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• Mittwoch, August 03rd, 2011

Kalkstickstoff, Dünger, Kalk Stickstoff, gegen Unkraut, Schwefel,
Kalkstickstoff für Pferdeweide, Kalkstickstoff gegen Schädlinge, Kalkstickstoff Preise, Kalkstickstoff online kaufen, KAS Shop, Perlka,

Kalkstickstoff ist ein Spezialist unter den Düngemitteln. Seit mehr als 100 Jahren wird dieser Dünger mit Erfolg ein gesetzt . Als fester Bestandteil der pflanzlichen Produktion sichert der Kalkstickstoff hohe und stabile Erträge. Der große Vorteil liegt nicht nur in der Versorgung der Pflanzen mit Kalk und Stickstoff, nein der Kalk Stickstoff hat auch noch eine Reihe von positiven Nebenwirkungen.

Kalkstickstoff bekannt auch unter den Markennamen PERLKA fördert die Bodenhygiene und ist mit verantwortlich für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion. Die Wirkung des Kalkstickstoffs zur Verbesserung der Bodenhygiene beruht in einer Verringerung des Unkraut und Krankheitsdruckes auf den mit Kalk Stickstoff gedüngten Flächen. Weiterhin nimmt der Kalkstickstoff Einfluss auf im Boden lebende Schädlinge.

Zur Stickstoffwirkung des Kalkstickstoffs

Die allmähliche Freisetzung von Ammoniumstickstoff aus Kalkstickstoff und die Nitrifikationshemmung bewirken, dass Kalkstickstoff den Pflanzen Stickstoff gleichmäßig über einen langen Zeitraum zur Verfügung stellt.

Zur Kalkwirkung des Kalkstickstoffs

Der im Kalkstickstoff vorhandene Kalk sichert die Erhaltung eines optimalen pH-Wertes, dient zur Förderung der Mikroorganismen, beeinflusst positiv die Krümelstabilität des Bodens, beeinflusst die Auf-und Abbauprozesse und dient der Pflanzenernährung.
Es gibt keinen anderen Stickstoffdünger, der so viel schnell wirksames Calcium enthält wie PERLKA®.

Zur Herbiziden Nebenwirkung des Kalkstickstoffs

Die Herbizide Nebenwirkung des Kalkstickstoffs Beschränkt  sich auf die ersten Tage nach dem Ausstreuen in einer Bodentiefe von 2-3 cm. Keimende und auflaufende Unkräuter werden unterdrückt. Ab dem Keimen bis hin zum zweiten maximal vierten Laubblatt sind die Unkräuter am empfindlichsten. Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung des Kalkstickstoffs so wie eine gute Bodenfeuchtigkeit. Eine gute Nebenwirkung lässt sich bei folgenden Unkräutern feststellen: Ackerwinde, Ehrenpreis, Einjährige Rispe, Franzosenkraut, Gänseblümchen, Löwenzahn auf Grünland, Melde, Mohn um einige zu nennen.   Es gibt keine Nachbauprobleme.

Zur Fungiziden Nebenwirkung des Kalkstickstoffs

Kalkstickstoff reduziert den Infektionsdruck und hält auf diese Weise viele Pflanzenkrankheiten unterhalb der wirtschaftlichen Bekämpfungsschwelle. Bei einigen Krankheitserregern, die sich chemisch nur schwer bekämpfen lassen, sind mit Kalkstickstoff gute Erfolge zu erzielen. Bislang sind keinerlei Resistenzbildungen bekannt, obwohl Kalkstickstoff schon seit mehr als 100 Jahren eingesetzt wird. Kalk Stickstoff hemmt Dauersporen am Auskeimen (Kohlhernie, Sclerotinia), hemmt das Myzelwachstum (Phytophthora, Phytium), vermindert die Ascosporenbildung (Mutterkorn, Apfelschorf),  reduziert die Erreger von Auflaufkrankheiten (z.B. Fusarien), bekämpft den Erreger der Halmbruchkrankheit (Cercosporella), fördert natürliche Gegenspieler, z.B. Penicillium-Arten, fördert erwünschte Pilze, wie z. B. die zelluloseabbauenden.

Zur Nebenwirkung gegen tierische Schädlinge durch Kalkstickstoff

Eine Düngung mit Kalkstickstoff zeigt eine bemerkenswerte schneckenbekämpfende Zusatzwirkung. Sein Vorteil gegenüber den Molluskiziden liegt darin, dass er nicht nur die Schnecken, sondern auch die Schneckeneier beeinträchtigt. Gegenüber Drahtwürmern kann mit einer Kalkstickstoff-Düngung teils eine vernichtende, teils eine vertreibende Nebenwirkung erzielt werden. Die Larven von Wiesenschnaken (Tipula), Haarmücken (Bibioniden) und Strahlenmücken (Philia) können erhebliche Schäden an der Grasnarbe hervorrufen. Durch Fraß an den Wurzeln und zum Teil sogar an den Blättern bewirken sie im Extremfall ein Absterben der Pflanzen. Aber auch die durch die Larven angelockten Krähen, Möwen und Maulwürfe verursachen auf der Suche nach diesen Wiesenwürmern großen Schaden. Eine gezielte und regelmäßige Düngung der Grünflächen mit Kalkstickstoff beugt dem Auftreten der gefräßigen Larven wirksam vor.

Rottebeschleunigung durch Kalkstickstoff

Kalkstickstoff wird zur Herstellung von Kompost eingesetzt. Die anfallenden organischen Materialien haben oftmals ein weites C/N- Verhältnis von ca. 80:1. Die für die Verrottung verantwortlichen Mikroorganismen benötigen aber ein engeres C/N- Verhältnis von ca. 20:1. Das bedeutet, dem Rottematerial muss Stickstoff zugegeben werden, damit sich die Bakterienfauna besser entwickeln kann. Ferner entstehen bei den Verrottungsvorgängen als Zwischenprodukte organische Säuren, die neutralisiert werden müssen, bevor sie zum Aufbau wertvoller Huminstoffe verwendet werden können. Diese beiden Voraussetzungen für eine rasche Verrottung organischer Substanzen – zusätzlicher Stickstoff und Neutralisation von Säuren – erfüllt Kalkstickstoff. Die Herbiziden und fungiziden Eigenschaften des Kalkstickstoffs wirken darüber hinaus der Verpilzung des Kompostes sowie der Verbreitung von Unkräutern und Pilzkrankheiten ebenso entgegen wie einer Ansiedlung von Schadnagern.

Anwendungshinweise zum Einsatz von Kalkstickstoff

Kalkstickstoff ist viel mehr als ein gewöhnlicher Stickstoffdünger. Seine spezielle Wirkungsweise erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Anwendung. Um seine Zusatzwirkungen voll nutzen zu können, ohne die Kulturpflanzen zu beeinträchtigen, sollten Sie folgende Hinweise beachten: Wird Kalkstickstoff vor der Saat bzw. dem Pflanzen der Kulturen ausgestreut, muss mit dem Säen bzw. Pflanzen so lange gewartet werden, bis sich der sich bildende Düngerstickstoff im Boden in Form von Harnstoff bzw. Ammonium vorliegt. Eine Umsetzung findet nur unter feuchten Bedingungen statt. Flaches Einarbeiten in die Bodenkrume kann die Umsetzung beschleunigen.
Faustregel für die Wartezeit: 2 – 3 Tage pro dt/ha
Das bedeutet z.B. bei 4 dt/ha PERLKA® ist eine Wartezeit von ca. 8 – 12 Tagen notwendig. Im Zweifelsfall einen Kressetest durchführen!
Kopfdüngung:
Bei bestimmten Kulturpflanzen ist auch eine Kopfdüngung möglich. Der Einsatzzeitpunkt hängt dabei vom Wachstums- und Entwicklungsstadium der Pflanzen ab und ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Genauere Angaben finden Sie in den kulturspezifischen Anwendungsempfehlungen.
Generell:
Während einer Stresssituation für die Pflanzen keinen Kalkstickstoff auf den Bestand ausbringen.

Für eine Kopfdüngung grundsätzlich PERLKA® verwenden. Bei der Anwendung sollte die Kulturpflanzen trocken, der Boden jedoch feucht sein, damit sich der Dünger umsetzen kann.

Pflanzenschutz, Dünger, Schädlingsbekämpfung im online Shop der Firma
KAS-Stralsund

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• Mittwoch, Juni 29th, 2011

Pest Schädlinge Pest Control Pflanzenschutz Schädlingsbekämpfung Ungezieferbekämpfung Ratte Maus bekämpfen.
Pest Control Produkte im Online Shop der Firma KAS-Stralsund.
Pest oder Schädlinge wirksam bekämpfen mit Produkten der Firma KAS-Stralsund vor der schönen Insel Rügen.
NOOSKI Rattenfalle

Die Nooski Rattenfalle im online Shop der Firma KAS-Stralsund
Nooski Rattenfalle online kaufen
NOOSKI entwickelte einen Ring speziell für die Strangulation von Ratten. Der NOOSKI-Ring musste bei Tests mit einem Innendurchmesser von mindestens 40mm gedehnt bleiben und sich auch nach vier Wochen bis zu 90% in die Ausgangsposition zurückziehen.

Es wurde festgelegt, dass der Kontraktionsdruck des NOOSKI-Rings nach Auslösung mehr als 22 Pfund (mehr als der doppelte Druck, der erforderlich ist, um bei einem Menschen Bewusstlosigkeit hervorzurufen) betragen muss. Dieser Druck garantiert einen schnellen und sicheren Tod. Unabhängige Tests haben bewiesen, dass der Tod bei Positionierung des NOOSKI-Rings im Rippenbereich sogar noch schneller eintritt – möglicherweise entweder durch Quetschung der Lunge oder durch Auslösung einer Art von Herzinfarkt.

Sobald der NOOSKI-Ring auf die Ratte geschossen wird, springt sie rückwärts aus dem Sicherheitstunnel und verendet außerhalb der Falle – in den meisten Fällen zwischen 60 und 180 cm davon entfernt. Das einzigartige, Konzept der NOOSKI-Systemfalle bietet viele Vorteile. Zum einen finden Sie keine zerteilten Ratten mehr in der Falle – ein extrem unhygienischer Umstand, denn konventionelle Fallen sind sehr schwer zu reinigen und zum anderen – und dies ist vielleicht ein noch wichtigerer Vorteil – weckt die Falle, obwohl sie erst wieder benutzt werden kann, wenn der Mechanismus zurückgesetzt wurde – bei anderen Ratten keine Scheu, so dass diese die Falle nach erneuter Aufstellung ohne Angst betreten.

