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Author: bonario
• Dienstag, Juli 13th, 2010

Bi 58 Bi58 Insektizid Compo 100ml Dimethoat


Bi 58®
Gegen saugende und beißende Insekten
an Gemüse und Zierpflanzen
 Systemische Wirkung, erfasst auch versteckt sitzende Insekten
 Breites Anwendungsspektrum
 Sofort- und Dauerwirkung
 Gute Pflanzenverträglichkeit
Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig!
Konzentrat, wie in der folgenden Tabelle beschrieben, in Wasser geben und gut durchmischen.
Die Pflanzen von allen Seiten gleichmäßig einsprühen. Immer nur soviel
Spritzbrühe ansetzten, wie an einem Tag benötigt wird. Reste der Spritzbrühe nicht aufbewahren
sondern 1:10 mit Wasser verdünnen und auf den behandelten Kulturen ausbringen.
Nicht ins Grundwasser gelangen lassen.
Dosierung: 14 Tropfen = 0,5 ml Bi 58®
28 Tropfen = 1,0 ml Bi 58®
Pflanzenschutzmittel,Schädlingsbekämpfungsmittel, Produkteigenschaften, Anwendung
Verträglichkeit:
Bi 58® nicht bei Chrysanthemen einsetzen.
Bi 58® zeichnet sich durch eine hervorragende, an zahlreichen Arten getestete Pflanzenverträglichkeit
aus wie z. B. bei: Abutilon, Anthurie, Aronstabgewächs, Begonie-Rex, Bergpalme,
Billbergie, Blattbegonie, Blattfarne, Bogenhanf, Brotnußbaum, Cinerarie, Dahlie,
Dieffenbachie, Drachenlilie, Efeu, Efeutute, Eselskopf, Fensterblatt, Fetthenne, Ficus, Zierliche
Fingeraralie, Fleißiges Lieschen, Gummibaum, Guzmanie, Hahnenkamm, Keulenlilie,
Kolbenfaden, Korallenranke, Kürbis, Lanzenrosette, Lorrainebegonie, Nachtfarn, Nelke,
Nesselblatt, Palme, Paprika, Passionsblume, Petunie, Philodendron, Rebenklimme, Rose,
Chinesischer Roseneibisch, Schönpfote, Stephanotis, Verbene, Wachsblume, Wunderstrauch,
Zierspargel, Zimmertanne, Zwergpfeffer, Zyperngras. Aufgrund der großen Zahl
von Pflanzenarten und ihren verschiedenen Sorten empfehlen wir, bei größeren Beständen
oder wertvollen Pflanzen die Empfindlichkeit an einzelnen Teilen der Pflanze zu prüfen.

Lizetan Combistäbchen Bayer 100 Stück Schädlingsfrei

Gegen saugende Schädlinge an Zierpflanzen in Blumentöpfen und Pflanzkübeln in Wohn- und Büroräumen, Wintergärten sowie Gewächshäusern.

Erdkultur:

* Schild-, Woll-, Blattläuse
* Weiße Fliegen
* Blattwanzen, Zikaden
* Thripse (ausgenommen Frankliniella)

Hydrokultur:

* Blatt- und Schildlausarten
* Weiße Fliegen

Eigenschaften:

* Systemische Wirkung: Erfasst sicher auch versteckt sitzende Schädlinge
* Wirkungsdauer: Bis zu 16 Wochen
* Spezialdünger: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink, Silizium
* Anti-Stress-Formel, ASF: Eingebauter Stress-Schutz für die Pflanze
* Bitrex®: Bitterstoff, der Brechreiz auslöst, so dass das Stäbchen ausgespuckt wird
* Einsteckhilfe: Einfaches und sauberes Platzieren der Stäbchen
Wirkstoffe:

25 g/kg Imidacloprid
4 % MgO
39 % NPK (16+8+12)

Anwendung/Dosierung:

Pro Behandlung eines 13er Topfes reicht bereits ein Stäbchen in der Erde aus. Bei Hydrokultur ist die halbe Aufwandmenge ausreichend.
Erdkultur: Stäbchen direkt in den Wurzelballen stecken. Anschließend gut gießen.
Hydrokultur: Entweder das Stäbchen in das vorhandene Gießwasser des Übertopfes legen oder bei größeren Containern geteilte Stäbchen in den Wasserstandsanzeiger platzieren. Bei Bedarf die Behandlung wiederholen.

Lizetan Combigranulat Bayer 200 g gegen Blattläuse

Gegen Schädlinge an Zimmer-, Kübel- und Containerpflanzen in Wohn- und Büroräumen sowie Wintergärten wie:
* Blatt-, Napfschild- und Wollläuse
* Weiße Fliegen
* Zikaden
* Thripse (ausgenommen Frankliniella).
Aufgrund eigener Erfahrung auch wirksam gegen
* Dickmaulrüsslerlarven
* Trauermückenlarven
Eigenschaften:
* Systemische Wirkung: Erfasst sicher auch versteckt sitzende Schädlinge
* Wirkungsdauer: Bis zu 16 Wochen
* Vollwertdünger: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Schwefel, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink
* Anti-Stress-Formel, ASF: Eingebauter Stress-Schutz für die Pflanze
* Streumittel: Lange Haltbarkeit, einfache Dosierung, hohe Reichweite
Wirkstoffe:
25 g/kg Imidacloprid
93 % NPK
Anwendung/Dosierung:
2 g entsprechen 2 ml (siehe Messbecher)
2 g je Topf bis 13 cm Durchmesser (entspricht 2 g/l Topferde). Gegen Blattläuse reicht nach eigener Erfahrung die halbe Aufwandmenge aus.
Das Granulat auf die Erdoberfläche streuen, einarbeiten und anschließend gut gießen. Bei Bedarf die Behandlung wiederholen.

Compo VOROX Unkrautfrei Komplett


Compo VOROX Unkrautfrei Komplett

VOROX® Unkrautfrei Protekt ist ein Herbizid in Granulatform. Im Herbst und im Winter unter
Hecken, Ziergehölzen oder zwischen Bodendeckern angewendet, verhindert es das
Auflaufen von Gräsern und verschiedenen Unkräutern im nächsten Frühling und schützt die
behandelten Flächen für eine Saison.

VOROX® Unkraut-frei Direkt ist ein flüssiges Totalherbizid, welches gegen bestehendes
Unkraut eingesetzt wird. Es wird bis in die Wurzel abgetötet.

Mit dem Kombipack können Sie Unkraut das ganze Jahr über bekämpfen. VOROX® Unkrautfrei Protekt verhindert das Auskeimen von Gräser- und Unkrautsamen (Bodenherbizid).
Im Garten unter Hecken, Ziergehölzen und zwischen Bodendeckern.
Leicht auszubringen
Schützt die zu behandelten Flächen für eine Saison Anwendung von November bis März

Der im VOROX® Unkrautfrei Protekt enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich
über die Wurzel, kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird deshalb
erst mit Beginn der Vegetation sichtbar. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die
Wirkung. Das Mittel ist von hoher Verträglichkeit für Ziergehölze.
VOROX® Unkrautfrei Protekt wird direkt aus der Streudose ausgebracht. Eine gleichmäßige
Verteilung ist die Voraussetzung für eine optimale Wirkung. Eine besonders gleichmäßige
Verteilung wird erreicht, wenn man – ähnlich wie beim Düngen – die Fläche mit der halbierten
Granulatmenge zweimal abstreut (über Kreuz).
VOROX® Unkrautfrei Protekt lässt sich mit dem Siebeinsatz sowie mit der Öffnung ohne
Sieb ohne Schwierigkeit gleichmäßig verteilen.
Bei der Anwendung von VOROX® Unkrautfrei Protekt ist die Streudose waagerecht zu halten
und das Produkt durch leichte, gleichmäßige Streubewegungen auszubringen.

Aufwandmenge:

40 g/m2 streuen, 1 Anwendung jährlich.

