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	<title>Schwefelbedarf &#187; simplex</title>
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	<description>Ein Blog über den zunehmenden Schwefelbedarf</description>
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		<title>Schwefel im Gr&#252;nland der Gewinn liegt im Futter</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 16:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bonario</dc:creator>
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<p><strong>Schwefel im Gr&#252;nland Gewinn liegt im Grundfutter</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Stickstoff, Phosphor, Kali und so weiter, unz&#228;hlige Abhandlungen gibt es dar&#252;ber. Aber wo bleibt der Schwefel?  Wurde er im Eifer des Gefechtes als wichtiger Makron&#228;hrstoff vergessen, oder war genug  Schwefel als D&#252;nger vorhanden? Diese Frage stellt sich mehr und mehr. Selbst die Wissenschaft stellt fest, dass es in Bezug auf das Element Schwefel als D&#252;ngemittel erheblichen Forschungsbedarf gibt. Wo liegt der Weisheit letzter Schluss? Neben Raps und Getreide zeigt in einigen Untersuchungen auch Gr&#252;nland eine positive Reaktion auf Schwefeld&#252;ngung. Die Ergebnisse der Untersuchungen variieren in Abh&#228;ngigkeit vom Standort und der Nutzungsintensit&#228;t.</p>
<p>Fest steht das der Schwefel Bedarf enorm zugenommen hat. Fest steht auch, dass die Schwefeleintr&#228;ge aus der Luft deutlich abgenommen haben. Ich w&#252;rde bald sagen diese Quelle kann meiner Meinung nach v&#246;llig au&#223;er Acht gelassen werden.</p>
<p>Gute Futterqualit&#228;ten und hohe Ertr&#228;ge sind ohne zus&#228;tzliche Schwefel D&#252;nger nicht mehr m&#246;glich. Die Pflanze ben&#246;tigt den Schwefel, Sulfur bzw. Sulphur zur Bildung von Chlorophyll zum Aufbau von Eiwei&#223; in der entsprechenden Qualit&#228;t. Schwefel ist als Makroelement f&#252;r die Ern&#228;hrung der Pflanzen vor allem f&#252;r den Aufbau der schwefelhaltigen Aminos&#228;uren und einiger B-Vitamine von essentieller Bedeutung.  Die Folge ist ein h&#246;herer Energie Gehalt und eine bessere Lager Eigenschaft der Silage.</p>
<p>In zahlreichen Gr&#252;nlandversuchen wurden Mehrertr&#228;ge durch eine ordentliche Schwefel D&#252;ngung  erzielt. Auch aus Grassilage Analysen zeigt sich ein enormer Schwefel Bedarf. Anf&#228;llig f&#252;r Schwefelmangel sind leichte, humusarme B&#246;den an industriefernen Standorten bei intensiver Nutzung. Nicht nur im ersten Gr&#252;nlandschnitt sondern auch in den folgenden konnte durch Schwefel ein erheblicher Mehrertrag erzielt werden. Die Schwefelabfuhr mit dem Ernte Gut liegt bei ca. 45 Kg/ha Schwefel. Diese Zahl basiert auf reine Schnittnutzung bei Weidefl&#228;chen ist der Entzug geringer. Bei hoher Schnittnutzung sollte die Schwefelgabe mit 10-20 kg/ha und Schnitt ausreichend sein. Schwefelmangel zeigt sich an blassen gelblichen Bl&#228;ttern &#228;hnlich dem Stickstoffmangel. Auch an Hand einer Futteruntersuchung kann man den Schwefel Bedarf erkennen bei einem Stickstoff Schwefel Verh&#228;ltnis von 15:1 das entspricht 3% Stickstoff und 0,2% Schwefel in der Trockensubstanz, kann auf alle F&#228;lle von einem Mangel ausgegangen werden.  Beim Verh&#228;ltnis 10:1 ist die Schwefel Versorgung in Ordnung. Wirtschaftsd&#252;nger tragen nur unbedeutend zur Schwefel Versorgung bei somit sollte in jedem Fall der Schwefel in mineralischer Form als D&#252;nger gegeben werden.</p>
<p>Dabei zeigt sich das Elementarer Schwefel D&#252;nger, Schwefel Bentonit Pastillen einen enormen Vorteil bieten. Nat&#252;rlich wird dieser elementarer Schwefel erst durch Umsetzungsprozesse in pflanzenverf&#252;gbare Sulfat Form um gewandelt. Er ist dann aber bis zu 90 % pflanzenverf&#252;gbar. Dabei kann die volle Menge bereits im zeitigen Jahresverlauf vor dem 1. Schnitt gegeben werden ohne  Angst haben zu m&#252;ssen, dass f&#252;r den weiteren Aufwuchs kein Schwefel mehr zur Verf&#252;gung steht. Durch die stetige Umsetzung des elementaren Schwefels wirkt er wie ein Depotd&#252;nger ohne nennenswerte Sulfat Verluste. Die Pflanzenverf&#252;gbarkeit liegt bei 90 % die des Sulfat Schwefels bei anderen D&#252;nger Formen bei 5 bis max. 20%. Der Rest ist verloren hat viel Geld gekostet und belastet die Umwelt. Betrachtet man zus&#228;tzlich die Kosten f&#252;r Sticksoff und bedenkt dass ohne Schwefel die Nitrat Verluste besonders hoch sind sollte man auf Schwefel nicht mehr verzichten.</p>
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