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Lebendfalle Mäuse oder Lebendfalle Maus

Die Lebendfalle Maus im online Shop der Firma KAS-Stralsund
Lebendfalle Mäuse oder Lebendfalle Maus online kaufen
Mit dieser Mausefalle können Sie mehrere Mäuse auf einmal fangen ohne sie zu verletzen. Durch das spezielle Design und giftfreie Köder werden Mäuse effektiv angelockt. Die Fallentür schließt sich automatisch, sobald sich die Maus im Inneren der Falle befindet. Dank des transparenten Fensters ist die Mausefalle leicht zu überwachen. Diese Mausefalle ist extra-stabil, da Sie aus galvanisiertem Stahlblech gefertigt ist. Sie eignet sich für den professionellen Einsatz. Einfache Anwendung, leicht aufzustellen und zu installieren.

Ratten oder Mäuse Köderbox

Die Ratten oder Mäuseköderbox im online Shop der Firma KAS-Stralsund
Ratten oder Mäuseköderbox online kaufen
Versperrbare Köderstation gegen Ratten und Mäuse.

Die flache Bauweise erlaubt das Plazieren unter Objekten wo sich die Nager entlangbewegen (z.B. Kästen, Paletten, etc.)
Die Leitwände im Inneren führen die Nager direkt zum Köder
Zugriffsgeschützt wenn verschlossen und dadurch Sicher für Kinder sowie Haustiere und andere Nichtzieltiere.
Die fixierenden Köderstäbe gewährleisten den Verbleib des Köders innerhalb der Station und damit eine optimale Prüfmöglichkeit bei der Bekämfungsmaßnahme.

Bitte beachten Sie die Handhabungsvorschriften der jeweiligen Köder, die Sie separat erwerben und in der Köderstation verwenden werden.

Pest Control Produkte kaufen bei www.kas-stralsund.de

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• Donnerstag, Februar 24th, 2011

Transform Enzyme Biogas Biogasanlagen Biomasse Schwefel
Biomasse wird in so genannten Biogasanlagen durch Gärung zersetzt. Ziel ist es dabei, aus energiereicher Biomasse einen möglichst hohen Anteil von Biogas in Form von Methan zu produzieren. Dieses Methan Gas wird dann mittels technischer Reinigungsverfahren von unerwünschten Verunreinigungen wie zum Beispiel Schwefel-Wasserstoff befreit. Diese technisch aufwendige Reinigung ist notwendig um schädigende Korrosion an BHkW  Blockheizkraftwerk an Wärmetauschern und Turbinen zu vermeiden. Das aus dem Biogas gewonnene Methan eignet sich  hervorragend als Energimix . Erneuerbare Energie ist die große Zielsetzung. Anders als Sonnenenergie lässt sich das Methangas hervorragend speichern. So kann es zur Grundlastsicherung Verwendung finden. Eine Reinigung des  Methan von Schwefel ist eine wichtige Aufgabe.


Wo wird das aus Biomasse gewonnene Methan verwendet? Es findet Anwendung in Blockheizkraftwerken, es dient zur Einspeisung ins Erdgasnetz und selbst zum Antrieb von Motoren in Fahrzeugen.
Für Betreiber von Biogasanlagen ist ein wirtschaftlicher Betrieb zwingend notwendig. Die Biogas Fermenter müssen das Gärsubstrat optimal aufschließen um eine möglichst hohe Methan Gas Ausbeute zu erziehlen.
Hier setzt das neue Enzym-Pack Transform an.
Transform ist ein sehr hoch konzentriertes Enzym-Pack zur Behandlung von Biomasse vor dem einbringen in den Fermenter der Biogasanlagen. In einer geschüzten Mischung enthält Transform Pectinase, Xylanase und Cellulase. Transform ist eine Mischung von „ rein-Enzymen „ Somit wird eine Einbringung von Fermenter fremden Bioorganismen vermieden.
Enzyme sind Proteine welche biochemische Reaktionen Katalysieren. Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffechsel von Organismen.So steuern Sie biochemische Reaktionen. Von der Verdauung bis hin zum Kopieren und Transkribieren der Erbinformation.
Enzyme wirken unterstützend zu der natürlichen Hydrolyse im Fermenter. Dadurch wird eine Verbesserung der Substratverwertung erreicht.Im wesentlichen enthalten die eingebrachten Substrate: Polysacharide, Eiweiße und Fette. Cellulosen und Hemicellulosen sind dabei nur schwer vergärbar. Cellulosen und Hemicellulosen behindern auf Grund Ihrer Strukturen den Abbau direkt vergärbarer Substanzen ( Käfigeffekt ). Cellulosen und Hemicellulosen führen zu einer Steigerung der Viskosität und senken die möglichen TS-Gehalt im Fermenter.Grunsätzlich gilt aber: Abbauprodukte (Monomere) aus Cellulosen sind leicht vergärbar! Aus der Bindung von Nährstoffen in der Zellulose-Struktur und dem schwierigen Abbau von Zellulosen in deren Monomere erklären sich die Differenzen zwischen tatsächlichem und theoretischer Gasausbeute.


Hier setzt die Wirkung von Transform an: Enzyme in hoher Konzentration erwirkenden einen
Teilaufschluss von Nährstoffen und somit eine höhere Abbaurate. Als Biokatalysatoren
beschleunigen Enzyme biochemische Reaktionen, indem sie die Aktivierungsenergie
herabsetzen, die überwunden werden muss, damit es zu einer Stoffumsetzung kommt. Die
Ausgangsstoffe einer Enzymreaktion, die Substrate, werden im so genannten aktiven
Zentrum des Enzyms gebunden, es bildet sich ein Enzym-Substrat-Komplex. Das Enzym
ermöglicht nun die Umwandlung der Substrate in die Reaktionsprodukte
(z.B Kohlenhydrate), die anschließend aus dem Komplex freigesetzt werden. Enzyme
zeichnen sich durch hohe Substrat- und Reaktionsspezifität aus, unter zahlreichen Stoffen wählen sie nur die passenden Substrate aus und katalysieren genau eine von vielen
denkbaren Reaktionen. Das bedeutet, das Enzyme genau auf das Ausgangssubstrat
abgestimmt sein müssen, da es zum einen Vielzahl von Wechselwirkungen der Enzyme
untereinander gibt und einen hohe „Spezialisierung“ einzelner Enzymgruppen
Stoffen wählen sie nur die passenden Substrate aus und katalysieren genau eine von vielen
denkbaren Reaktionen. Das bedeutet, das Enzyme genau auf das Ausgangssubstrat
abgestimmt sein müssen, da es zum einen Vielzahl von Wechselwirkungen der Enzyme
untereinander gibt und einen hohe „Spezialisierung“ einzelner Enzymgruppen.
Hier liegt die Stärke von TRANSFORM: Der Enzymkomplex ist genau
abgestimmt auf die Gegebenheiten im Fermenter und von
landwirtschaftlichen Substraten.
– Ein auf die Substratstruktur angepasste Enzymmischung
– Temperaturbereich, pH-Wert und Feuchte
– Einwirkzeit durch Aufbringung auf das Substrat
Im Micron Enzympack sind enthalten:
Cellulasen –sind Enzyme, die in der Lage sind, Cellulose zu β-Glucose abzubauen.
Sie werden unter anderem von symbiotischen Bakterien in den Mägen
pflanzenfressender Wiederkäuer sowie von holzabbauenden Organismen (vor allem
von Pilzen) gebildet.
Xylanasen sind Enzyme aus der Gruppe der Pentosanasen die verschiedene, im
Stützgerüst der pflanzlichen Zellwände vorhandene Substanzen (Xylane)
aufschließen können. Sie kommen natürlich in Bakterien, Pilzen, Hefen,
Protozoen, Algen vor.
Pektinasen sind Enzyme, die Pektinsäure und andere Galakturonane spalten; sie
bauen beispielsweise die Pektinmittellamelle der pflanzlichen Zellwand ab – dies ist
ein normaler Prozess während der Fruchtreife in Blütenpflanzen. Außerdem wird das
Enzym von Bakterien und Pilzen gebildet, die auf Pflanzen parasitieren.
Gesteigerte Energieausbeute
Die meisten biochemischen Reaktionen würden ohne Enzyme in den Lebewesen nur mit
vernachlässigbarer Geschwindigkeit ablaufen. Wie bei jeder spontan ablaufenden Reaktion
muss für sie selbst Energie generiert werden. Die katalytische Wirksamkeit eines Enzyms
beruht einzig auf seiner Fähigkeit, in einer chemischen Reaktion die Aktivierungsenergie zu
senken: das ist der Energiebetrag, der zunächst investiert werden muss, um die Reaktion in
Gang zu setzen.
Dies ist gleichbedeutend mit den Vorgängen im Fermenter: ein aufgeschlossenes Substrat
ist für die Kulturen im Fermenter leicht „verdaubar“ und senkt somit den
Eigenenergieverbrauch.
Hier setzt die katalytische Wirkung des Enzyms an: Durch
Wechselwirkungen mit den gebundenen Kohlenhydraten in der Faser des
Substrat, werden die chem. Verbindungen „gelockert“, so dass weniger
Energie benötigt wird, um das Substrat aufzuschließen. Das Substrat kann wesentlich
schneller in das Reaktionsprodukt, in diesem Fall Methan, umgewandelt werden, da den
Mikroben gewissermaßen ein Weg „geebnet“ wird.
Durch den enzymatischen Aufschluss ist die Verfügbarkeit wesentlich verbessert und als
Folge muss durch Mikroben weniger Eigenenergie genutzt werden. Ein weiter Effekt ist ein
höherer Aufschluss in kürzerer Zeit.
Für einen hohen Wirkungsgrad der Enzyme muss eine ausreichend hohe Menge von
Enzymen genutzt werden.