Anwendung:

Vorox Unkrautfrei Direkt wird mit Wasser verdünnt und gleichmäßig auf die zu bekämpfenden Unkräuter gespritzt. Immer nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie am selben Tag gebraucht wird. Die Behandlung kann von Frühjahr bis Herbst erfolgen, wenn die zu bekämpfenden Pflanzen genug aufnahmefähige Blattmasse gebidet haben.

Aufwandmenge:

5ml / 10m2 spritzen  Wirkstoff 360 g / l Glyphosat, VOROX® Unkraut-frei Direkt wird von April bis Oktober angewendet.

Anwendung im Haus- und Kleingarten zulässig! Unbedingt die Packungsbeilage lesen!

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol®


Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol®

Eigenschaften | Inhaltsstoffe | Beschreibung | Anwendungszeitraum | Gebrauchsanleitung | Packungseinheit
Eigenschaften

Wirksam gegen die typischen drei Pilzkrankheiten Vollsystemische und heilende Wirkung Nicht bienengefährlich (B4)
Inhaltsstoffe

9,72 g/l Triticonazol
Beschreibung

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist ein systemisches Fungizid mit vorbeugenden und im Frühstadium heilenden Eigenschaften zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten (Echten Mehltau, Sternrußtau und Rost) an Rosen. Der Wirkstoff dringt in das Blattgewebe ein, bekämpft dort vorhandenen Befall und schützt vor Neubefall.
Anwendungszeitraum

März bis September
Gebrauchsanleitung

Ihre wertvollen Rosen schützen Sie am besten durch frühzeitige Spritzungen im Abstand von 12 bis 14 Tagen ab Beginn der Wachstumszeit. Bei bereits eingetretenem stärkeren Befall sollten zwischen den Spritzungen höchstens 10 Tage liegen.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® wird mit Wasser verdünnt gleichmäßig über die Rosen gespritzt. Immer nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie für eine Behandlung nötig ist. Zur Ermittlung der benötigten Wassermenge die zu behandelnden Pflanzen zuvor mit reinem Wasser tropfnass benetzen (Spritzung des Mittels kann nach Abtrocknung der Pflanzen erfolgen). Pilzkrankheiten lassen sich am wirkungsvollsten bekämpfen, wenn man frühzeitig mit den Behandlungen beginnt.

Bei wiederholten Anwendungen von Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen (beispielsweise Celaflor® Gemüse-Pilzfrei Saprol®) ohne Kreuzresistenz verwenden.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist gut pflanzenverträglich. Empfindlich reagieren können die Sorten Rock ‘n’ Roll, Kleine Dortmunderin, City of London, Rosa Perle, Christel von der Post, Lilli Marleen, Rumba, Monica, Desiree, Montana.

An heißen, sonnigen Tagen sollte Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® vorsorglich in den Morgen- oder Abendstunden gespritzt werden.

Sonstige Hinweise:
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist unschädlich für Bienen und schont Laufkäfer, Marienkäfer, Raubmilben und Wolfsspinnen.

Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig.

Author: bonario
• Donnerstag, März 18th, 2010

SCHWEFEL

Eigenschaften, Verwendung und wichtige chemische Verbindungen

1. EIGENSCHAFTEN

Schwefel ist das zweite Element der sechsten Hauptgruppe des Periodensystems. Der Name stammt vom lateinischen sulphur= Schwefel.

Schwefel ist ein gelbes, geruchloses Nichtmetall, das in zahlreichen Modifikationen auftritt. Die Basisstruktur ist ein gewellter Achterring („Kronenform“). Bei 444°C siedetSchwefel, wobei der Dampf aus Molekülen besteht, die nicht mehr als 8 Moleküle enthalten. Schwefel zeichnet sich durch seine große Reaktivität aus. So geht er mit fast allen anderen Elementen Verbindungen ein. Ausnahmen sind: Edelgase, Stickstoff, Tellur, Jod sowie die Edelmetalle Gold, Platin und Iridium. In seinen Verbindungen hat Schwefel im allgemeinen die Oxidationsstufe –2. Schwefel tritt sowohl gediegen als auch gebunden in sedimentären Lagerstätten und vulkanischen Ablagerungen auf.

Wichtige Schwefelmineralien:

- Zinkblende ZnS 12694gqv26dxi5s

- Anhydrit CaSO4

- Kieserit MgSO4

- Glaubersalz Na2SO4

Wird Schwefel an Luft erhitzt verbrennt er zu Schwefeldioxid. Zur Erlangung der Edelgaskonfiguration fehlen ihm lediglich 2 Elektronen. Schwefel ist ein schlechter elektrischer und thermischer Leiter. qx694g2126dxxi

Es gibt 4 Arten des Schwefels: Den a-, den b-, den l- und den m- Schwefel.

1.1 Fester Schwefel

Unter Normalbedingungen tritt die feste Modifikation, der sogenannte „rhombische Schwefel“ oder „a- Schwefel“ in Erscheinung.

Bei dieser Modifikation handelt es sich um gelbe, rhombische Kristalle, die aus ringförmigen S8- Molekülen aufgebaut sind. Diese spröden Kristalle sind geruch- und geschmacklos, in Wasser unlöslich, schwer löslich in Alkohol und Ether und leicht löslich in Kohlendisulfid.

Bei einer Temperatur von 95,6°C wandelt sich a- Schwefel unter geringem Wärmeverbrauch und Volumenvergrößerung langsam in eine zweite, etwas weniger dichte feste Modifikation, den sogenannten „monoklinenSchwefel“ oder „b- Schwefel“ um, der in Kohlendisulfid leicht löslich ist. b- Schwefel tritt in Form farbloser, nadelförmiger Kristalle in Erscheinung. Auch beim b- Schwefel handelt es sich um S 8- Ringmoleküle, die aber anders aufgebaut sind als bei der a- Form.

1.2 Flüssiger Schwefel

Bei 119,6°C schmilzt der monokline Schwefel (b- Schwefel) zu einer dünnen, durchsichtigen, hellgelben Flüssigkeit, dem sogenannten „l- Schwefel“ oder „cyclo- Oktaschwefel“. Diese Modifikation wird ebenfalls aus S8 Ringen gebildet. In flüssigem Schwefel können sich aber neben den S8 Ringen auch Ringe anderer Molekülgrößen befinden: z.B. S6, S7, S9, S10, S12, S18, etc.. Kühlt man diese Flüssigkeit unmittelbar nach dem Schmelzen ab. So erstarrt sie wieder bei 119.6°C und löst sich nach dem Erstarren vollständig in Kohlendisulfid auf.

Doch bei weiterem Erhitzen brechen die Schwefelringe auf und eine weitere Modifikation tritt hinzu. Die m- Form oder „catena- Polyschwefel“ ist dunkelbraun, harzartig zäh und besteht aus langen S- Molekülketten mit helixartiger Struktur. Diese Ketten können bis zu einer Million Schwefelatome enthalten. Anfangs stehen die l- Modifikation und die m- Modifikation im Gleichgewicht. Der Anteil des m- Schwefels wächst mit steigender Temperatur und überwiegt oberhalb von 159°C.

2. VERWENDUNG

2.1 Vorkommen

Schwefel gehört mit Sauerstoff, Selen, Tellur und Polonium zur Gruppe der Chalkogene. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste beträgt ca. 0,05 Gewichtsprozent. In der Natur kommtSchwefel unter anderem auch rein vor. Diese gediegenen Vorkommen sind vulkanischen Ursprungs und wurden in den vergangenen Jahrhunderten bevorzugt abgebaut. ReinerSchwefel wird gewonnen durch das Ausschmelzen und die anschließende Destillation schwefelhaltiger Gesteine und Erze. Mächtige Lager von freiemSchwefel finden sich vor allem in Italien (Sizilien), Nordamerika (Louisiana und Texas), Mittelamerika (Mexiko), Südamerika (Peru und Chile), Japan (Hokkaido) und Polen. Anorganisch gebundenerSchwefel findet sich vorwiegend in Form von Sulfiden (Salze des Schwefelwasserstoffs H 2S) und Sulfaten (Salze der Schwefelsäure H2SO4). Die Sulfide bezeichnet man je nach ihrem Aussehen als Kiese, Blenden und Glanze. Die meistverbreiteten unter ihnen sind der Eisenkies FeS2 (Schwefelkies, Pyrit), der Kupferkies CuFeS2, der Bleiglanz PbS und die Zinkblende ZnS.

