Die Imkerei ist eine zeitgemäße und wichtige Tätigkeit für den Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaft.

Der Erhalt der Artenvielfalt ist eine gemeinsame Aufgabe von Imkerei und Landwirtschaft. sagte der Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Dr. Albrecht Rittmann, am Sonntag (25. Oktober), anlässlich der 39. Süddeutschen Berufs- und Erwerbsimkertage in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis). Imker und Bauern seien vor dem Hintergrund von Rationalisierungen und Betriebsvergrößerungen in der Landwirtschaft gleichermaßen aufgefordert, stets den konstruktiven Dialog anzustreben und gemeinsam tragfähige Lösungen im Sinne einer gewinnbringenden Zusammenarbeit zu suchen.

Obwohl die Landesanstalt für Bienenkunde im Rahmen eines breit angelegten Bienen-Monitorings im Rheintal 2009 keine akuten oder schleichenden Bienenschäden feststellen konnte, würde dieser Bereich weiter sorgfältig beobachtet. Die Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Imkerei sei wegen der vielfältigen Überlappungen und Verzahnungen grundsätzlich sehr sensibel. “Gerade das Bienensterben am Oberrhein im Jahr 2008 hat gezeigt, wie wichtig der Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Imkerei ist. Die vielfältige und wertvolle Kulturlandschaft Baden-Württembergs ist sowohl auf eine zeitgemäße und konkurrenzfähige Landwirtschaft als auch auf eine leistungsstarke Imkerei angewiesen”, so der Ministerialdirektor.

“Bemerkenswert ist, dass die Imkerei keine aussterbende und altertümliche Betätigung einzelner Spezialisten ist, sondern dass sie nach wie vor eine große Anziehung auf viele Menschen ausübt. Erfreulicherweise konnte das Land im Jahr 2009 über 300 Neu-Imker beim Kauf ihrer Ausrüstung finanziell und ideell unterstützen”, sagte Albrecht Rittmann. Es sei eine der wichtigsten und vornehmsten Aufgaben der Imkerverbände, in der Bevölkerung Interesse für die Bienenhaltung zu wecken und in die Nachwuchsarbeit zu investieren.

Author: bonario
• Dienstag, Oktober 20th, 2009

Elementarer Schwefel, Schwefel, Schwefel Bentonit, Sulfur, Sulphur,  gegen Stickstoff Verluste

Elementarer Schwefel, Sulfur, Sulphur, Bentonit, Sulfat Schwefel wachen aus der anscheinenden Bedeutungslosigkeit auf. Es wird der Zusammenhang erkannt, dass eine ordentliche Schwefelversorgung  Vorrausetzung  einer höheren Ausnutzung des ausgebrachten Stickstoffs  bedeutet.  Ziel einer ordentlichen landwirtschaftlichen Produktion ist es qualitativ und quantitativ hochwertige Nahrung und Futtermittel zu produzieren. Im größeren Umfang dazu gekommen ist die Produktion von Rohstoffen für die industrielle Produktion so zum Beispiel für Biogasanlagen und die Biodieselproduktion um zwei zu nennen. Dabei steht ein möglichst sparsamer Einsatz von Düngemitteln auf der Agenda ganz weit oben.  Hierbei gilt es die Umwelt von Schadstoffeinträgen möglichst frei zu halten.

Schwefel sowie Sickstoff sind Hauptbestandteile des pflanzlichen Eiweiß. Wenn man bedenkt, dass nur etwa 50-60 Prozent des ausgebrachten Stickstoffs  in das  Ernte Gut übergeht,  versteht man die Problematik. Der verbleibende sehr hohe Sickstoffanteil  gelangt einerseits  in die Atmosphäre (klimarelevante Spurengase z.B. Ammoniak) andererseits gelangt Nitrat durch Auswaschung ins Grundwasser. In vielen Gegenden ist das Grundwasser auf Grund der hohen Nitrat Belastung bedingt durch Auswaschungen nicht mehr als Trinkwasser zu verwenden.

Nur bei einer optimalen den jeweiligen Verhältnissen angepassten Schwefelversorgung kann der ausgebrachte Stickstoffdünger von der Pflanze in Eiweiß umgewandelt werden. Dies sollte möglichst mit Elementaren Schwefeldünger erfolgen. Die Sulfat,  haltigen Düngemittel sollten nur ergänzend eine Rolle spielen. Elementarer Schwefel wirkt zwar langsamer aber dafür nachhaltiger er ist bis zu 90 Prozent Pflanzen verfügbar. Sulfat haltiger Dünger ist nur bis max. 20 Prozent Pflanzen verfügbar. Das heißt mindestens 80 Prozent des als Sulfat Schwefel zu geführten  Düngers sind ökonomisch als Verlust anzusehen, ökologisch bedeutet dies eine enorme Umweltbelastung.

Der Schwefeleintrag durch die Luft ist kaum noch zu berücksichtigen. Durch gezielte Umweltschutzmaßnahmen beträgt der Eintrag stellenweise weit unter 10 Prozent. Dadurch ist ein Schwefelmangel  heutzutage die häufigste Form von Ernährungsstörungen an Kulturpflanzen.

Wissenschaftler haben erstmals eine Einschätzung der ökologischen und ökonomischen Abhängigkeit in Bezug von Schwefel Mangel und Schwefel Düngung vorgenommen.  Dabei wird geschätzt, das der durch Schwefelmangel in der Region Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern im Getreide und Raps entstehende Schaden ohne Schwefeldüngung erheblich wäre. Alleine die Stickstoffverluste  bedingt durch Schwefelmangel in Getreide, Raps und Grünland werden auf ca. 26 Mio. kg N beziffert.

Erstaunlich ist das diese Verluste durch eine Schwefeldüngung mit geringen Aufwand zu vermeiden sind. Je nach dem ob leichter oder schwerer Schwefelmangel zu erwarten ist. Düngermenge S zu Getreide 25-50 kg/ha S Raps und Grünland 50-100 kg/ha S.

Bezug:  www kas-stralsund.de

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