Anwendung

Transform in einer 10%igen Lösung mit sauberem Wasser auflösen. Pro m³ Substrat 100 ml
Lösung z. B. Im Feststoffeintrag, aufbringen und durchmischen. In den ersten 10 Tagen
sollte die Dosiermenge auf 200 ml je m³ erhöht werden.
Transform sorgte in verschiedenen Versuchsanordnungen für einen deutlichen Anstieg der
Gasausbeute und Qualität. Die Steigerung der Gasausbeute lag bei 8 bis 16 vol. %,
einhergehende mit einem höheren Methangehalt um bis zu 2%. Als Nullvariante wurde
immer ein aktives Gärsubstrat verwendet. Eine theoretische Nullvariante auf KTBL Daten ist
nur eine Richtlinie und ist nach unseren Erfahrungen eine Anhalts wert. Zurzeit wird neben
dem Versuchswesen an verschieden Instituten bzw. Landesämtern an einer Vielzahl von
Praxisanlagen mit dem Einsatz und Monitoring von TRANSFORM begonnen.
Was ist Transform
Transform ist ein hochleistungsfähiges Enzympräparat, das speziell entwickelt wurde, um
den Substratumsatz und den Methanertrag in der Biogastechnologie zu erhöhen.
Wie arbeitet Transform?
Transform beschleunigt die Spaltung der faserreichen Substrate im Fermentationsmedium,
erhöht dadurch den Umsatz der Substrate zu Biogas und verbessert die Fließfähigkeit der
Fermentationsmedien.
Welchen praktischen Nutzen bietet Tansform ?
Transform steigert die Biogasausbeute, die aus den Substraten erzielt werden kann,
und verbessert die Fließfähigkeit der Fermentationsmedien. Dies führt zu den
folgenden Vorteilen:
– Das Mischen wird einfacher und Probleme mit Schwimmschichten werden
reduziert.
– Der Substrateinsatz wird reduziert oder es können faserreichere, günstigere
Substrate verwendet werden.
– Die Menge an Raumbelastung im Fermenter wird vermindert.
– Die Gasproduktion wird erhöht.
– Der Eigenenergieverbrauch der Anlage sinkt

Wie wird Transform verwendet?
Damit Transform seine volle Wirkung entfalten kann, setzen Sie Ihrer Anlage einfach jeden
Tag die empfohlene Dosis pro Tonne Substrateinsatz zu (oTS). Spezielle Investitionen sind
nicht erforderlich; ein automatisches Dosierungsgerät kann auf Anfrage bereitgestellt
werden. Das Enzympräparat ist sicher in der Anwendung und einfach zu handhaben.

Welche Bedingungen sprechen für den Einsatz von Transform ?
– Substrate mit gleich bleibend hoher Qualität
– Hoher Faseranteil oder bei der Aufbereitung von organischen Restmüll ( setzen Sie
sich bitte vor Anwendung mit uns in Verbindung )
– gleichmäßige Substratzuführung
– geeignete Betriebsführung (Mischen, Temperatur, Anlagentechnik)
– Optimale chemischer/biologischer Anlagenwerte (pH, Säurespiegel;
Nährstoffversorgung, FOS/TAC)

Wann sollte auf dein Einsatz von Transform verzichtet werden ?

Bei Anzeichen für einen instabilen Prozess:
– eine abnehmende Gasausbeute über einen Zeitraum von 10 Tagen, sofern das
gleiche Substrat eingesetzt wird (Menge und Qualität),
– eine Zunahme der Menge oder Stärke der FOS (flüchtigen organischen Säuren),
– ein Verhältnis von Propionsäure zu Essigsäure > 0,5.

Weitere Informationen unter www.kas-stralsund.de

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• Donnerstag, Januar 13th, 2011

Rosen, Blumen, Rosen im Garten, Pflanzenschutz, Dünger

Wer liebt sie nicht die Garten Rosen auch die Königin der Blumen genannt. Gartenbesitzer, Naturliebhaber, überhaupt Menschen die eine Liebe zur Natur besitzen,  möchten diese sehr dekorative Blume in Ihrer Nähe wissen. Um diese garten Rosen in Ihrer vollen Pracht blühend zu sehen ist auf die richtige Standortwahl zu achten. Eine Rose pflanzen bedeutet sich im Vorfeld mit deren Ansprüchen  genauestens auseinander zu setzen. Rosen die Königin der Blumen lieben einem nährstoffreichen tiefgründigen, humosen und aufgelockerten Boden. Der ph-Wert  des Bodens sollte um die 6,5 liegen und ein gewisses Puffervermögen besitzen. Die Rose ist ein tiefen Wurzel er und kann einen lockeren tiefgründigen  Garten Boden besser durchwurzeln. Beachtet man diese Dinge gleich beim pflanzen der Rosen hat man später ein gesundes Pflanzenwachstum und eine reichhaltige kräftige Blüte. Rosen lieben einen luftigen sonnigen Standort keine Zugluft. Nach einem Regenschauer oder auch bei morgendlicher Taubildung trocknet diese Feuchtigkeit auf Grund der luftigen Briese schnell ab. So hilft allein die Standortwahl mit, die Rosen vor pilzliche Schaderreger zu schützen. Ein luftiger Standort kann aber auch ein ansiedeln der gefürchteten Blattlaus verhindern oder zu mindest den Befall minimieren. Die Blattlaus bzw. Blattlaus Kolonien mögen keine Luftbewegungen.
Worauf habe ich noch zu achten um erfolgreich die Königin der Blumen kultivieren zu können! Schöne Rosen sind der Dank für meine Mühen. Natürlich sind die Geschmäcker unterschiedlich.  Der eine bevorzugt  englische  Rosen der andere  Kletterrosen ein anderer Duftrosen  oder Edelrosen der eine liebt weiße Rosen oder rote Rosen egal sie brauchen alle unsere intensieve Pflege.

Heut zu Tage gibt es unzählige Baumschulen wo ich die Rosen Sorte meiner Wahl aussuchen kann. Eine gute Möglichkeit bietet das Internet dort kann ich Rosen online kaufen Rosen online bestellen. Jede gute Baumschule hat einen Online Web Shop oder auch Rosen Shop. In diesen Online Shops gibt es zahlreiches Bild Material mit unzähligen attraktiven Rosen Blüten. Wichtig ist auch je nach Standort auf die winterharte Rose zu schauen.

Rose Apotheke wie hängt das zusammen?

Bei allem voraus schauenden Bemühungen die richtige Entscheidung zu treffen lassen sich aber bestimmte Pflanzenschutz Maßnahmen nicht vermeiden. Beim pilzlichen Befall besteht eine Grundsatzregel vorbeugen ist besser als heilen. Konkret heißt dies je nach Witterung die Rosen mit entsprechenden Pflanzenschutz Mitteln zu behandeln.

Online Shop für Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung  www.kas-stralsund.de
Tausende zufriedene Kunden bestellen im Online Shop. Haben Sie ein Problem? Es wird Ihnen geholfen.

Welche Kankheiten bedrohen die Rose
Der echte Mehltau, der Sternrußtau, Grauschimmel ( Stängel und Blütenknospenfäule ), der Rosenrost, alle zusammen sind pilzliche Schaderreger.

Tierische Schaderreger sind die Blattläuse, die Rosenblattrollwespe, der Rosentriebbohrer, Spinnmilben, die Rosenzikade also einige.

Pflanzenschutzmittel gegen pilzliche Krankheiten der Rose sind zum Beispiel:

Bayer Garten Rosen Pilzschutz M
Bayer Garten Universal Pilzfrei Baycor M
Bayer Garten Universal Pilzfrei M
Celaflor Pilzfrei Saprol
Cuprozin flüssig
Aliette WG
Folicur
Gemüse Pilzfrei Saprol
Dithane Neo Tec
Naturen Netzschwefel WG
Detia Pflanzenpilzfrei
Previcur N
Signum
Teldor
Tilt 250 EC
Systhane 20 EW
Rovral WG

Pflanzenschutzmittel gegen tierische Schaderreger der Rose sind zum Beispiel:

Bayer 3 in 1 Schädlingsfrei Lizetan
Bayer Garten Combigranulat Lizetan
Bayer Garten Combistäbchen Lizetan neu
Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso
Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso Perfekt AF
Bayer Garten Zierpflanzenspray Lizetan
Bi 58
Calypso
Dimilin 80 WG
Confidor WG 70
Karate Zeon
Milbeknock
Lizetan Combigranulat
Lizetan Combistäbchen
Perfekthion
Pirimor Granulat
Plenum 50 WG
Steward
Trafo WG

Düngen Sie Ihre Rosen im  regelmäßigen Abstand mit  Dünger der Stickstoff Phosphor Kali und Schwefel enthält. Sorgen Sie für gute Nährstoffversorgung mit Handelsüblichen Dünger.
Dünger, Schwefel, Dünger, Schwefel sind wichtig.

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• Freitag, November 12th, 2010