Die wichtigsten Sulfate der Natur sind Calciumsulfat (Gips CaSO4 2 H2O), Magnesiumsulfat (Bittersalz MgSO4 7H2O), Bariumsulfat (Schwerspat CaSO4) und Natriumsulfat (Glaubersalz).

Auch als Bestandteil der Eiweißstoffe findet sich der Schwefel organisch gebunden im Pflanzen- und Tierreich. Der bei der Verwesung von Tierleichen oder beim Faulen von Eiern auftretenden üble Geruch kommt hauptsächlich von Schwefelverbindungen, die sich bei Eiweißfäulnis bilden.Auch in allen fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, kommen Schwefelverbindungen in erwähnenswerten Mengen vor.

2.2 Gewinnung

Heute verwendet man großteils das Frasch- Verfahren. Es wurde um 1900 von Hermann Frasch entwickelt, um Schwefellager in Texas und Louisiana in einigen hundert Metern tiefe auszubeuten.

Drei Rohre werden in das Bohrloch eingeführt. Am Fuß ist das äußere Rohr perforiert, durch die Löcher tritt von oben eingesperrter überhitzter Wasserdampf (rund 180°C) in das Schwefellager. 10- 15 Tonnen Dampf schmelzen eine Tonne Schwefel. Durch das innere Rohr wird heiße Pressluft (rund 40 bar) eingeblasen, die dann den geschmolzenen Schwefel im mittleren Rohr zutage bringt. So ein Bohrloch fördert ca. 300 Tonnen Schwefel pro Tag.

Der erstarrte Schwefel ist so rein, dass er direkt an die Verbraucher verschickt werden kann. Zur Zeit werden ca. 80 Tonnen Schwefel pro Jahr abgebaut. Der Preis dafür beträgt ca. 145 Euro pro Tonne

Einen weiteren großen Anteil erhält man bei der Entschwefelung von Erdöl und Erdgas nach dem Claus- Verfahren. In zwei Stufen wird der im Erdgas (oder in Kokereigasen) enthaltene Schwefelwasserstoff (H2S) zunächst zu einem Drittel mit Sauerstoff in einer Brennkammer zu Schwefeldioxid verbrannt. Dieses wird dann zusammen mit den restlichen zwei Dritteln Schwefelwasserstoff in Gegenwart eines Bauxitkatalysators bei 300°C umgesetzt:

1. Schritt 2 H2S + 3 O2 ¾® 2 SO2 + 2 H2O

2. Schritt 2 SO2 + 4 H2S ¾® 6 S + 4 H2O

3. Schritt 6 H2S + 3 O2 ¾® 6 S + 6 H2O

2.3 Verwendung

Da Schwefel an den verschiedensten Stellen der Erde vorkommt, war dieser Stoff bereits Menschen des Altertums bekannt. Besonders die Brennbarkeit des Schwefels und die stechenden Dämpfe, die bei seiner Verbrennung frei wurden, weckten schon früh das Interesse der Menschen. In China und im alten Ägypten verwendete manSchwefel zum Bleichen von Textilien und zum Räuchern. Auch im antiken Griechenland kannte man die gelbe Substanz, wo sie darüber hinaus auch als Arzneimittel eingesetzt wurden.

Auch für die Alchemisten des Mittelalters war Schwefel von ganz besonderem Interesse, zumal man annahm, dass Schwefeldämpfe Ausdünstungen der Hölle waren. Mehr durch Zufall entdeckte ein deutscher Mönch Anfang des 14. Jahrhunderts die explosive Wirkung eines pulverförmigen Gemisch, das ganz wesentlich ausSchwefel bestand. Als Schießpulver sollte es wenig später di gesamte Waffentechnologie grundlegend verändern. Aber erst 1777 erkannte der Franzose Antoine de Lavoisier in der gelben Substanz ein eigenständiges Element. Mit dem Beginn der industriellen Revolution im ausgehenden 18. Jahrhundert wurdeauch die technische Bedeutung von Schwefel und insbesondere Schwefelsäure spürbar. Der größte Abnehmer von Schwefelsäure, deren Erzeugung schon seit dem Mittelalter bekannt war, blieb lange Zeit die Textilindustrie.

Schwefel ist neben Salz, Kalk, Kohle und Erdöl einer der fünf Basisrohstoffe der chemischen Industrie. Etwa 85% der Schwefelproduktion dienen der Schwefelsäureherstellung. Rund 10% werden rein genutzt. ReinerSchwefel wird unter anderem zur Herstellung von Schießpulver, Streichhölzern und Feuerwerkskörpern benutzt. Zum „Schwefel“ das heißt zum Abtöten von Bakterien und Schimmelpilzen, wird Schwefel auch beim Reinigen der Weinfässer oder bei der Konservierung von Nahrungsmittel eingesetzt. Im Pflanzenschutz wird Schwefel in Form von Netzschwefel (entsteht durch erhitzen reinen Schwefels und anschließender Auskristallisieren in kaltem Wasser), benutzt. Spritzungen mit Netzschwefel wirken gegen Schorf und gegen Mehltau,

Auch in der Medizin spielt Schwefel eine große Rolle. Chronische Bronchitis und Tuberkulose werden ebenso mit Schwefelpräparaten behandelt wie Bluthochdruck und Verletzungen der Mundschleimhaut. Schwefelhaltige Heilquellen helfen gegen Rheuma, Gicht oder Ekzeme. In der kosmetischen Medizin sind schwefelhaltige Präparate in der Behandlung von Akne oder Schuppen nicht mehr wegzudenken.

Je mehr Schwefel ein Land verbraucht, desto höher ist sein Lebensstandart. Das gilt für landwirtschaftliche Produkte und ganz besonders für die Industrie. In der Stahlindustrie ist Schwefel genauso unentbehrlich, wie bei der Vulkanisierung von Kautschuk ( Herstellung von Autoreifen).

2. WICHTIGE CHEMISCHE VERBINDUNGEN

Chemische Reaktionen von Schwefel

S + O2 ¾® SO2 (Schwefeldioxid)

SO2 + H2O ¾® H2SO3 (schwefelige Säure)

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3 (Schwefeltrioxid)

SO3 + H2O ¾® H2SO4 (Schwefelsäure)

3.1 Schwefelwasserstoff H2S

3.1.1 Eigenschaften

Schwefelwasserstoff ist ein farbloses, nach faulen Eiern riechendes, stark giftiges Gas, das sich leicht zu einer farblosen Flüssigkeit kondensieren lässt, welche bei -60°C siedet und bei –85°C erstarrt. Flüssiger Schwefelwasserstoff ist wie flüssiges Wasser ein Lösungsmittel für zahlreiche Stoffe.

Bei hoher Temperatur zerfällt Schwefelwasserstoff in Umkehrung seiner Bildung aus den Elementen wieder weitgehend in Schwefel und Wasserstoff.

2 H2S + 2 O2 ¾® 2 S + 2 H2O

Eine gesättigte Lösung besitzt einen pH- Wert von 4,5 und reagiert schwach sauer. An der Luft entzündet, verbrennt er je nach Luftzufuhr mit blauer Flamme zu Wasser und Schwefeldioxid oder zu Wasser und Schwefel. Mit Metallen bildet er bei Anwesenheit von Feuchtigkeit Metallsulfide, z.B. mit Eisen Eisensulfid, mit Chlor Chlorwasserstoff und mit Schwefelsäure Schwefel und Schwefeldioxid.