Die Schwefel Düngung als wesentlicher Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion ist unumstritten, zu einer Standardmaßnahme geworden. Es stellt sich immer nur die Frage, welcher Schwefel Dünger ist unter den jeweiligen Betriebsverhältnissen oder Produktionsmetoden der Richtige. Aber auch die Frage des Umweltschutzes einer Maßvollen Düngung entsprechend den jeweiligen Bodenverhältnissen für eine nachhaltige pflanzliche Produktion treten immer mehr in den Vordergrund. Bei allem wirtschaftlichen Druck sollte immer mehr Augenmerk darauf gerichtet werden nachhaltig und umweltfreundlich zu produzieren. Die Wahl des richtigen Düngers ist dabei mit maßgebend. Ohne ausreichend Schwefel kann der verabreichte Stickstoff durch die Pflanzen nicht aufgenommen werden. Es kommt zu erheblichen Sickstoffverlusten die bis zu 50% und mehr betragen können. Diese Nitrate belasten unsere Umwelt und auch den Geldbeutel.
Hierbei finde ich den Spruch „ viel ist nicht immer viel wenig kann mit unter mehr sein „ absolut zutreffend.
Der Schwefel Bedarf der Kulturpflanzen wurde viele Jahre außer Acht gelassen. Es gab auch bedingt durch den Schwefeleintrag aus der Luft keinen Mangel. Konsequenten Umweltschutz Maßnahmen durch Filter und Absaugtechnik durch schwefelarme Kraftstoffe  haben die Luft sauberer gemacht. Mittlerweile kann man den Schwefel Eintrag aus der Luft in seiner Dünger Bedarfs Planung vollkommen außer acht lassen.
Die Tatsache das das Element Schwefel jahrzehntelang in der Landwirtschaft keine Rolle spielte zeigt sich darin, das es wenig  Kenntnisse bzw.  wissenschaftlich fundierte Veröffentlichungen zu diesem Tema gibt. Diese Tatsache wird sich aber in den nächsten Jahren ändern. International werden auf dem Gebiet der Schwefel Düngung erhebliche Anstrengungen unternommen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu bekommen.
Alleine die lapidare Behauptung elementarer Schwefel ist schlecht Sulfat Schwefel ist gut wird dabei nicht ausreichen. Es finden sich aber immer wieder genügend Gründe das ein oder andere Produkt schlecht zu reden. Und es finden sich auch immer wieder Leute die Ihre Professur dazu benutzen den Gelbeutel klingen zu lassen.
Wahrscheinlich wird sich die Wahrheit wieder in der Mitte finden.
Wer nicht selbst Forscht wird nie Erkenntnisse erhalten was für ihn gut oder falsch ist.
Ein wirtschaftlich vertretbares Maß zur Bereitschaft eigene Versuche auf seinen Flächen durchzuführen sollten bei jedem verantwortungsvollen Landwirt selbstverständlich sein.
Elementarer Schwefel Bentonit Dünger wird nie für sich in Anspruch nehmen können der Stein der Weisen zu sein oder als Feuerwehr erheblichen Schwefelmangel sofort ausgleichen zu können. Er nimmt aber für sich in Anspruch geeignet zu sein voraus schauend und nachhaltig den Boden und dementsprechend die Pflanze mit dem notwendigen Schwefel versorgen zu können. Der elementare Schwefel Bentonit Dünger ist zu 90% nach seiner Umsetzung pflanzenverfügbar. Selbstverständlich wird der Umsetzungsprozess durch die Temperatur beeinflusst. Darin begründet sich ein großer Vorteil nicht umgesetzter elementarer Schwefel Dünger kann in der vegetationslosen Zeit nicht ausgewaschen werden. Ebenso wird mit dem Beginn der Vegetationsperiode und dem stetig steigenden Temperaturen die Reaktionsgeschwindigkeit der Umsetzungsprozesse Schritt für Schritt erhöht. Ebenso wie das Pflanzenwachstum mit steigenden Temperaturen zunimmt.
Der heutige elementare Schwefel welcher zur Herstellung von Schwefel Bentonit Granulat Verwendung findet, wird vor der Weiterverarbeitung in mehrere Teilchengrößen ganz fein im Mikro und Nano  Bereich zermahlen und mit Bentonit als Tonmineral und Quellmittel vermischt. Das Bentonit sorgt nach nur einem kurzen Qellprozess dafür dass das Dünger Granulat in ganz kleine Partikel zerfällt. Dieser Prozess ermöglicht es erst den Bodenmikroben oder Thiobakterien mit dem Umsetzungsprozess zu beginnen.
Normaler Schwefel also nicht fein gemahlenem elementarem Schwefel ist nicht geeignet weil Schwefel nicht wasserlöslich ist und als Klumpen im Boden nur über mehrere Jahre zerfällt.
Aber selbst die fungizide Wirkung des Düngers ist nicht zu unterschätzen.

Krankenversicherung

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• Dienstag, Juli 13th, 2010

Bi 58 Bi58 Insektizid Compo 100ml Dimethoat


Bi 58®
Gegen saugende und beißende Insekten
an Gemüse und Zierpflanzen
 Systemische Wirkung, erfasst auch versteckt sitzende Insekten
 Breites Anwendungsspektrum
 Sofort- und Dauerwirkung
 Gute Pflanzenverträglichkeit
Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig!
Konzentrat, wie in der folgenden Tabelle beschrieben, in Wasser geben und gut durchmischen.
Die Pflanzen von allen Seiten gleichmäßig einsprühen. Immer nur soviel
Spritzbrühe ansetzten, wie an einem Tag benötigt wird. Reste der Spritzbrühe nicht aufbewahren
sondern 1:10 mit Wasser verdünnen und auf den behandelten Kulturen ausbringen.
Nicht ins Grundwasser gelangen lassen.
Dosierung: 14 Tropfen = 0,5 ml Bi 58®
28 Tropfen = 1,0 ml Bi 58®
Pflanzenschutzmittel,Schädlingsbekämpfungsmittel, Produkteigenschaften, Anwendung
Verträglichkeit:
Bi 58® nicht bei Chrysanthemen einsetzen.
Bi 58® zeichnet sich durch eine hervorragende, an zahlreichen Arten getestete Pflanzenverträglichkeit
aus wie z. B. bei: Abutilon, Anthurie, Aronstabgewächs, Begonie-Rex, Bergpalme,
Billbergie, Blattbegonie, Blattfarne, Bogenhanf, Brotnußbaum, Cinerarie, Dahlie,
Dieffenbachie, Drachenlilie, Efeu, Efeutute, Eselskopf, Fensterblatt, Fetthenne, Ficus, Zierliche
Fingeraralie, Fleißiges Lieschen, Gummibaum, Guzmanie, Hahnenkamm, Keulenlilie,
Kolbenfaden, Korallenranke, Kürbis, Lanzenrosette, Lorrainebegonie, Nachtfarn, Nelke,
Nesselblatt, Palme, Paprika, Passionsblume, Petunie, Philodendron, Rebenklimme, Rose,
Chinesischer Roseneibisch, Schönpfote, Stephanotis, Verbene, Wachsblume, Wunderstrauch,
Zierspargel, Zimmertanne, Zwergpfeffer, Zyperngras. Aufgrund der großen Zahl
von Pflanzenarten und ihren verschiedenen Sorten empfehlen wir, bei größeren Beständen
oder wertvollen Pflanzen die Empfindlichkeit an einzelnen Teilen der Pflanze zu prüfen.

Lizetan Combistäbchen Bayer 100 Stück Schädlingsfrei

Gegen saugende Schädlinge an Zierpflanzen in Blumentöpfen und Pflanzkübeln in Wohn- und Büroräumen, Wintergärten sowie Gewächshäusern.

Erdkultur:

* Schild-, Woll-, Blattläuse
* Weiße Fliegen
* Blattwanzen, Zikaden
* Thripse (ausgenommen Frankliniella)

Hydrokultur:

* Blatt- und Schildlausarten
* Weiße Fliegen

Eigenschaften:

* Systemische Wirkung: Erfasst sicher auch versteckt sitzende Schädlinge
* Wirkungsdauer: Bis zu 16 Wochen
* Spezialdünger: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink, Silizium
* Anti-Stress-Formel, ASF: Eingebauter Stress-Schutz für die Pflanze
* Bitrex®: Bitterstoff, der Brechreiz auslöst, so dass das Stäbchen ausgespuckt wird
* Einsteckhilfe: Einfaches und sauberes Platzieren der Stäbchen
Wirkstoffe:

25 g/kg Imidacloprid
4 % MgO
39 % NPK (16+8+12)

Anwendung/Dosierung:

Pro Behandlung eines 13er Topfes reicht bereits ein Stäbchen in der Erde aus. Bei Hydrokultur ist die halbe Aufwandmenge ausreichend.
Erdkultur: Stäbchen direkt in den Wurzelballen stecken. Anschließend gut gießen.
Hydrokultur: Entweder das Stäbchen in das vorhandene Gießwasser des Übertopfes legen oder bei größeren Containern geteilte Stäbchen in den Wasserstandsanzeiger platzieren. Bei Bedarf die Behandlung wiederholen.

Lizetan Combigranulat Bayer 200 g gegen Blattläuse

Gegen Schädlinge an Zimmer-, Kübel- und Containerpflanzen in Wohn- und Büroräumen sowie Wintergärten wie:
* Blatt-, Napfschild- und Wollläuse
* Weiße Fliegen
* Zikaden
* Thripse (ausgenommen Frankliniella).
Aufgrund eigener Erfahrung auch wirksam gegen
* Dickmaulrüsslerlarven
* Trauermückenlarven
Eigenschaften:
* Systemische Wirkung: Erfasst sicher auch versteckt sitzende Schädlinge
* Wirkungsdauer: Bis zu 16 Wochen
* Vollwertdünger: Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Schwefel, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink
* Anti-Stress-Formel, ASF: Eingebauter Stress-Schutz für die Pflanze
* Streumittel: Lange Haltbarkeit, einfache Dosierung, hohe Reichweite
Wirkstoffe:
25 g/kg Imidacloprid
93 % NPK
Anwendung/Dosierung:
2 g entsprechen 2 ml (siehe Messbecher)
2 g je Topf bis 13 cm Durchmesser (entspricht 2 g/l Topferde). Gegen Blattläuse reicht nach eigener Erfahrung die halbe Aufwandmenge aus.
Das Granulat auf die Erdoberfläche streuen, einarbeiten und anschließend gut gießen. Bei Bedarf die Behandlung wiederholen.

Compo VOROX Unkrautfrei Komplett


Compo VOROX Unkrautfrei Komplett

VOROX® Unkrautfrei Protekt ist ein Herbizid in Granulatform. Im Herbst und im Winter unter
Hecken, Ziergehölzen oder zwischen Bodendeckern angewendet, verhindert es das
Auflaufen von Gräsern und verschiedenen Unkräutern im nächsten Frühling und schützt die
behandelten Flächen für eine Saison.

VOROX® Unkraut-frei Direkt ist ein flüssiges Totalherbizid, welches gegen bestehendes
Unkraut eingesetzt wird. Es wird bis in die Wurzel abgetötet.

Mit dem Kombipack können Sie Unkraut das ganze Jahr über bekämpfen. VOROX® Unkrautfrei Protekt verhindert das Auskeimen von Gräser- und Unkrautsamen (Bodenherbizid).
Im Garten unter Hecken, Ziergehölzen und zwischen Bodendeckern.
Leicht auszubringen
Schützt die zu behandelten Flächen für eine Saison Anwendung von November bis März

Der im VOROX® Unkrautfrei Protekt enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich
über die Wurzel, kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird deshalb
erst mit Beginn der Vegetation sichtbar. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die
Wirkung. Das Mittel ist von hoher Verträglichkeit für Ziergehölze.
VOROX® Unkrautfrei Protekt wird direkt aus der Streudose ausgebracht. Eine gleichmäßige
Verteilung ist die Voraussetzung für eine optimale Wirkung. Eine besonders gleichmäßige
Verteilung wird erreicht, wenn man – ähnlich wie beim Düngen – die Fläche mit der halbierten
Granulatmenge zweimal abstreut (über Kreuz).
VOROX® Unkrautfrei Protekt lässt sich mit dem Siebeinsatz sowie mit der Öffnung ohne
Sieb ohne Schwierigkeit gleichmäßig verteilen.
Bei der Anwendung von VOROX® Unkrautfrei Protekt ist die Streudose waagerecht zu halten
und das Produkt durch leichte, gleichmäßige Streubewegungen auszubringen.

Aufwandmenge:

40 g/m2 streuen, 1 Anwendung jährlich.

Anwendung:

Vorox Unkrautfrei Direkt wird mit Wasser verdünnt und gleichmäßig auf die zu bekämpfenden Unkräuter gespritzt. Immer nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie am selben Tag gebraucht wird. Die Behandlung kann von Frühjahr bis Herbst erfolgen, wenn die zu bekämpfenden Pflanzen genug aufnahmefähige Blattmasse gebidet haben.

Aufwandmenge:

5ml / 10m2 spritzen  Wirkstoff 360 g / l Glyphosat, VOROX® Unkraut-frei Direkt wird von April bis Oktober angewendet.

Anwendung im Haus- und Kleingarten zulässig! Unbedingt die Packungsbeilage lesen!

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol®


Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol®

Eigenschaften | Inhaltsstoffe | Beschreibung | Anwendungszeitraum | Gebrauchsanleitung | Packungseinheit
Eigenschaften

Wirksam gegen die typischen drei Pilzkrankheiten Vollsystemische und heilende Wirkung Nicht bienengefährlich (B4)
Inhaltsstoffe

9,72 g/l Triticonazol
Beschreibung

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist ein systemisches Fungizid mit vorbeugenden und im Frühstadium heilenden Eigenschaften zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten (Echten Mehltau, Sternrußtau und Rost) an Rosen. Der Wirkstoff dringt in das Blattgewebe ein, bekämpft dort vorhandenen Befall und schützt vor Neubefall.
Anwendungszeitraum

März bis September
Gebrauchsanleitung

Ihre wertvollen Rosen schützen Sie am besten durch frühzeitige Spritzungen im Abstand von 12 bis 14 Tagen ab Beginn der Wachstumszeit. Bei bereits eingetretenem stärkeren Befall sollten zwischen den Spritzungen höchstens 10 Tage liegen.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® wird mit Wasser verdünnt gleichmäßig über die Rosen gespritzt. Immer nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie für eine Behandlung nötig ist. Zur Ermittlung der benötigten Wassermenge die zu behandelnden Pflanzen zuvor mit reinem Wasser tropfnass benetzen (Spritzung des Mittels kann nach Abtrocknung der Pflanzen erfolgen). Pilzkrankheiten lassen sich am wirkungsvollsten bekämpfen, wenn man frühzeitig mit den Behandlungen beginnt.

Bei wiederholten Anwendungen von Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen (beispielsweise Celaflor® Gemüse-Pilzfrei Saprol®) ohne Kreuzresistenz verwenden.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist gut pflanzenverträglich. Empfindlich reagieren können die Sorten Rock ‘n’ Roll, Kleine Dortmunderin, City of London, Rosa Perle, Christel von der Post, Lilli Marleen, Rumba, Monica, Desiree, Montana.

An heißen, sonnigen Tagen sollte Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® vorsorglich in den Morgen- oder Abendstunden gespritzt werden.

Sonstige Hinweise:
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol® ist unschädlich für Bienen und schont Laufkäfer, Marienkäfer, Raubmilben und Wolfsspinnen.

Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig.

Author:
• Donnerstag, März 18th, 2010

SCHWEFEL

Eigenschaften, Verwendung und wichtige chemische Verbindungen

1. EIGENSCHAFTEN

Schwefel ist das zweite Element der sechsten Hauptgruppe des Periodensystems. Der Name stammt vom lateinischen sulphur= Schwefel.

Schwefel ist ein gelbes, geruchloses Nichtmetall, das in zahlreichen Modifikationen auftritt. Die Basisstruktur ist ein gewellter Achterring („Kronenform“). Bei 444°C siedetSchwefel, wobei der Dampf aus Molekülen besteht, die nicht mehr als 8 Moleküle enthalten. Schwefel zeichnet sich durch seine große Reaktivität aus. So geht er mit fast allen anderen Elementen Verbindungen ein. Ausnahmen sind: Edelgase, Stickstoff, Tellur, Jod sowie die Edelmetalle Gold, Platin und Iridium. In seinen Verbindungen hat Schwefel im allgemeinen die Oxidationsstufe –2. Schwefel tritt sowohl gediegen als auch gebunden in sedimentären Lagerstätten und vulkanischen Ablagerungen auf.

Wichtige Schwefelmineralien:

– Zinkblende ZnS 12694gqv26dxi5s

– Anhydrit CaSO4

– Kieserit MgSO4

– Glaubersalz Na2SO4

Wird Schwefel an Luft erhitzt verbrennt er zu Schwefeldioxid. Zur Erlangung der Edelgaskonfiguration fehlen ihm lediglich 2 Elektronen. Schwefel ist ein schlechter elektrischer und thermischer Leiter. qx694g2126dxxi

Es gibt 4 Arten des Schwefels: Den a-, den b-, den l- und den m- Schwefel.

1.1 Fester Schwefel

Unter Normalbedingungen tritt die feste Modifikation, der sogenannte „rhombische Schwefel“ oder „a- Schwefel“ in Erscheinung.

Bei dieser Modifikation handelt es sich um gelbe, rhombische Kristalle, die aus ringförmigen S8- Molekülen aufgebaut sind. Diese spröden Kristalle sind geruch- und geschmacklos, in Wasser unlöslich, schwer löslich in Alkohol und Ether und leicht löslich in Kohlendisulfid.

Bei einer Temperatur von 95,6°C wandelt sich a- Schwefel unter geringem Wärmeverbrauch und Volumenvergrößerung langsam in eine zweite, etwas weniger dichte feste Modifikation, den sogenannten „monoklinenSchwefel“ oder „b- Schwefel“ um, der in Kohlendisulfid leicht löslich ist. b- Schwefel tritt in Form farbloser, nadelförmiger Kristalle in Erscheinung. Auch beim b- Schwefel handelt es sich um S 8- Ringmoleküle, die aber anders aufgebaut sind als bei der a- Form.

1.2 Flüssiger Schwefel

Bei 119,6°C schmilzt der monokline Schwefel (b- Schwefel) zu einer dünnen, durchsichtigen, hellgelben Flüssigkeit, dem sogenannten „l- Schwefel“ oder „cyclo- Oktaschwefel“. Diese Modifikation wird ebenfalls aus S8 Ringen gebildet. In flüssigem Schwefel können sich aber neben den S8 Ringen auch Ringe anderer Molekülgrößen befinden: z.B. S6, S7, S9, S10, S12, S18, etc.. Kühlt man diese Flüssigkeit unmittelbar nach dem Schmelzen ab. So erstarrt sie wieder bei 119.6°C und löst sich nach dem Erstarren vollständig in Kohlendisulfid auf.

Doch bei weiterem Erhitzen brechen die Schwefelringe auf und eine weitere Modifikation tritt hinzu. Die m- Form oder „catena- Polyschwefel“ ist dunkelbraun, harzartig zäh und besteht aus langen S- Molekülketten mit helixartiger Struktur. Diese Ketten können bis zu einer Million Schwefelatome enthalten. Anfangs stehen die l- Modifikation und die m- Modifikation im Gleichgewicht. Der Anteil des m- Schwefels wächst mit steigender Temperatur und überwiegt oberhalb von 159°C.

2. VERWENDUNG

2.1 Vorkommen

Schwefel gehört mit Sauerstoff, Selen, Tellur und Polonium zur Gruppe der Chalkogene. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste beträgt ca. 0,05 Gewichtsprozent. In der Natur kommtSchwefel unter anderem auch rein vor. Diese gediegenen Vorkommen sind vulkanischen Ursprungs und wurden in den vergangenen Jahrhunderten bevorzugt abgebaut. ReinerSchwefel wird gewonnen durch das Ausschmelzen und die anschließende Destillation schwefelhaltiger Gesteine und Erze. Mächtige Lager von freiemSchwefel finden sich vor allem in Italien (Sizilien), Nordamerika (Louisiana und Texas), Mittelamerika (Mexiko), Südamerika (Peru und Chile), Japan (Hokkaido) und Polen. Anorganisch gebundenerSchwefel findet sich vorwiegend in Form von Sulfiden (Salze des Schwefelwasserstoffs H 2S) und Sulfaten (Salze der Schwefelsäure H2SO4). Die Sulfide bezeichnet man je nach ihrem Aussehen als Kiese, Blenden und Glanze. Die meistverbreiteten unter ihnen sind der Eisenkies FeS2 (Schwefelkies, Pyrit), der Kupferkies CuFeS2, der Bleiglanz PbS und die Zinkblende ZnS.

Die wichtigsten Sulfate der Natur sind Calciumsulfat (Gips CaSO4 2 H2O), Magnesiumsulfat (Bittersalz MgSO4 7H2O), Bariumsulfat (Schwerspat CaSO4) und Natriumsulfat (Glaubersalz).

Auch als Bestandteil der Eiweißstoffe findet sich der Schwefel organisch gebunden im Pflanzen- und Tierreich. Der bei der Verwesung von Tierleichen oder beim Faulen von Eiern auftretenden üble Geruch kommt hauptsächlich von Schwefelverbindungen, die sich bei Eiweißfäulnis bilden.Auch in allen fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, kommen Schwefelverbindungen in erwähnenswerten Mengen vor.

2.2 Gewinnung

Heute verwendet man großteils das Frasch- Verfahren. Es wurde um 1900 von Hermann Frasch entwickelt, um Schwefellager in Texas und Louisiana in einigen hundert Metern tiefe auszubeuten.

Drei Rohre werden in das Bohrloch eingeführt. Am Fuß ist das äußere Rohr perforiert, durch die Löcher tritt von oben eingesperrter überhitzter Wasserdampf (rund 180°C) in das Schwefellager. 10- 15 Tonnen Dampf schmelzen eine Tonne Schwefel. Durch das innere Rohr wird heiße Pressluft (rund 40 bar) eingeblasen, die dann den geschmolzenen Schwefel im mittleren Rohr zutage bringt. So ein Bohrloch fördert ca. 300 Tonnen Schwefel pro Tag.