3.1.2 Entstehung von H2S

Vulkanismus:

Viele Vulkane wie zum Beispiel der Vesuv enthalten in ihren Abgasen neben Schwefeldioxid auch große Mengen von Schwefelwasserstoff. Hierher kommen auch die Schwefelwasserstoffanteile in manchen Heilbädern.

Anaerobe Fäulnisprozesse:

H2S entsteht bei der Zersetzung von schwefelhaltigen Aminosäuren der Eiweißstoffe unter dem Einfluss von Fäulnis- u. Schwefelbakterien, z.B. in Sümpfen, stehenden Gewässern und Kläranlagen.

Menschen und Tiere emittieren mit Atemluft und Darmgasen stets H2S.

Im Labor kann Schwefelwasserstoff durch die Einwirkung von Salzsäure auf Eisensulfid erhalten werden:

FeS + 2 HCL ¾® FeCl2 + H2S

In der Technik erfolgt die Herstellung durch die Reaktion von Schwefel und Wasserstoff bei ca. 350°C mit Hilfe von Katalysatoren:

S + H2 ¾® H2S

  1. Wirkung auf den menschlichen Körper

Schwefelwasserstoff ist ein hochgiftiges Gas, das fast so giftig wie Blausäure wirkt. Luft, die nur wenig Prozent des Gases enthält, wirkt innerhalb weniger Sekunden tödlich. Vergiftungen mit kleineren Mengen führen zu Schwindel, Atemnot und Erregungszuständen. Die Giftwirkung beruht auf einer Umwandlung des Blutfarbstoffes Hämoglobin zu Sulfhämoglobin, einer Schwefelverbindung. Dadurch wird das Atemzentrum gelähmt, dem eine Schädigung des Herzens folgt. Bei Vergiftungsfällen sollte viel frische Luft geatmet und gegebenenfalls auch künstlich beatmet werden.

3.1.4 Verwendung

Außer zur Schwefelgewinnung dient Schwefelwasserstoff zur Herstellung von Natriumhydrogensulfid, Natriumsulfid und organischen Schwefel- Verbindungen wie Thiophenen und Thiolen.

Schwefelwasserstoff wird auch verwendet bei der Herstellung von Sulfatzellstoff nach dem Kraft- Verfahren und bei der Oberflächenbehandlung von Metallen

3.2 Schwefeldioxid SO2

3.2.1 Eigenschaften

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes, nicht brennbares Gas. Es lässt sich leicht zu einer farblosen Flüssigkeit verdichten, die bei -10°C siedet und bei -75,48°C zu weißen Kristallen erstarrt. In Wasser ist Schwefeldioxid leicht löslich. Flüssiges Schwefeldioxid ist ein ausgezeichnetes Lösungsmittel für viele anorganische und organische Stoffe.

In der Natur befindet sich Schwefeldioxid in vulkanischen Gasen und im Erdgas.

Die wässrige Lösung des Schwefeldioxids reagiert sauer und verhält sich auch sonst wie eine Säurelösung. Im übrigen ist das Schwefeldioxid durch seine reduzierende Wirkung ausgezeichnet, die auf seinem Bestreben beruht, sich zur Oxidationsstufe der Schwefelsäure zu oxidieren:

SO2 + O ¾® SO3

Viele organische Farbstoffe werden durch Schwefeldioxid entfärbt, worauf die Bleichwirkung beruht, die man z.B. zum Bleichen von Stroh, Seide, Seide, Wolle und anderen Stoffen verwendet, welche die Chlorbleiche nicht vertragen.

Die oxidierende Wirkung des Schwefeldioxids zeigt sich nur beim Erhitzen mit besonders kräftigen Reduktionsmittel (Magnesium, Aluminium, Kalium, Calcium), da die Sauerstoffatome des SO2- Moleküls sehr fest gebunden sind. Dementsprechend unterhält auch Schwefeldioxid die Verbrennung nicht. Man kann daher z.B. Brände im Inneren von Schornsteinen dadurch löschen, dassman unter Schwefel abbrennt. Der Schwefel bindet dann allen Sauerstoff, so dass der Ruß nicht weiterbrennen kann.

3.2.2 Herstellung

Beim Verbrennen von Schwefel an der Luft entsteht Schwefeldioxid

S + O2 ¾® SO2

Ein weiteres wichtiges Verfahren stellt das Rösten des Minerals Pyrit (Eisensulfid FeS2) oder anderer Sulfiderze dar. Der Pyrit wird auf über 800°C erhitzt, wobei sich Röstgase bilden:

4 FeS2 + 11 O2 ¾® 2 Fe2O3 + 8 SO2

Das Schwefeldioxid wird durch eine Absorption mit kaltem Wasser aus den Röstgasen abgetrennt und danach wieder aus dem Wasser mit Wasserdampf ausgetrieben. Daneben existieren noch weitere Verfahren, insbesondere entsteht Schwefeldioxid als Nebenprodukt bei vielen chemischen Reaktionen.

3.2.3 Verwendung

Verwendung in erster Linie für die Schwefelsäureproduktion. Da die Verdampfungsenergie sehr groß ist dient flüssiges SO2 als Kühlmedium in Kältegeräten. Weitere Nutzung als Desinfektionsmittel, in der Schädlingsbekämpfung und zum Bleichen.

Bei festen Brennstoffen (Braun- und Steinkohle) ist nur eine Entschwefelung der Rauchgase möglich. Die heute in Kraftwerken meist verwendeten Verfahren benötigen dazu Kalk oder Calciumhydroxid, wobei der Kalk bereits im Verbrennungsraum zugesetzt wird und/ oder die Rauchgase mit einer Calciumhydroxidlösung zur Reaktion gebracht werden.

CaCO3 CO2

SO2 + ¾® CaSO3 +

Ca(OH)2 H2O

Das entstehende Calciumsulfid CaSO3 reagiert zum Großteil mit Sauerstoff weiter zu Calciumsulfat CaSO4 (Gips), das Endprodukt kann von der Baustoffindustrie verwendet werden.

 

3.2.4 Wirkung auf den menschlichen Körper

Schwefeldioxid ist ein starkes Atemgift. Schon geringe Konzentrationen in der Luft (0,04%) können Husten, Atemnot oder eine Entzündung der Atemwege hervorrufen. Lösungen von Schwefeldioxid in Wasser verätzen die Magenwände, wenn sie getrunken werden.

 

3.3 Schwefeltrioxid SO3

3.3.1 Eigenschaften

Schwefeltrioxid tritt in drei Modifikationen auf:

a- und b- SO3 bilden weiße, glänzende verfilzte Nadeln der Moleküle (SO3)n und (SO3)m mit m > n > 3. Beim Schmelzen zerfallen sie zu (SO3)3 und SO3. Das feste SO3 im Handel ist ein Gemisch aus a- und b- Form.

g- SO3 ist eine eisartige, durchscheinende, vorwiegend aus (SO3)2- Molekülen aufgebaute Masse. Sie schmilzt bei 16,86°C. Unterhalb von Raumtemperatur geht diese Modifikation langsam in die a- und b- Form über.

SO3 raucht an feuchter Luft durch Bildung von Schwefelsäuretröpfchen und ist ein starkes Oxidationsmittel. Mit Wasser reagiert Schwefeltrioxid unter starker Wärmeentwicklung zu Schwefelsäure.

3.3.2 Herstellung

Schwefeltrioxid kann nicht durch direkte Verbrennung von Schwefel hergestellt werden, da Schwefeltrioxid in der Wärme zerfällt. Technische Gewinnung bei 400- 600°C aus Schwefeldioxid:

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3

Reines SO3 wird aus Oleum; z.B. durch Destillation und Verflüssigung der Dämpfe gewonnen, wobei die Temperatur von 27°C nicht unterschritten werden darf, um ein Erstarren des SO3 zu verhindern.

Die Reaktionsgeschwindigkeit ist sehr klein und muss durch Katalysatoren (z.B. Platin) beschleunigt werden.

Gewinnung im Labor durch Entwässern von konzentrierter Schwefelsäure oder durch Erhitzen von rauchender Schwefelsäure.