Der erstarrte Schwefel ist so rein, dass er direkt an die Verbraucher verschickt werden kann. Zur Zeit werden ca. 80 Tonnen Schwefel pro Jahr abgebaut. Der Preis dafür beträgt ca. 145 Euro pro Tonne

Einen weiteren großen Anteil erhält man bei der Entschwefelung von Erdöl und Erdgas nach dem Claus- Verfahren. In zwei Stufen wird der im Erdgas (oder in Kokereigasen) enthaltene Schwefelwasserstoff (H2S) zunächst zu einem Drittel mit Sauerstoff in einer Brennkammer zu Schwefeldioxid verbrannt. Dieses wird dann zusammen mit den restlichen zwei Dritteln Schwefelwasserstoff in Gegenwart eines Bauxitkatalysators bei 300°C umgesetzt:

1. Schritt 2 H2S + 3 O2 ¾® 2 SO2 + 2 H2O

2. Schritt 2 SO2 + 4 H2S ¾® 6 S + 4 H2O

3. Schritt 6 H2S + 3 O2 ¾® 6 S + 6 H2O

2.3 Verwendung

Da Schwefel an den verschiedensten Stellen der Erde vorkommt, war dieser Stoff bereits Menschen des Altertums bekannt. Besonders die Brennbarkeit des Schwefels und die stechenden Dämpfe, die bei seiner Verbrennung frei wurden, weckten schon früh das Interesse der Menschen. In China und im alten Ägypten verwendete manSchwefel zum Bleichen von Textilien und zum Räuchern. Auch im antiken Griechenland kannte man die gelbe Substanz, wo sie darüber hinaus auch als Arzneimittel eingesetzt wurden.

Auch für die Alchemisten des Mittelalters war Schwefel von ganz besonderem Interesse, zumal man annahm, dass Schwefeldämpfe Ausdünstungen der Hölle waren. Mehr durch Zufall entdeckte ein deutscher Mönch Anfang des 14. Jahrhunderts die explosive Wirkung eines pulverförmigen Gemisch, das ganz wesentlich ausSchwefel bestand. Als Schießpulver sollte es wenig später di gesamte Waffentechnologie grundlegend verändern. Aber erst 1777 erkannte der Franzose Antoine de Lavoisier in der gelben Substanz ein eigenständiges Element. Mit dem Beginn der industriellen Revolution im ausgehenden 18. Jahrhundert wurdeauch die technische Bedeutung von Schwefel und insbesondere Schwefelsäure spürbar. Der größte Abnehmer von Schwefelsäure, deren Erzeugung schon seit dem Mittelalter bekannt war, blieb lange Zeit die Textilindustrie.

Schwefel ist neben Salz, Kalk, Kohle und Erdöl einer der fünf Basisrohstoffe der chemischen Industrie. Etwa 85% der Schwefelproduktion dienen der Schwefelsäureherstellung. Rund 10% werden rein genutzt. ReinerSchwefel wird unter anderem zur Herstellung von Schießpulver, Streichhölzern und Feuerwerkskörpern benutzt. Zum „Schwefel“ das heißt zum Abtöten von Bakterien und Schimmelpilzen, wird Schwefel auch beim Reinigen der Weinfässer oder bei der Konservierung von Nahrungsmittel eingesetzt. Im Pflanzenschutz wird Schwefel in Form von Netzschwefel (entsteht durch erhitzen reinen Schwefels und anschließender Auskristallisieren in kaltem Wasser), benutzt. Spritzungen mit Netzschwefel wirken gegen Schorf und gegen Mehltau,

Auch in der Medizin spielt Schwefel eine große Rolle. Chronische Bronchitis und Tuberkulose werden ebenso mit Schwefelpräparaten behandelt wie Bluthochdruck und Verletzungen der Mundschleimhaut. Schwefelhaltige Heilquellen helfen gegen Rheuma, Gicht oder Ekzeme. In der kosmetischen Medizin sind schwefelhaltige Präparate in der Behandlung von Akne oder Schuppen nicht mehr wegzudenken.

Je mehr Schwefel ein Land verbraucht, desto höher ist sein Lebensstandart. Das gilt für landwirtschaftliche Produkte und ganz besonders für die Industrie. In der Stahlindustrie ist Schwefel genauso unentbehrlich, wie bei der Vulkanisierung von Kautschuk ( Herstellung von Autoreifen).

2. WICHTIGE CHEMISCHE VERBINDUNGEN

Chemische Reaktionen von Schwefel

S + O2 ¾® SO2 (Schwefeldioxid)

SO2 + H2O ¾® H2SO3 (schwefelige Säure)

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3 (Schwefeltrioxid)

SO3 + H2O ¾® H2SO4 (Schwefelsäure)

3.1 Schwefelwasserstoff H2S

3.1.1 Eigenschaften

Schwefelwasserstoff ist ein farbloses, nach faulen Eiern riechendes, stark giftiges Gas, das sich leicht zu einer farblosen Flüssigkeit kondensieren lässt, welche bei -60°C siedet und bei –85°C erstarrt. Flüssiger Schwefelwasserstoff ist wie flüssiges Wasser ein Lösungsmittel für zahlreiche Stoffe.

Bei hoher Temperatur zerfällt Schwefelwasserstoff in Umkehrung seiner Bildung aus den Elementen wieder weitgehend in Schwefel und Wasserstoff.

2 H2S + 2 O2 ¾® 2 S + 2 H2O

Eine gesättigte Lösung besitzt einen pH- Wert von 4,5 und reagiert schwach sauer. An der Luft entzündet, verbrennt er je nach Luftzufuhr mit blauer Flamme zu Wasser und Schwefeldioxid oder zu Wasser und Schwefel. Mit Metallen bildet er bei Anwesenheit von Feuchtigkeit Metallsulfide, z.B. mit Eisen Eisensulfid, mit Chlor Chlorwasserstoff und mit Schwefelsäure Schwefel und Schwefeldioxid.

3.1.2 Entstehung von H2S

Vulkanismus:

Viele Vulkane wie zum Beispiel der Vesuv enthalten in ihren Abgasen neben Schwefeldioxid auch große Mengen von Schwefelwasserstoff. Hierher kommen auch die Schwefelwasserstoffanteile in manchen Heilbädern.

Anaerobe Fäulnisprozesse:

H2S entsteht bei der Zersetzung von schwefelhaltigen Aminosäuren der Eiweißstoffe unter dem Einfluss von Fäulnis- u. Schwefelbakterien, z.B. in Sümpfen, stehenden Gewässern und Kläranlagen.

Menschen und Tiere emittieren mit Atemluft und Darmgasen stets H2S.

Im Labor kann Schwefelwasserstoff durch die Einwirkung von Salzsäure auf Eisensulfid erhalten werden:

FeS + 2 HCL ¾® FeCl2 + H2S

In der Technik erfolgt die Herstellung durch die Reaktion von Schwefel und Wasserstoff bei ca. 350°C mit Hilfe von Katalysatoren:

S + H2 ¾® H2S

  1. Wirkung auf den menschlichen Körper

Schwefelwasserstoff ist ein hochgiftiges Gas, das fast so giftig wie Blausäure wirkt. Luft, die nur wenig Prozent des Gases enthält, wirkt innerhalb weniger Sekunden tödlich. Vergiftungen mit kleineren Mengen führen zu Schwindel, Atemnot und Erregungszuständen. Die Giftwirkung beruht auf einer Umwandlung des Blutfarbstoffes Hämoglobin zu Sulfhämoglobin, einer Schwefelverbindung. Dadurch wird das Atemzentrum gelähmt, dem eine Schädigung des Herzens folgt. Bei Vergiftungsfällen sollte viel frische Luft geatmet und gegebenenfalls auch künstlich beatmet werden.

3.1.4 Verwendung

Außer zur Schwefelgewinnung dient Schwefelwasserstoff zur Herstellung von Natriumhydrogensulfid, Natriumsulfid und organischen Schwefel- Verbindungen wie Thiophenen und Thiolen.

Schwefelwasserstoff wird auch verwendet bei der Herstellung von Sulfatzellstoff nach dem Kraft- Verfahren und bei der Oberflächenbehandlung von Metallen

3.2 Schwefeldioxid SO2

3.2.1 Eigenschaften

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes, nicht brennbares Gas. Es lässt sich leicht zu einer farblosen Flüssigkeit verdichten, die bei -10°C siedet und bei -75,48°C zu weißen Kristallen erstarrt. In Wasser ist Schwefeldioxid leicht löslich. Flüssiges Schwefeldioxid ist ein ausgezeichnetes Lösungsmittel für viele anorganische und organische Stoffe.

In der Natur befindet sich Schwefeldioxid in vulkanischen Gasen und im Erdgas.

Die wässrige Lösung des Schwefeldioxids reagiert sauer und verhält sich auch sonst wie eine Säurelösung. Im übrigen ist das Schwefeldioxid durch seine reduzierende Wirkung ausgezeichnet, die auf seinem Bestreben beruht, sich zur Oxidationsstufe der Schwefelsäure zu oxidieren:

SO2 + O ¾® SO3

Viele organische Farbstoffe werden durch Schwefeldioxid entfärbt, worauf die Bleichwirkung beruht, die man z.B. zum Bleichen von Stroh, Seide, Seide, Wolle und anderen Stoffen verwendet, welche die Chlorbleiche nicht vertragen.

Die oxidierende Wirkung des Schwefeldioxids zeigt sich nur beim Erhitzen mit besonders kräftigen Reduktionsmittel (Magnesium, Aluminium, Kalium, Calcium), da die Sauerstoffatome des SO2- Moleküls sehr fest gebunden sind. Dementsprechend unterhält auch Schwefeldioxid die Verbrennung nicht. Man kann daher z.B. Brände im Inneren von Schornsteinen dadurch löschen, dassman unter Schwefel abbrennt. Der Schwefel bindet dann allen Sauerstoff, so dass der Ruß nicht weiterbrennen kann.

3.2.2 Herstellung

Beim Verbrennen von Schwefel an der Luft entsteht Schwefeldioxid

S + O2 ¾® SO2

Ein weiteres wichtiges Verfahren stellt das Rösten des Minerals Pyrit (Eisensulfid FeS2) oder anderer Sulfiderze dar. Der Pyrit wird auf über 800°C erhitzt, wobei sich Röstgase bilden:

4 FeS2 + 11 O2 ¾® 2 Fe2O3 + 8 SO2

Das Schwefeldioxid wird durch eine Absorption mit kaltem Wasser aus den Röstgasen abgetrennt und danach wieder aus dem Wasser mit Wasserdampf ausgetrieben. Daneben existieren noch weitere Verfahren, insbesondere entsteht Schwefeldioxid als Nebenprodukt bei vielen chemischen Reaktionen.

3.2.3 Verwendung

Verwendung in erster Linie für die Schwefelsäureproduktion. Da die Verdampfungsenergie sehr groß ist dient flüssiges SO2 als Kühlmedium in Kältegeräten. Weitere Nutzung als Desinfektionsmittel, in der Schädlingsbekämpfung und zum Bleichen.