3.3.3 Verwendung

Zur Herstellung von Chlorsulfonsäure, Thionchlorid und Amidoschwefelsäure; zur Sulfonierung organischer Verbindungen insbesondere in der Waschmittelindustrie

 

3.4 Schwefelige Säure H2SO3

3.4.1 Eigenschaften

Schwefelige Säure ist eine farblose, zweiprotonige Säure, sie zerfällt leicht in H2O und SO2. Von Bedeutung sind vor allem ihre Salze. Man gewinnt die Salze der schwefeligen Säure durch Einleiten von Schwefeldioxid in wässrige Lösungen oder Suspensionen von Hydroxiden.

Die wichtigste Eigenschaft der schwefeligen Säure und ihrer Salze ist ihre reduzierende Wirkung. Sie beruht auf dem Bestreben der schwefeligen Säure in die höhere Oxidationsstufe der Schwefelsäure überzugehen.

So wandeln sich z.B. die Sulfite und die schwefelige Säure in wässrigen Lösungen an der Luft langsam in Sulfate bzw. Schwefelsäure um.

3.4.2 Gewinnung

Schwefeldioxid ist gut wasserlöslich, wobei ein Teil der Moleküle mit Wasser zu schwefeliger Säure reagiert:

SO2 + H2O ¾® H2SO3

Die Reaktion von Schwefeldioxid in wässrigen Lösungen erfolgt in zwei Stufen:

1. Stufe: SO2 + 2 H2O ¾® H3O+ + HSO3- Hydrogensulfit- Ion

2. Stufe: HSO3- + H2O ¾® H3O+ + SO32- Sulfit- Ion

3.4.3 Verwendung

Als Bleichmittel für Wolle, Seide und Stroh; zur Sulfitzellstoffgewinnung; als Reduktionsmittel z.B. in der analytischen Chemie

 

 

 

3.5 Schwefelsäure H2SO4

3.5.1 Eigenschaften

Die zweibasige Schwefelsäure ist eine farblose, ölige Flüssigkeit. Sie ist stark hygroskopisch (wasseranziehend) und wirkt stark oxidierend. In konzentrierter Form enthält sie noch 2 % Wasser und sie mischt sich mit Wasser unter starker Wärmeentwicklung. Ihr Siedepunkt liegt bei 338°C.

Konzentrierte Schwefelsäure zerstört organische Stoffe wie Zucker, Baumwollgewebe oder Haut unter Bildung von schwarzen Kohlenstoff. Gibt man in einem Glas konzentrierte Schwefelsäure auf Traubenzucker, entzieht sie dem Kohlenhydrat Wasserstoff und Sauerstoff, so dass nur noch das Kohlenstoffgerüst des Zuckers zurückbleibt. Man erhält nach einer Weile eine stark aufgeblähte Masse.

Im Magen verursacht Schwefelsäure lebensgefährliche Verätzungen. Gegenmaßnahmen sind das Trinken von Milch und die Neutralisation der Säure mit einer Mischung aus Wasser und Magnesiumoxid:

MgO + H2SO4 ¾® MgSO4 + H2O

Eisen und Blei widerstehen der konzentrierten Schwefelsäure. Eisen wird passiviert und das Blei bildet einen unlöslichen Überzug aus Bleisulfat. Daher kann Schwefelsäure unbedenklich in Bleigefäßen aufbewahrt oder in Eisenrohren transportiert werden. Reine 100%- ige Schwefelsäure leitet den elektrischen Strom nur schwach. Mit zunehmender Verdünnung spaltet die Säure zunächst ein Proton (H+) ab, bei stärkerer Verdünnung dissoziiert auch das zweite Proton und die Leitfähigkeit nimmt zu:

1. Schritt:

H2SO4 + H2O ¾® HSO4- + H3O+

È

H+

Schwefelsäure + Wasser ¾® Hydrogensulfation + H3O+- Ion

¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾

2. Schritt:

HSO4- + H2O ¾® SO42- + H3O+

È

H+

Hydrogensulfation + Wasser ¾® Sulfation + H3O+- Ion

¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾

Gesamtreaktion:

H2SO4 + 2 H2O ¾® SO42- + 2 H3O+

3.5.2 Herstellung

Das Doppelkontaktverfahren

In der chemischen Industrie ist das Bleikammerverfahren inzwischen von dem Kontaktverfahren verdrängt worden.

1. Schritt:

In einem Verbrennungsofen wird reiner Schwefel mit Luftsauerstoff verbrannt, dabei entsteht in einer Oxidation Schwefeldioxid:

S + O2 ¾® SO2

2. Schritt:

Das bei der Verbrennung von Schwefel zu Schwefeldioxid entstandene Röstgas besteht vor allem aus Stickstoffverbindungen, Sauerstoff und Schwefeldioxid. Das Röstgas darf nicht sofort direkt über den Kontakt im Kontaktofen geleitet werden, da zunächst eine Reinigung des Gasgemischs vollzogen werden muss. Flugstaub und Arsenverbindungen, die im Röstgas enthalten sind, wirken nämlich als „Katalysatorengifte“. Zur Reinigung des Röstgases wird heute die Elektrofiltration eingesetzt.

3. Schritt:

Im Kontaktofen wird das gereinigte Gasgemisch mit Sauerstoff weit oxidiert, dabei entsteht Schwefeltrioxid:

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3

Damit diese Reaktion überhaupt stattfindet, müssen folgende Reaktionsbedingungen vorliegen:

- eine Temperatur von 440°C

- Verhältnis des Gasgemischs Schwefeldioxid: Sauerstoff = 1 : 2

- Vorliegen eines Vanadiumoxid- Katalysators, welcher die Reaktion beschleunigt

Erst wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind, verläuft die Reaktion optimal.

4. Schritt

Im Zwischenabsorber wird Schwefeltrioxid in konzentrierte Schwefelsäure eingeleitet.

Im Endabsorber wird Wasser zugegeben. Das Schwefeltrioxid löst sich im Wasser und bildet dabei Schwefelsäure nach folgender Reaktionsgleichung:

SO3 + H2O ¾® H2SO4

Diese Reaktion findet nur statt, wenn zum Schwefeltrioxid im Zwischenabsorber konzentrierte Schwefelsäure zugegeben wird. Das Schwefeltrioxid bildet mit der konzentrierten Schwefelsäure Oleum (rauchende Schwefelsäure), welche mit Wasser zu Schwefelsäure zerfällt. Eine Direkteinleitung des Schwefeltrioxids in Wasser würde zu einer zu heftigen Reaktion führen.

Im Handel erhält man die entstandene „Kontaktsäure“ als konzentrierte Schwefelsäure (98%) oder als „rauchende Schwefelsäure“ (Oleum), die einen SO3- Überschuss enthält.

3.5.3 Verwendung

Schwefelsäure ist die meist gebrauchte Chemikalie der Welt. Der größte Teil der Schwefelsäureerzeugung geht an die Landwirtschaft zur Produktion von Phosphat- oder Sulfatdüngern. Auch bei der Herstellung von künstlichen Tensiden, Arzneimitteln (Sulfonamide), Farbstoffen, Sprengstoffen (TNT, Nitroglycerin), Kunststoffen, Waschmitteln, Trockenmittel, Autobatterien,  und Nahrungsmittelsäuren (Zitronensäure, Ascorbinsäure,….) spielt Schwefelsäure eine wichtige Rolle.  Ähnlich wie reines Wasser leitet reine Schwefelsäure in geringem Maße elektrischen Strom .

3.6. Organische Schwefelverbindungen

 

Thiole oder Thioalkohole sind Monosubstitutionsprodukte des Schwefelwasserstoffs und enthalten als funktionelle Gruppe die SH- Gruppe. z.B. Cystein (eine Aminosäure).

Thiole haben ebenso wie Alkohole niedrige Schmelzpunkte, da sie keine Wasserstoffbrücken ausbilden können. Thiole sind auch viel stärker sauer als Alkohole und bilden gut kristallisierende Schwermetallsalze.