Bei festen Brennstoffen (Braun- und Steinkohle) ist nur eine Entschwefelung der Rauchgase möglich. Die heute in Kraftwerken meist verwendeten Verfahren benötigen dazu Kalk oder Calciumhydroxid, wobei der Kalk bereits im Verbrennungsraum zugesetzt wird und/ oder die Rauchgase mit einer Calciumhydroxidlösung zur Reaktion gebracht werden.

CaCO3 CO2

SO2 + ¾® CaSO3 +

Ca(OH)2 H2O

Das entstehende Calciumsulfid CaSO3 reagiert zum Großteil mit Sauerstoff weiter zu Calciumsulfat CaSO4 (Gips), das Endprodukt kann von der Baustoffindustrie verwendet werden.

 

3.2.4 Wirkung auf den menschlichen Körper

Schwefeldioxid ist ein starkes Atemgift. Schon geringe Konzentrationen in der Luft (0,04%) können Husten, Atemnot oder eine Entzündung der Atemwege hervorrufen. Lösungen von Schwefeldioxid in Wasser verätzen die Magenwände, wenn sie getrunken werden.

 

3.3 Schwefeltrioxid SO3

3.3.1 Eigenschaften

Schwefeltrioxid tritt in drei Modifikationen auf:

a- und b- SO3 bilden weiße, glänzende verfilzte Nadeln der Moleküle (SO3)n und (SO3)m mit m > n > 3. Beim Schmelzen zerfallen sie zu (SO3)3 und SO3. Das feste SO3 im Handel ist ein Gemisch aus a- und b- Form.

g- SO3 ist eine eisartige, durchscheinende, vorwiegend aus (SO3)2- Molekülen aufgebaute Masse. Sie schmilzt bei 16,86°C. Unterhalb von Raumtemperatur geht diese Modifikation langsam in die a- und b- Form über.

SO3 raucht an feuchter Luft durch Bildung von Schwefelsäuretröpfchen und ist ein starkes Oxidationsmittel. Mit Wasser reagiert Schwefeltrioxid unter starker Wärmeentwicklung zu Schwefelsäure.

3.3.2 Herstellung

Schwefeltrioxid kann nicht durch direkte Verbrennung von Schwefel hergestellt werden, da Schwefeltrioxid in der Wärme zerfällt. Technische Gewinnung bei 400- 600°C aus Schwefeldioxid:

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3

Reines SO3 wird aus Oleum; z.B. durch Destillation und Verflüssigung der Dämpfe gewonnen, wobei die Temperatur von 27°C nicht unterschritten werden darf, um ein Erstarren des SO3 zu verhindern.

Die Reaktionsgeschwindigkeit ist sehr klein und muss durch Katalysatoren (z.B. Platin) beschleunigt werden.

Gewinnung im Labor durch Entwässern von konzentrierter Schwefelsäure oder durch Erhitzen von rauchender Schwefelsäure.

3.3.3 Verwendung

Zur Herstellung von Chlorsulfonsäure, Thionchlorid und Amidoschwefelsäure; zur Sulfonierung organischer Verbindungen insbesondere in der Waschmittelindustrie

 

3.4 Schwefelige Säure H2SO3

3.4.1 Eigenschaften

Schwefelige Säure ist eine farblose, zweiprotonige Säure, sie zerfällt leicht in H2O und SO2. Von Bedeutung sind vor allem ihre Salze. Man gewinnt die Salze der schwefeligen Säure durch Einleiten von Schwefeldioxid in wässrige Lösungen oder Suspensionen von Hydroxiden.

Die wichtigste Eigenschaft der schwefeligen Säure und ihrer Salze ist ihre reduzierende Wirkung. Sie beruht auf dem Bestreben der schwefeligen Säure in die höhere Oxidationsstufe der Schwefelsäure überzugehen.

So wandeln sich z.B. die Sulfite und die schwefelige Säure in wässrigen Lösungen an der Luft langsam in Sulfate bzw. Schwefelsäure um.

3.4.2 Gewinnung

Schwefeldioxid ist gut wasserlöslich, wobei ein Teil der Moleküle mit Wasser zu schwefeliger Säure reagiert:

SO2 + H2O ¾® H2SO3

Die Reaktion von Schwefeldioxid in wässrigen Lösungen erfolgt in zwei Stufen:

1. Stufe: SO2 + 2 H2O ¾® H3O+ + HSO3- Hydrogensulfit- Ion

2. Stufe: HSO3- + H2O ¾® H3O+ + SO32- Sulfit- Ion

3.4.3 Verwendung

Als Bleichmittel für Wolle, Seide und Stroh; zur Sulfitzellstoffgewinnung; als Reduktionsmittel z.B. in der analytischen Chemie

 

 

 

3.5 Schwefelsäure H2SO4

3.5.1 Eigenschaften

Die zweibasige Schwefelsäure ist eine farblose, ölige Flüssigkeit. Sie ist stark hygroskopisch (wasseranziehend) und wirkt stark oxidierend. In konzentrierter Form enthält sie noch 2 % Wasser und sie mischt sich mit Wasser unter starker Wärmeentwicklung. Ihr Siedepunkt liegt bei 338°C.

Konzentrierte Schwefelsäure zerstört organische Stoffe wie Zucker, Baumwollgewebe oder Haut unter Bildung von schwarzen Kohlenstoff. Gibt man in einem Glas konzentrierte Schwefelsäure auf Traubenzucker, entzieht sie dem Kohlenhydrat Wasserstoff und Sauerstoff, so dass nur noch das Kohlenstoffgerüst des Zuckers zurückbleibt. Man erhält nach einer Weile eine stark aufgeblähte Masse.

Im Magen verursacht Schwefelsäure lebensgefährliche Verätzungen. Gegenmaßnahmen sind das Trinken von Milch und die Neutralisation der Säure mit einer Mischung aus Wasser und Magnesiumoxid:

MgO + H2SO4 ¾® MgSO4 + H2O

Eisen und Blei widerstehen der konzentrierten Schwefelsäure. Eisen wird passiviert und das Blei bildet einen unlöslichen Überzug aus Bleisulfat. Daher kann Schwefelsäure unbedenklich in Bleigefäßen aufbewahrt oder in Eisenrohren transportiert werden. Reine 100%- ige Schwefelsäure leitet den elektrischen Strom nur schwach. Mit zunehmender Verdünnung spaltet die Säure zunächst ein Proton (H+) ab, bei stärkerer Verdünnung dissoziiert auch das zweite Proton und die Leitfähigkeit nimmt zu:

1. Schritt:

H2SO4 + H2O ¾® HSO4- + H3O+

È

H+

Schwefelsäure + Wasser ¾® Hydrogensulfation + H3O+- Ion

¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾

2. Schritt:

HSO4- + H2O ¾® SO42- + H3O+

È

H+

Hydrogensulfation + Wasser ¾® Sulfation + H3O+- Ion

¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾

Gesamtreaktion:

H2SO4 + 2 H2O ¾® SO42- + 2 H3O+

3.5.2 Herstellung

Das Doppelkontaktverfahren

In der chemischen Industrie ist das Bleikammerverfahren inzwischen von dem Kontaktverfahren verdrängt worden.

1. Schritt:

In einem Verbrennungsofen wird reiner Schwefel mit Luftsauerstoff verbrannt, dabei entsteht in einer Oxidation Schwefeldioxid:

S + O2 ¾® SO2

2. Schritt:

Das bei der Verbrennung von Schwefel zu Schwefeldioxid entstandene Röstgas besteht vor allem aus Stickstoffverbindungen, Sauerstoff und Schwefeldioxid. Das Röstgas darf nicht sofort direkt über den Kontakt im Kontaktofen geleitet werden, da zunächst eine Reinigung des Gasgemischs vollzogen werden muss. Flugstaub und Arsenverbindungen, die im Röstgas enthalten sind, wirken nämlich als „Katalysatorengifte“. Zur Reinigung des Röstgases wird heute die Elektrofiltration eingesetzt.

3. Schritt:

Im Kontaktofen wird das gereinigte Gasgemisch mit Sauerstoff weit oxidiert, dabei entsteht Schwefeltrioxid:

2 SO2 + O2 ¾® 2 SO3

Damit diese Reaktion überhaupt stattfindet, müssen folgende Reaktionsbedingungen vorliegen:

– eine Temperatur von 440°C

– Verhältnis des Gasgemischs Schwefeldioxid: Sauerstoff = 1 : 2

– Vorliegen eines Vanadiumoxid- Katalysators, welcher die Reaktion beschleunigt

Erst wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind, verläuft die Reaktion optimal.

4. Schritt

Im Zwischenabsorber wird Schwefeltrioxid in konzentrierte Schwefelsäure eingeleitet.

Im Endabsorber wird Wasser zugegeben. Das Schwefeltrioxid löst sich im Wasser und bildet dabei Schwefelsäure nach folgender Reaktionsgleichung:

SO3 + H2O ¾® H2SO4

Diese Reaktion findet nur statt, wenn zum Schwefeltrioxid im Zwischenabsorber konzentrierte Schwefelsäure zugegeben wird. Das Schwefeltrioxid bildet mit der konzentrierten Schwefelsäure Oleum (rauchende Schwefelsäure), welche mit Wasser zu Schwefelsäure zerfällt. Eine Direkteinleitung des Schwefeltrioxids in Wasser würde zu einer zu heftigen Reaktion führen.

Im Handel erhält man die entstandene „Kontaktsäure“ als konzentrierte Schwefelsäure (98%) oder als „rauchende Schwefelsäure“ (Oleum), die einen SO3- Überschuss enthält.

3.5.3 Verwendung

Schwefelsäure ist die meist gebrauchte Chemikalie der Welt. Der größte Teil der Schwefelsäureerzeugung geht an die Landwirtschaft zur Produktion von Phosphat- oder Sulfatdüngern. Auch bei der Herstellung von künstlichen Tensiden, Arzneimitteln (Sulfonamide), Farbstoffen, Sprengstoffen (TNT, Nitroglycerin), Kunststoffen, Waschmitteln, Trockenmittel, Autobatterien,  und Nahrungsmittelsäuren (Zitronensäure, Ascorbinsäure,….) spielt Schwefelsäure eine wichtige Rolle.  Ähnlich wie reines Wasser leitet reine Schwefelsäure in geringem Maße elektrischen Strom .

3.6. Organische Schwefelverbindungen

 

Thiole oder Thioalkohole sind Monosubstitutionsprodukte des Schwefelwasserstoffs und enthalten als funktionelle Gruppe die SH- Gruppe. z.B. Cystein (eine Aminosäure).

Thiole haben ebenso wie Alkohole niedrige Schmelzpunkte, da sie keine Wasserstoffbrücken ausbilden können. Thiole sind auch viel stärker sauer als Alkohole und bilden gut kristallisierende Schwermetallsalze.

3.6.1. Vorkommen

In der Natur bilden sich Thiole bei Zersetzungsprozessen (Fäulnis) von Eiweiß. Sie sind für den unangenehmen Geruch bei der Verwesung organischer Substanzen mit verantwortlich.

Auch in allen fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, kommen Schwefelverbindungen in erwähnenswerten Mengen vor.

 

3.6.2. Reaktionen

Thiole können oxidiert werden. Der Angriff erfolgt nicht am C- Atom wie bei den Alkoholen, sondern am S- Atom. Man enthält je nach Bedingungen Disulfide oder Sulfonsäuren.

3.6.3. Sulfonsäuren R -SO3H

Die SO3H- Gruppe heißt Sulfonsäuregruppe. In den Sulfonsäuren ist der Schwefel direkt an ein C- Atom gebunden.

 

  • Herstellung

Aromatische Sulfonsäuren entstehen durch die Sulfonierung von Benzol mit SO3 oder konzentrierter Schwefelsäure.

  • Verwendung

Die Natriumsalze aromatischer Sulfonsäuren dienen als Tenside. Zu den wichtigsten Vertretern der Anionenaktiven Tenside gehören die Fettalkoholsulfate (Natriumsalze der Schwefelsäure von Fettalkoholen), Alkylsulfonate und Alkylbenzolsulfonate (Salze starker Säuren mit einer starken Base).

Fettalkoholsulfat: O

||

CH3 – ( CH2 )n – O – S – O- Na+

||

O

Einige Sulfonamide werden als Chemotherapeutikum verwendet.

Knoblauch enthält eine Vielzahl an S- haltigen Verbindungen, die unter anderem für sein intensives Aroma verantwortlich sind. Viele dieser Verbindungen zeigen aber auch antibakterielle Eigenschaften und hemmen z.B. das Bakterienwachstum.

Author:
• Mittwoch, Februar 10th, 2010

Wo kann ich Schwefel Bentonit Pastillen oder Granulat Online bestellen oder aber auch Online kaufen???

In Stralsund natürlich kurz vor der schönen Insel Rügen. Der Online Shop hat folgende Adresse

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Elementarer Schwefel, Granulat zum Streuen

Schwefel-Pastillen-Granulat enthalten 90 % elementaren Schwefel und 10 % Bentonit zum quellen. Der in  Schwefel-Pastillen-Granulat enthaltene elementare Schwefel wird zu 75 bis 90 % von den Pflanzen aufgenommen. Warum elementaren Schwefel verwenden?

Wohin wird geliefert?  Mecklenburg Vorpommern, Stralsund, Rügen, Deutschland weit für Sie.

Welche Kunden werden beliefert!!!! die Landwirtschaft, der Gartenbau, Agrar- Betriebe, den Obstbau, Baumschule, private Garten-Besitzer und Hobby-Gärtner kurz gesagt alle Betriebe oder Einzelpersonen  die sich mit der pflanzlichen Produktion beschäftigen.

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Kulturen Agri Services ein Agrar Handelsunternehmen mit einem breiten Liefersortiment in Stralsund der schönen Hanesstadt kurz vor der Insel Rügen.

Agrar Handel, Landwirtschaft, Chemie, Dünger, Kulturen, Gartenbau sie alle brauchen Schwefel.

Produkte von Manna, Compo, Celaflor finden Sie unter dem  Shop    www.kas-stralsund.de kurz vor Rügen.

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• Dienstag, Februar 09th, 2010

Schwefel oder elementarer Schwefel wirkt  sehr gut zur Absenkung des pH-Wertes in Kompostsubstraten.

Bei der Herstellung von gärtnerischen Erden können bis zu 40% nährstoffarme Materialien wie zum Beispiel, Kokosfaser, Rindenhäcksel, Holzhäcksel aber auch Torf dem hochwertigen Kompost beigemischt werden. Dabei stellen sich erfahrungsgemäß pflanzenverträgliche Nährstoff und Salzgehalte ein. Durch  eine ergänzende Verwendung von sauer wirkendem Torf ist nur im Ausnahmefall mit gewünschten pH-Werten im mäßig bis schwach saueren Bereich zu rechnen.

Torffreie bzw. Torfreduzierte Substratmischungen auf der Basis von Kompost zeigen unter Kulturbedingungen oftmals eine meist neutrale bis zur alkalischen Reaktion. Damit verbunden sind Schäden durch induzierten Spurennährstoff oder auch Phosphatmangel. Bemühungen durch Düngung ( sauerwirkende Düngung ) oder eine mögliche Bewässerung mit kalkfreiem Wasser eine Veränderung der Alkalität dieser Kompostsubstrate zu erreichen sind meistens nicht zu erreichen. Bei der Verwendung von starken Säuren wie Schwefel-Säure oder auch Salpeter-Säure wird auf Grund der Kultur gefährdenden  ätzenden Wirkung eine deutliche Grenze aufgezeigt.

Schwefel insbesondere elementarer Schwefel  sind in seiner versauernden Reaktion Kultur schonend und wirkungsvoll zu gleich. Bisher fehlte aber dem gärtnerischen Pflanzenbau jegliche Erfahrung in Bezug auf die Verwendung von elementarem Schwefel. Wissenschaftler haben in einem mehrjährigen Forschungsprojekt umfangreiche Untersuchungsergebnisse und Anwendungsempfehlungen zu Verwendung von Schwefel zur pH-wert Absenkung in Kultur-Substraten erarbeitet.

Elementarer Schwefel, Schwefel-Bentonit Pastillen.

Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die pH-Absenkung mit elementarem Schwefel erfolgt durch ubiquitäre Bakterien.
  • Die mikrobielle Schwefel-Transformation im Substrat zu Schwefelsäure ist im Hinblick auf die kalkzehrende Wirkung (pH-Absenkung) sehr effizient.
  • Die pH-Absenkung beruht auf der Umwandlung von basisch wirkendem Calciumcarbonat zu Calciumsulfat, welches keinen Einfluss auf den pH-Wert nimmt und in einem sehr weiten Rahmen das Pflanzenwachstum nicht beeinträchtigt.
  • In ursprünglich kalkreichen Substraten auf der Basis von qualitativ hochwertigem Kompost können durch gezielte pH-Absenkungen Pflanzenschäden in Folge von Spurennährstoff- oder Phosphatmangel vermieden werden. Selbst säureliebende Pflanzen, wie z.B. Calluna, Rhododendron, Citrus und Bougainvillea lassen sich in derartigen Substraten kultivieren.
  • Eine Gefährdung durch Verätzungen ist bei der Schwefelanwendung nicht gegeben, da die Schwefelsäure erst im Substrat gebildet und dort ab gepuffert wird.
  • Elementarer Schwefel steht als mineralischer Rohstoff aus natürlichen Vorkommen, insbesondere aber als Rückstandsschwefel aus verschiedenen Bereichen der Industrie in großen Mengen zur Verfügung.
  • Die Kosten für die Substratherstellung werden durch Schwefelgaben nur unwesentlich erhöht.

Elementarer Schwefel, Schwefel-Bentonit Pastillen.

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Einige Artikel des Lieferanten auch für den Hobby-Bereich wie zum Beispiel, Roundup,Roundup Ultra Max, Banvel M, Schneckenlinsen, Eisendünger, Glyphosat, Unkrauttod, Unkrautex, Unkrautvernichter finden Sie unter der Internetadresse

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• Mittwoch, Januar 13th, 2010

mais blog

Mais ob Körner, Silo, Futter,  als CCM oder Energie-Lieferant für Biogasanlage gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Umso wichtiger ist es die damit verbundenen Probleme in den Griff zu bekommen. Keine andere Feldfrucht erreicht pro Flächeneinheit eine ähnliche oder höhere Nährstoff-Ausbeute als der Mais. Er ist ein wichtiger nachwachsender Rohstoff für die tierische Produktion für die menschliche Ernährung und für die Biogaserzeugung.

Umso wichtiger ist es mittels geeigneter Produktionsverfahren die Mais-Produktion zu sichern. Mittlerweile kommt es im Mais Anbau nicht nur auf Masse an. Nein es zählt der Energie-Gehalt im richtigen Verhältnis zum Masse Ertrag.

Eine ausgewogene und Ertragsorientierte Düngerstrategie spielt in der Mais Produktion eine mit Entscheidende Rolle.  Bei jeder  Strategie Planung geht der Planer von einem optimalen Witterungsverlauf aus. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die landwirtschaftliche Produktion unter freien Himmel von so vielen Faktoren abhängt,  und ein optimaler Witterungsverlauf nur sehr selten eintritt.

Bei der Stickstoffdüngung ist es erheblich sinnvoller N-stabilisierte Dünger auszubringen ob flächig oder als Unterfußdüngung. So werden die Stickstoff Verluste,  die bei sehr feuchter Witterung zwischen 30-40 kg rein N /ha betragen können ausgeschlossen. Der Vorteil der N-stabilisierten Stickstoff-Düngung liegt in der Zusammenlegung der Stickstoff-Gabe in der Reduzierung der Stickstoff Verluste und der Stickstoffversorgung während der gesamten Wachstumsphase.

Ebenso wichtig ist eine ordentliche Schwefel –Düngung. Die Pflanze benötigt um 4 kg Stickstoff umsetzen zu können1 kg Schwefel. Wenn Schwefel in ausreichender Menge nicht der Pflanze zur Verfügung steht, kann der angebotene Stickstoff auch nicht verarbeitet bzw. umgesetzt werden. Dort bietet sich elementarer Schwefel Dünger als Depot Dünger hervorragend an. Der elementare Schwefel Dünger wirkt langsam und nachhaltig es kommt zu keinen Nährstoff Verlust. Der dem Mais-Bestand zugeführte Stickstoff-Dünger wird auf Grund der ständigen Schwefelverfügbarkeit optimal umgesetzt.

Mit dieser Dünger Strategie leisten Sie einen Beitrag den Nährstoffeintrag ins Grundwasser zu minimieren.

Schwefel ja oder Schwefel nein? Fehlt Schwefel sind die ökonomischen Verluste enorm.

Schwefel Bentonit Granulat Aufwandmenge je Hektar 40 kg.  Im Mais Anbau

Schwefel Bentonit Pastillen Granulat

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