3.6.1. Vorkommen

In der Natur bilden sich Thiole bei Zersetzungsprozessen (Fäulnis) von Eiweiß. Sie sind für den unangenehmen Geruch bei der Verwesung organischer Substanzen mit verantwortlich.

Auch in allen fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, kommen Schwefelverbindungen in erwähnenswerten Mengen vor.

 

3.6.2. Reaktionen

Thiole können oxidiert werden. Der Angriff erfolgt nicht am C- Atom wie bei den Alkoholen, sondern am S- Atom. Man enthält je nach Bedingungen Disulfide oder Sulfonsäuren.

3.6.3. Sulfonsäuren R -SO3H

Die SO3H- Gruppe heißt Sulfonsäuregruppe. In den Sulfonsäuren ist der Schwefel direkt an ein C- Atom gebunden.

 

  • Herstellung

Aromatische Sulfonsäuren entstehen durch die Sulfonierung von Benzol mit SO3 oder konzentrierter Schwefelsäure.

  • Verwendung

Die Natriumsalze aromatischer Sulfonsäuren dienen als Tenside. Zu den wichtigsten Vertretern der Anionenaktiven Tenside gehören die Fettalkoholsulfate (Natriumsalze der Schwefelsäure von Fettalkoholen), Alkylsulfonate und Alkylbenzolsulfonate (Salze starker Säuren mit einer starken Base).

Fettalkoholsulfat: O

||

CH3 – ( CH2 )n – O – S – O- Na+

||

O

Einige Sulfonamide werden als Chemotherapeutikum verwendet.

Knoblauch enthält eine Vielzahl an S- haltigen Verbindungen, die unter anderem für sein intensives Aroma verantwortlich sind. Viele dieser Verbindungen zeigen aber auch antibakterielle Eigenschaften und hemmen z.B. das Bakterienwachstum.

Author: bonario
• Mittwoch, Februar 10th, 2010

Wo kann ich Schwefel Bentonit Pastillen oder Granulat Online bestellen oder aber auch Online kaufen???

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Schwefel-Pastillen-Granulat enthalten 90 % elementaren Schwefel und 10 % Bentonit zum quellen. Der in  Schwefel-Pastillen-Granulat enthaltene elementare Schwefel wird zu 75 bis 90 % von den Pflanzen aufgenommen. Warum elementaren Schwefel verwenden?

Wohin wird geliefert?  Mecklenburg Vorpommern, Stralsund, Rügen, Deutschland weit für Sie.

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Author: bonario
• Dienstag, Februar 09th, 2010

Schwefel oder elementarer Schwefel wirkt  sehr gut zur Absenkung des pH-Wertes in Kompostsubstraten.

Bei der Herstellung von gärtnerischen Erden können bis zu 40% nährstoffarme Materialien wie zum Beispiel, Kokosfaser, Rindenhäcksel, Holzhäcksel aber auch Torf dem hochwertigen Kompost beigemischt werden. Dabei stellen sich erfahrungsgemäß pflanzenverträgliche Nährstoff und Salzgehalte ein. Durch  eine ergänzende Verwendung von sauer wirkendem Torf ist nur im Ausnahmefall mit gewünschten pH-Werten im mäßig bis schwach saueren Bereich zu rechnen.

Torffreie bzw. Torfreduzierte Substratmischungen auf der Basis von Kompost zeigen unter Kulturbedingungen oftmals eine meist neutrale bis zur alkalischen Reaktion. Damit verbunden sind Schäden durch induzierten Spurennährstoff oder auch Phosphatmangel. Bemühungen durch Düngung ( sauerwirkende Düngung ) oder eine mögliche Bewässerung mit kalkfreiem Wasser eine Veränderung der Alkalität dieser Kompostsubstrate zu erreichen sind meistens nicht zu erreichen. Bei der Verwendung von starken Säuren wie Schwefel-Säure oder auch Salpeter-Säure wird auf Grund der Kultur gefährdenden  ätzenden Wirkung eine deutliche Grenze aufgezeigt.

Schwefel insbesondere elementarer Schwefel  sind in seiner versauernden Reaktion Kultur schonend und wirkungsvoll zu gleich. Bisher fehlte aber dem gärtnerischen Pflanzenbau jegliche Erfahrung in Bezug auf die Verwendung von elementarem Schwefel. Wissenschaftler haben in einem mehrjährigen Forschungsprojekt umfangreiche Untersuchungsergebnisse und Anwendungsempfehlungen zu Verwendung von Schwefel zur pH-wert Absenkung in Kultur-Substraten erarbeitet.

Elementarer Schwefel, Schwefel-Bentonit Pastillen.

Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die pH-Absenkung mit elementarem Schwefel erfolgt durch ubiquitäre Bakterien.
  • Die mikrobielle Schwefel-Transformation im Substrat zu Schwefelsäure ist im Hinblick auf die kalkzehrende Wirkung (pH-Absenkung) sehr effizient.
  • Die pH-Absenkung beruht auf der Umwandlung von basisch wirkendem Calciumcarbonat zu Calciumsulfat, welches keinen Einfluss auf den pH-Wert nimmt und in einem sehr weiten Rahmen das Pflanzenwachstum nicht beeinträchtigt.
  • In ursprünglich kalkreichen Substraten auf der Basis von qualitativ hochwertigem Kompost können durch gezielte pH-Absenkungen Pflanzenschäden in Folge von Spurennährstoff- oder Phosphatmangel vermieden werden. Selbst säureliebende Pflanzen, wie z.B. Calluna, Rhododendron, Citrus und Bougainvillea lassen sich in derartigen Substraten kultivieren.
  • Eine Gefährdung durch Verätzungen ist bei der Schwefelanwendung nicht gegeben, da die Schwefelsäure erst im Substrat gebildet und dort ab gepuffert wird.
  • Elementarer Schwefel steht als mineralischer Rohstoff aus natürlichen Vorkommen, insbesondere aber als Rückstandsschwefel aus verschiedenen Bereichen der Industrie in großen Mengen zur Verfügung.
  • Die Kosten für die Substratherstellung werden durch Schwefelgaben nur unwesentlich erhöht.

Elementarer Schwefel, Schwefel-Bentonit Pastillen.

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Einige Artikel des Lieferanten auch für den Hobby-Bereich wie zum Beispiel, Roundup,Roundup Ultra Max, Banvel M, Schneckenlinsen, Eisendünger, Glyphosat, Unkrauttod, Unkrautex, Unkrautvernichter finden Sie unter der Internetadresse

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Informationen über den Obstbau bzw. Obstbaubedarf können Sie unter der Internetadresse

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Author: bonario
• Mittwoch, Januar 13th, 2010

mais blog

Mais ob Körner, Silo, Futter,  als CCM oder Energie-Lieferant für Biogasanlage gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Umso wichtiger ist es die damit verbundenen Probleme in den Griff zu bekommen. Keine andere Feldfrucht erreicht pro Flächeneinheit eine ähnliche oder höhere Nährstoff-Ausbeute als der Mais. Er ist ein wichtiger nachwachsender Rohstoff für die tierische Produktion für die menschliche Ernährung und für die Biogaserzeugung.

Umso wichtiger ist es mittels geeigneter Produktionsverfahren die Mais-Produktion zu sichern. Mittlerweile kommt es im Mais Anbau nicht nur auf Masse an. Nein es zählt der Energie-Gehalt im richtigen Verhältnis zum Masse Ertrag.

Eine ausgewogene und Ertragsorientierte Düngerstrategie spielt in der Mais Produktion eine mit Entscheidende Rolle.  Bei jeder  Strategie Planung geht der Planer von einem optimalen Witterungsverlauf aus. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die landwirtschaftliche Produktion unter freien Himmel von so vielen Faktoren abhängt,  und ein optimaler Witterungsverlauf nur sehr selten eintritt.

Bei der Stickstoffdüngung ist es erheblich sinnvoller N-stabilisierte Dünger auszubringen ob flächig oder als Unterfußdüngung. So werden die Stickstoff Verluste,  die bei sehr feuchter Witterung zwischen 30-40 kg rein N /ha betragen können ausgeschlossen. Der Vorteil der N-stabilisierten Stickstoff-Düngung liegt in der Zusammenlegung der Stickstoff-Gabe in der Reduzierung der Stickstoff Verluste und der Stickstoffversorgung während der gesamten Wachstumsphase.

Ebenso wichtig ist eine ordentliche Schwefel –Düngung. Die Pflanze benötigt um 4 kg Stickstoff umsetzen zu können1 kg Schwefel. Wenn Schwefel in ausreichender Menge nicht der Pflanze zur Verfügung steht, kann der angebotene Stickstoff auch nicht verarbeitet bzw. umgesetzt werden. Dort bietet sich elementarer Schwefel Dünger als Depot Dünger hervorragend an. Der elementare Schwefel Dünger wirkt langsam und nachhaltig es kommt zu keinen Nährstoff Verlust. Der dem Mais-Bestand zugeführte Stickstoff-Dünger wird auf Grund der ständigen Schwefelverfügbarkeit optimal umgesetzt.

Mit dieser Dünger Strategie leisten Sie einen Beitrag den Nährstoffeintrag ins Grundwasser zu minimieren.

Schwefel ja oder Schwefel nein? Fehlt Schwefel sind die ökonomischen Verluste enorm.

Schwefel Bentonit Granulat Aufwandmenge je Hektar 40 kg.  Im Mais Anbau

Schwefel Bentonit Pastillen Granulat

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Author: bonario
• Mittwoch, Dezember 16th, 2009

gemuese-blog

Schwefel macht Gemüse schmackhafter und hilft dem Umweltschutz,  sorgt für gesunde und inhaltsvolle Nahrung

Schwefel gehört neben Stickstoff, Phosphor und Kalium zu den Hauptnährstoffen. Gemüse reagiert auf Schwefelmangel besonders stark. Schwefelmangel ist heut zu Tage die wichtigste Ernährungsstörung bei Kulturpflanzen allgemein. Selbst Fachleute erkennen häufig nicht die entsprechenden Schwefel-Mangel Symptome sie ähneln sehr stak denen des Stickstoff-Mangels.  Man muss sich beispielsweise eine Sportgruppe vorstellen deren Ziel es ist, als geschlossene Gruppe ein Ziel zu erreichen. Will diese Sportgruppe dieses gesteckte Ziel erreichen so gibt das schwächste und langsamste Mitglied das Tempo vor. Dabei spielt es keine Rolle ob ein besonders  sportlich aktives Gruppenmitglied dadurch gebremst wird. Genau so ist es in der Pflanzenernährung der Nährstoff der am wenigsten vorhanden ist bzw. durch das Pflanzenwachstum am ehesten verbraucht wird bestimmt den Ertrag,  und die wichtigen gesunden Inhaltsstoffe. Fachlich ist das der Grundsatz des Liebig`schen Minimumgesetzes. Hierbei richtet sich das Augenmerk nach und nach immer mehr auf den zunehmenden Schwefelmangel. Ohne ausreichend Schwefel ist die Pflanze nicht in der Lage Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor zu verwerten also in Pflanzenwachstum umzuwandeln.  So kann man Stickstoff düngen und wundert sich das die Pflanze nicht wächst ohne darauf zu kommen das der benötigte Schwefel fehlt. Die überflüssigen Nährstoffe belasten lediglich unsere eh schon stark belastete Umwelt. Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft FAL weisen an Hand von Forschungsergebnissen dem elementaren Schwefel eine fungizide Wirkung  (Wirkung auf  Schadpilze) nach. Elementarer Schwefel steht der Pflanze in der gesamten Wachstumsphase zur Verfügung und ist zu 90% Pflanzenverfügbar. Somit leistet elementarer Schwefel einen wichtigen Umweltschutzbeitrag und unterstützt nachhaltig das Pflanzenwachstum und die Qualität des Erntegutes.

Gemüse Kulturen die besonders auf Schwefel-Mangel reagieren sind beispielsweise Rettich, Kohlgemüse, Radieschen, Salat, Zwiebeln, Knoblauch die Liste könnte weit aus länger sein. Weiterführende Gartenlinks finden Sie hier.

Schwefel sorgt für weniger Nitrat im Gemüse

Schwefel  erhöht den intensiveren Eigengeschmack und die Aromatische Qualität  des Gemüses

Schwefel macht scharf und erhöht den Gesundheitswert

Schwefel sorgt für qualitativ bessere Inhaltsstoffe wie Aminosäuren und Ölen sowie Vitamine

Die empfohlene Schwefel Dünger Menge beim elementaren Schwefel liegt bei 5-10 Gramm/m²

Wissenschaftler empfehlen dringend Gemüse-Bauern aber auch Kleingärtner und Gartenbesitzern für ausreichend hohe Schwefel Versorgung zu sorgen.

Schwefel Bentonit Pastillen     www.kas-stralsund.de

Schwefel Bentonit Pastillen

Author: bonario
• Dienstag, Dezember 15th, 2009

Schwefel-Dünger

Schwefelgehalt wichtiger Dünger  in % und Kosten  Schwefel /Kg nach Verfügbarkeit

Produkt S N Mg Schwefel-Form Verfügbarkeit S Preis/kg S in €
Elementarer Schwefel 90 S 90% ca.0,50
SSA 24 21 SO4 20% ca.1,20
Kieserit 22 16 SO4 20% ca.2,40
Bittersalz 13 10 SO4 20% ca.1,00
ATS 26 12 SO4 20% ca.3,80

Warum sollte eine Schwefel-Düngung erfolgen?

Weil eine natürliche Schwefelversorgung auf den meisten Standorten nicht mehr ausreicht um den Schwefelbedarf der Pflanzen zu decken.

Weil Schwefelmangel auf Mangelstandorten und Risikoflächen zu drastischen ökonomischen Verlusten und erheblichen ökologischen Belastungen führen kann. Vier Kilo Stickstoff gehen verloren wenn ein Kilo Schwefel im Boden fehlt. Der verloren gegangene Stickstoff belastet das Grundwasser mit Nitrat und fördert die Luftverschmutzung durch Stickoxide.

Der Schwefel -Entzug der Pflanzen entspricht nicht immer dem tatsächlichen Dünger –Bedarf! So entzieht Raps bis zu 12 Kg Schwefel bei einem Ertrag von ca. 4 Tonnen pro Hektar dem Boden, nimmt aber mehr als 80 kg/ha während der Vegetationsperiode auf.

Schwefel-Dünger im Herbst für eine vitalere und gesündere Überwinterung der Pflanzen-Bestände.                      Schwefel-Dünger im Frühjahr zur Ertragsbildung und Qualitätssicherung.

Der Schwefelbedarf sollte unbedingt über eine Bodendüngung erfolgen. Die Blattdüngung hat nur eine ergänzende Wirkung da es auf Grund der physiologischen Fixierung nur zu einer kleineren Nährstoffaufnahme kommt und die Aufwandmengen dem entsprechend geringer sind.

Dünger mit Schwefel in Sulfat Form SO4

Der in Sulfat-Form  ausgebrachte Schwefel-Dünger ist nur max. 20% Pflanzenverfügbar.

Er ist sofort verfügbar und wirkt schnell   ( Feuerwehr ).

Durch seine enorme Mobilität ist der Sulfat-Schwefel sehr leicht auswaschbar.

Dünger die Sulfat-Schwefel enthalten sind zum Beispiel: SSA, ASS, ATS, Kieserit, Kalimagnesia,

Dünger mit Schwefel in elementarer Form

Der in elementarer Form ausgebrachte Schwefel-Dünger ist zu 90% Pflanzenverfügbar

Er hat eine langsame und nachhaltige Wirkung,  und wird durch Oxidation über mehrere Stufen in Sulfat-Schwefel umgewandelt.

Es gibt keine Auswaschung und ist in der gesamten  Vegetationsperiode pflanzenverfügbar.

Elementarer Schwefel hat eine fungizide und akarizide Wirkung.

Es gibt die Schwefel-Induzierten-Resistenz (SIR).

Author: bonario
• Samstag, November 28th, 2009

Elementarer Schwefel Dünger? Oder Sulfat Schwefel Dünger? Was ist richtig oder was ist falsch?

Was ist der Weisheit letzter Schluss?

Oder das ist der Weisheit letzter Schluss!

Pflanzenschutzmittel ja oder Pflanzenschutzmittel nein?

Bioproduktion ja oder Bioproduktion nein?

Was mache ich richtig oder was mache ich falsch?

Jeden Tag stellt sich die Frage nach der richtigen Entscheidung. Als Geschäftsführer,  als Verwalter, als leitender Angestellter, immer wieder müssen Entscheidungen getroffen werden. Unter allen diesen aufregenden und spannenden Fragen, stellt sich mir ganz persönlich die alles entscheidende,  habe ich die Richtige getroffen und kann ich mit dieser Entscheidung leben? Die Beantwortung dieser Frage erscheint mitunter schwieriger zu sein, andererseits viel sicherer als je zuvor. Schwieriger, weil sich uns noch nie soviel  unterschiedliche Informationen anboten, man sich aber ganz allein und ganz persönlich vor viele Entscheidungen gestellt sieht, die zugleich auch vermeintliche ökonomische Fehlentscheidungen sein können. Sicherer als je zuvor weil uns heute ein so umfangreiches und differenziertes Wissen hilfreich zur Verfügung steht wie keiner Generation vor uns.

Plato hat bereits vor 2000 Jahren ein paar Worte dazu geschrieben die treffender nicht sein könnten.

Plato

Zitat: ,, Im gegenwärtigen Leben die Wahrheit zu kennen, halte ich für unmöglich oder für äußerst schwierig. Trotzdem würde es von extremer Trägheit zeugen, das, was über die Wahrheit gesagt wird, nicht einer eingehenden Prüfung zu unterziehen und zu resignieren, bevor man sich abgemüht hat, diese Frage nach allen Richtungen hin zu untersuchen.

Denn man kann in dieser Welt nur zwischen zwei Möglichkeiten wählen, entweder selber zu lernen bzw. zu entdecken, wie es um die Wahrheit steht, oder, wenn das unmöglich ist, unter den Lehren der Menschen die beste und die am schwierigsten zu widerlegende Lehre auszuwählen und dann auf dieser wie auf einem Boot die Fahrt durch das Leben zu wagen, – es müsste denn sein, man könnte sicherer und weniger gefährlich auf einem zuverlässigeren Schiff reisen, ich will sagen: auf einer göttlichen Offenbarung.“

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen

Elementarer Schwefel:

90 % pflanzen verfügbar, langsam und nachhaltig wirkend, akarizide und fungizide Nebenwirkung

Sulfatschwefel:

5-max 20 % pflanzen verfügbar, sehr mobil wie Nitrat dadurch schnell auswaschbar, sofort Pflanzen verfügbar

Elementarer Schwefel Dünger, Elementarer Schwefel Dünger, Elementarer Schwefel Dünger,

Vielleicht die richtige Entscheidung   ????????????

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Author: bonario
• Samstag, November 21st, 2009

Blog Dünger Schwefel

Elementarer Schwefel in Pastillen Form Granulat

Zusammensetzung: Elementarer Schwefel  90 %   Bentonit  10 %

Schwefel Bentonit Pastillen haben als Granulat sehr gute Streueigenschaften die Dichte beträgt ca.  1,2684 g/ml . Die Pastillen haben eine Größe von 4mm x 2mm. Durch das Bentonit ( Tonmineral ) sind hervorragende Quelleigenschaften gegeben.

Die Vorteile von elementaren Schwefel liegen auf der Hand

  • Weniger Umweltbelastung Durch Reduzierung der Sulfat Auswaschung
  • Pflanzenverfügbarkeit bis zu 90%
  • Fast keine Sulfat Auswaschung in der Vegetationsruhe ( Grundwasserschutz )
  • Fungizide sowie akarizide   Nebenwirkung sowie eine Schwefel Induzierte Resistenz
  • Nachhaltige Erhöhung des Schwefelgehaltes im Boden
  • Erhöhung des Ertrags und der Qualität des Erntegutes
  • Erheblich weniger Transport und Lageraufwand
  • Verbesserung der Stickstoffausnutzung durch ständige Schwefelverfügbarkeit
  • Kontinuierliche   Sulfat Freisetzung während der gesamten  Wachstumsphase und somit eine ständige Schwefelverfügbarkeit
  • Gute Verträglichkeit nachhaltige Wirkung

Schwefel ist als wichtiger Makronährstoff verantwortlich für die Ertragsbildung und der Qualität des Erntegutes. Wie lässt sich dies Erklären. Als wichtiger essentieller Grundbaustein von Eiweiß, Stärke und Zucker im Senföl, für die Bildung von Vitaminen wachstumsfördernden Enzymen ist Schwefel unverzichtbar. So wird beispielsweise die Backqualität des Weizens vom Anteil schwefelhaltiger Aminosäuren im Ernte Gut bestimmt. Sinkt der Anteil dieser Aminosäuren so verringert sich die Elastizität des Teiges.     FAL

www.kas-Stralsund.de info@kas-stralsund.de

Tel.03831/305490         Fax.03831/305488

Logo KAS

Elementarer Schwefel in Pastillen Form Granulat

Zusammensetzung: Elementarer Schwefel  90 %   Bentonit  10 %

nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden,  FAL

Kulturart/Aufwandmengen  S-Düngung (kg/ha S) Herbst kg/ha Frühjahr kg/ha
Baumschulen / Gartenbau

40

Gemüsebau

55

Obstbau, Weinbau, Hopfen

55

Winterraps

15-30

40-80

Kartoffeln

50

Zuckerrüben

30-50

Körnermais / Silo Mais

30

Winterweizen / Triticale

10-15

20-40

Winterroggen

10-15

20-40

Wintergerste

20

30

Sommergetreide / Braugerste

25

Erbsen, Sonnenblumen, Leguminosen

25

Grünland

50

Packungsgrößen :

Big Bag  1000 kg          25 kg Säcke  oder   40 x 25 kg Säcke / Palette

Lagerung: Granulat, Pastillen, Linsen, FAL

Kühl und trocken lagern, FAL

Dichte: 1,2684 g/ml


Kulturen Agri  Services                     Tel.03831/305490              Fax.03831/305488

Werner von Siemens Str. 26

18437 Stralsund                                www.kas-stralsund.de      info@kas-stralsund.de

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Author: bonario
• Montag, November 16th, 2009

schwefelmangel raps

Schwefelmangel einer Rapspflanze Herbst 2009 Mecklenburg Vorpommern Bild Teske KAS-Stralsund.

schwefelmangel raps1

Schwefelmangel mehrerer Rapspflanzen Herbst 2009 Mecklenburg Vorpommern Teske KAS-Stralsund.

Schwefelmangel Rapsbestand 2009 Teske

Schwefelmangel eines Rapsbestandes Herbst 2009 Mecklenburg Vorpommern Teske KAS-Stralsund.

Die beiden Bilder im oberen Bereich sind Pflanzen aus dem Bestand.

Akuter Schwefelmangel vorbeugen mit Schwefel Bentonit Pastillen Granulat. info unter

www.kas-stralsund.de Informationen über Schwefel Dünger.

elementarer Schwefel, Sulfat, Sulfur, Bentonit, Sulphur, Schwefelmangel im Raps.

Rapspflanze ohne Mangel KAS Herbst 2009

Rapspflanze ohne erkennbare Mangelsymtome Herbst 2009 Mecklenburg Vorpommern Teske KAS-Stralsund.

Rapspflanzen ohne Mangel 2009 Teske

Rapspflanzen ohne Mangelsymtome Herst 2009 Mecklenburg Vorpommern Teske KAS-Stralsund.